Landestheater Württemberg-Hohenzollern Tübingen Reutlingen (LTT)
10. Schultheatertage 2011 am LTT
vom 7. Mai bis 11. Mai 2011 unter dem Motto Weniger ist mehr
Nachfolgende Texte sind Anmerkungen zum Inhalt und zur Theatergruppe der jeweiligen Produktion bei den 10. Schultheatertagen 2011 am LTT. Die Anmerkungen erfolgen in der Reihenfolge ihrer Aufführungstermine.
Jetzt mal im Ernst
von Michael Miensopust und Helge
Thun
Theater-Comedy-Solo / mobile Produktion des
LTT
|
|
Die Schule wird stressig, die Eltern werden schwierig, die Freundinnen zu Konkurrentinnen und die blöden Jungs immer interessanter – und das alles in einer Zeit, in der auch noch der Körper völlig verrückt spielt, weil er plötzlich erwachsen werden will. Und während die Jungs noch als „Pausen-Ronaldos“ Plastikflaschen über den Schulhof jagen, sind die Mädchen schon dabei, Kicheralphabete und heimliche Flirt-Fibeln zu entwickeln.
|
|
Jetzt mal im Ernst, in der Pubertät, da gibt’s nichts zu lachen. Und so
wird es dann auch immer dramatischer, wenn die Schauspielerin Steffi sich in
die Zeit, in der das Wort „peinlich“ höchste Priorität hatte,
zurückversetzt. Dass diese Phase der Veränderungen aber auch seine komischen
Seiten hat, will das KJT mit diesem ersten „Theater-Comedy-Solo“ zeigen.
Denn Humor ist, wenn man trotzdem lacht.
Auf der Grundlage von Interviews mit Schülerinnen und Schülern entwickelte
das KJT speziell für Jugendliche eine neue Form des Theatersolos, die mit
Mitteln der Stand up Comedy und des klassischen Erzähltheaters arbeitet. In
Zusammenarbeit mit dem bekannten Tübinger Comedian Helge Thun entstand so
ein Theaterstück über die schwierige Phase des Erwachsenwerdens. Die
Premiere fand in der Geschwister-Scholl-Schule Tübingen statt.
| Inszenierung | Michael Miensopust |
| Coaching | Helge Thun |
| Regieassistenz | Corinna Reinhard und Felix Schmidt |
| Inspizienz | Matze Hupel |
| Steffi | Stefanie Klimkait |
|
|
Die Angst in den
Knochen
Ein Projekt des Theaterjugendclubs am LTT
(tjc)
|
|
Der eine überquert als Mutprobe eine Hauptstraße im Berufsverkehr und wird dabei fast überfahren. Der andere steht auf dem Zehnmeterbrett des Freibades und traut sich nicht zu springen. Der dritte wird in einer einsamen Waldhütte fast hysterisch vor Panik. Einige fürchten sich davor, einen lieben Menschen zu verlieren oder zu vereinsamen. Ein Mädchen hat Angst vor dem Zahnarzt, ein anderes vor schlimmen Träumen und ein drittes vor dem eigenen Weg in der Zukunft. Was soll man machen mit all diesen Ängsten? Wie mit ihnen umgehen? Zum Überleben helfen manchmal nur Märchen...
|
|
Es sind kleine, sehr persönliche Geschichten, die die zwölf Jugendlichen des tjc in ´Die Angst in den Knochen` erzählen. Die eigenen Texte und selbstentwickelten Szenen, die teilweise auf biografischen Erlebnissen beruhen, werden in einer Collage lose aneinander gereiht und mit viel Bewegungstheater verbunden. In dem sehr offenen, persönlichen und spielerischen Entstehungsprozess des Stücks haben die Darstellerinnen und Darsteller des tjc unter der Leitung des KJT-Theaterpädagogen Tobias Ballnus eine Inszenierung über ihre eigenen Ängste erarbeitet, in der die Grenze von Erfundenem und Wahrem sich zunehmend verwischt.
|
|
Der tjc ist ein offenes theaterpädagogisches Angebot des KJT. Die Gruppe umfasst in der Regel 10 bis 15 Mitglieder und entwickelt seit 2002 jedes Jahr ein Stück, das als Teil des Spielplans des Kinder- und Jugendtheaters gezeigt wird. Bei den regelmäßigen wöchentlichen Treffen trainieren die 14- bis 18-Jährigen in einer spielerischen und humorvollen, aber durchaus konzentrierten Atmosphäre neue körperliche und sprachliche Ausdrucksmöglichkeiten und schulen ihre soziale Kompetenz, Empathie, Kommunikationsfähigkeit und Kreativität.
| Spielleitung | Tobias Ballnus (Theaterpädagoge am LTT) |
| Assistenz | Frederica Pallin-Leist |
| Kostüme | Vesna Hiltmann |
| Dramaturgie | Michael Miesopust |
| Mitwirkende | Jugendclub tjc |
|
|
zurück
Karin Eppler mit ´Einer für
alle` nach Alexandre Dumas
Erzähltheatersolo mit Mantel und Degennach Motiven des Romans ´Die drei Musketiere` von Alexandre Dumas
Wer kennt sie nicht, die Abenteuer von d’Artagnan und den drei Musketieren?
Der junge Draufgänger d´Artagnan erzählt, wie er im Jahre 1625 sein Dorf in der Gascogne verlässt, um in Paris Musketier zu werden, ein Soldat im Dienste des Königs. In der Garde von König Ludwig XIII. schließt er schnell Freundschaft mit den drei unzertrennlichen Musketieren Athos, Porthos und Aramis. Gemeinsam bestehen sie im Kampf gegen den machthungrigen Kardinal Richelieu gefährliche Abenteuer und verteidigen die Ehre der Königin gegen die Intrigen des Kardinals und seiner Handlanger, immer gemäß des Wahlspruchs der Musketiere: „Einer für alle, alle für einen.“
Der Roman „Die drei Musketiere“ von Alexandre Dumas aus dem Jahr 1844 wurde ein Welterfolg. Zahlreiche Vertonungen, Fernsehserien und Verfilmungen zeugen vom zeitlosen Charme dieses populären Werks. Die Regisseurin und Theaterautorin Karin Eppler hat nun aus diesem Roman ein spannendes Erzähltheatersolo mit Mantel und Degen entwickelt.
|
|
|||
Weitere Informationen sind bei Tobias Ballnus oder Volker Schubert erhältlich. Siehe Adresse.
| Tobias Ballnus (Theaterpädagoge KJT) | |
| Telefon | (07071) - 1592 - 52 |
| ballnus@landestheater-tuebingen.de | |
| Anschrift | Landestheater Württemberg-Hohenzollern
Tübingen Reutlingen - Tobias Ballnus - Eberhardstr. 6 72072 Tübingen |
| Volker Schubert (Theaterpädagoge Abendspielplan) | |
| Telefon | (07071) - 1592 - 18 |
| schubert@landestheater-tuebingen.de | |
| Anschrift | Landestheater
Württemberg-Hohenzollern Tübingen Reutlingen - Volker Schubert - Eberhardstr. 6 72072 Tübingen |
| Texte nach Vorlagen des LTT | |
| Fotos mit freundlicher Genehmigung des LTT | |





