Sandkorntheater Karlsruhe
22. Karlsruher Schultheaterwoche 2008
vom 30. Mai bis 6. Juni 2008
Fotos mit freundlicher Genehmigung des Sandkorntheater Karlsruhe
Fotograf: Peter Brümmer
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Teilnehmerinnen an der Clownsparty für Grundschülerinnen und Grundschüler während der 22. Karlsruher Schultheaterwoche 2008 |
Anmerkungen zur Schultheaterwoche
Während einer Woche, nämlich vom 30. Mai bis 6. Juni 2008, trugen 21
Theater-Arbeitsgemeinschaften am Sandkorn-Theater zum Gelingen der 22.
Karlsruher-Schultheaterwoche bei. Die 19 teilnehmenden Schulen aller
Schultypen aus Karlsruhe und der Region setzten persönliche, schulische und
gesellschaftliche Themen in Wort und Spiel mit großer Begeisterung um.
Die jungen Spielerinnen und Spieler zeigten neben ihrer künstlerischen
Begabung auch ein politisches Gespür in ihren Aufführungen, neben heiteren
Stücken gab es Aufführungen, deren zeitkritische Einlassungen ein beachtlich
hohes Niveau aufwiesen.
Rückblickend lässt sich sagen, dass alle Beteiligten neue Anregungen
sammeln und fruchtbare Kontakte knüpfen konnten. Die Schultheaterwoche gab
ihnen die Möglichkeit, verschiedene Formen der theatralischen Darstellung zu
erproben und förderte gleichzeitig eine kritische Auseinandersetzung
zwischen allen Beteiligten.
In seinem Grußwort sprach Prof. Dr. Siegfried Kreiner (Organisation und Leitung der 22. Schultheaterwoche) davon, "..., dass so viele Lehrer und Schüler nach wie vor ihre Kräfte auf das Theaterspiel richten, obwohl der Schulalltag nicht einfacher geworden ist. Aber vielleicht liegt darin auch ein Teil des Geheimnisses: Das Proben und Aufführen von Stücken - womöglich noch selbst entwickelten - bietet einen umfassenden Ausgleich zur täglichen Schulroutine und setzt Energien frei, die sonst zu kurz kommen."
Foto aus ´Das
hässliche junge Entlein`
in der Inszenierung nach Hans Christian Andersen
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Szene aus der Aufführung der Theater-AG der Hardt-Schule Karlsruhe Leitung: Anzhelika Lozanovski |
Anmerkungen
In dem Stück geht es ein Küken, das von einer Entenfamilie
angenommen wird, weil es völlig anders aussieht. Erst als es zu einem Schwan
ausgewachsen ist, findet es zu sich selbst, erkennt seinen eigenen Wert und
wird auch von den Anderen akzeptiert.
Die Handlung ist eingebettet in die Naturvorgänge der Jahreszeiten und des
Wachstums. So wird das Entlein im Sommer geboren, im Herbst wird es isoliert
und lernt die Einsamkeit kennen, im Winter erfriert es fast, aber im
Frühjahr verändert es sein Aussehen und wird zum Schwan.
Die sieben- bis elfjährigen Grundschülerinnen und Grundschüler stellen mit selbst erarbeiteten Bewegungsabläufen sowohl die Vögel als auch die Naturvorgänge dar.


