Erörterung
Videoüberwachung an Schulen |
Bildquelle: Wikimedia |
Was bisher nur der Polizei zur Abwehr von Gefahren und zur Überwachung von Schwerpunkten der Kriminalität erlaubt war, soll künftig auch den Kommunen in Baden-Württemberg erlaubt sein. So plant die Landesregierung die Videoüberwachung öffentlicher Einrichtungen wie z.B. Schulen zu erlauben.
Soll auch unsere Schule eine Videoüberwachung erhalten? Ist
dies nötig? Eine Fragestellung, die bestimmt auch die Schülerinnen und
Schüler interessiert und der sie nachgehen können. Neben der Grundsatzfrage
können auch Fragen zu Standorten, Zugriff zu den Bildern, Verwendung der
Aufzeichnungen usw. eruiert und diskutiert werden
Interviews mit direkt und indirekt Betroffenen können den Schülerinnen und
Schülern verschiedene Standpunkte aufzeigen. So können sie Mitschülerinnen
und Mitschüler, die Schulleitung, den Hausverwalter bzw. die Hausverwalterin, Mitglieder
der Schülermitverantwortung (SMV) und der Elternvertretung, Stadtverwaltung
etc. interviewen. Auch Rechtsexperten können zum Thema Datenschutz befragt
werden.
In einer Talkshow können die Ergebnisse dann präsentiert
werden.
Das Landesmedienzentrum Baden-Württemberg bietet zur "Talkshow im
Klassenzimmer" Unterrichtsanregungen:
Talkshow im Klassenzimmer.
Videoüberwachung auf dem Schulhof - wdr.de
"Zweifelhafter
Notanker - Videoüberwachung in Schulen" - c't magazin
Videoüberwachung
in den Schulen - Wir Eltern in Europa
Grüne gegen Ausweitung der Videoüberwachung