Landestheater Württemberg-Hohenzollern Tübingen Reutlingen (LTT)
10. Schultheatertage 2011 am LTT
vom 7. Mai bis 11. Mai 2011 unter dem Motto Weniger ist mehr
Nachfolgende Texte sind Anmerkungen zum Inhalt und zur Theatergruppe der jeweiligen Produktion bei den 10. Schultheatertagen 2011 am LTT. Die Anmerkungen erfolgen in der Reihenfolge ihrer Aufführungstermine.
Klasse 4 der Charlottenschule Tübingen-Kilchberg
mit ´Immer wieder lockt der Schatz`
(Eigenproduktion)
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Alle wollen ihn – den Schatz aus Gold und Edelsteinen! Alle, das sind: die Gespenster, die den Schatz eigentlich bewachen und täglich putzen sollen. Die Zwerge, deren Lebenssinn daraus besteht, unermüdlich nach ihm in der Erde zu buddeln. Die Kommissare, die eine weltweite Verschwörung hinter der Geschichte mit dem Schatz wittern. Und die Mullis, die sogar extra von ihrem fernen Heimatplaneten auf die Erde düsen, weil die in ihrem Hungerwahn den Schatz aufessen wollen. Und wer bekommt ihn dann wirklich zum Schluss?
Als Drittklässler hatten die 19 Schüler der Charlottenschule Kilchberg dieses Stück vor einem Jahr mit der Theaterpädagogin Ulrike Tilke entwickelt und mehrfach aufgeführt. Ein Jahr später und um einige Theaterprojekte und -besuche erfahrener, bringen sie es anlässlich der Schultheatertage als Klasse 4 noch immer theaterbegeistert und spielfreudig wieder auf die Bühne.
| Spielleitung |
Ulrike Tilke |
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Theaterspielclub Scheune Wilhelmsdorf
mit ´Heldenzeit`
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„Willkommen in der Zeit / Helden sind bereit seid ihr soweit / Heldenzeit Heldenzeit seid ihr soweit / Hat irgendwer gesagt, es wäre Zeit für Helden“ (WIR SIND HELDEN)
Der Frage nach dem eigenen Heldentum sind 14 Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 - 7 aus vier Wilhelmsdorfer Schulen (Hör-Sprachzentrum, Werkrealschule, Realschule und Gymnasium) im neugegründeten, schulartübergreifenden Integrativen Theaterspielclub, einer Initiative des Hör-Sprachzentrums und des Kulturvereins Scheune Wilhelmsdorf, nachgegangen und haben unter der Leitung von Barbara Stockmayer und Lena Stockmayer eine fetzige Szenencollage mit viel Musik und Bewegung selbst geschrieben.
| Spielleitung |
Barbara Stockmayer und Lena Stockmayer |
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Kurse Literatur & Theater der Klasse 12 und 13 des Kepler-Gymnasiums Tübingen
mit ´Ungeheuer ist viel ...` nach Bertolt Brecht
"Ungeheuer ist viel ..." mit diesem Zitat aus ´Antigone` von Sophokles, dargeboten in einer Massenszene, wird der Abend eröffnet. In einer freien Interpretation werden dann Szenen aus Brechts ´Furcht und Elend des Dritten Reiches` gezeigt, die im Wechsel mit selbst entwickelten Improvisationen gestellt werden.
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Ein besonderes Interesse galt der gestörten, misslingenden Kommunikation zwischen den Menschen. Kennzeichen für die Aufführung ist Sparsamkeit der Mittel in der Raumgestaltung, bei Kostümen und Requisiten.
| Spielleitung |
Maria Plenio und Dagmar Frommer |
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Karin Eppler mit ´Einer für
alle` nach Alexandre Dumas
Erzähltheatersolo mit Mantel und Degennach Motiven des Romans ´Die drei Musketiere` von Alexandre Dumas
Wer kennt sie nicht, die Abenteuer von d’Artagnan und den drei Musketieren?
Der junge Draufgänger d´Artagnan erzählt, wie er im Jahre 1625 sein Dorf in der Gascogne verlässt, um in Paris Musketier zu werden, ein Soldat im Dienste des Königs. In der Garde von König Ludwig XIII. schließt er schnell Freundschaft mit den drei unzertrennlichen Musketieren Athos, Porthos und Aramis. Gemeinsam bestehen sie im Kampf gegen den machthungrigen Kardinal Richelieu gefährliche Abenteuer und verteidigen die Ehre der Königin gegen die Intrigen des Kardinals und seiner Handlanger, immer gemäß des Wahlspruchs der Musketiere: „Einer für alle, alle für einen.“
Der Roman „Die drei Musketiere“ von Alexandre Dumas aus dem Jahr 1844 wurde ein Welterfolg. Zahlreiche Vertonungen, Fernsehserien und Verfilmungen zeugen vom zeitlosen Charme dieses populären Werks. Die Regisseurin und Theaterautorin Karin Eppler hat nun aus diesem Roman ein spannendes Erzähltheatersolo mit Mantel und Degen entwickelt.
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Theatergruppe von Progymnasium Altshausen, Eugen-Bolz-Gymnasium Rottenburg und Weiherschule Hechingen
Beim Schaufenster Schultheater zeigen drei Gruppen direkt nacheinander Ausschnitte aus ihren aktuellen Produktionen. Im Anschluss an die Veranstaltung gibt es ein Publikumsgespräch. Die Beiträge sind vom Progymnasium Altshausen, dem Eugen-Bolz-Gymnasium, Rottenburg und der Weiherschule Hechingen. Im Anschluss findet die Diskussion statt.
1. Beitrag ´Ratwürste und
Haferflocken`
frei nach Hans Joachim Schädlich / Progymnasium Altshausen
Es war ganz einfach für Herrn Vielolog, die kleine Träumerin Pauline zu
einem Tausch zu überreden: ‚Ich übernehme für eine Woche deine Hausaufgaben
und du gibst mir dafür alle deine Präpositionen und die bestimmten Artikel.‘
Die Folge: ‚Ich gehe Sportplatz‘, sagt Pauline und hat zunächst einen
Lacherfolg. Aber dann ...
14 Schülerinnen und Schüler des Progymnasiums Altshausen haben gemeinsam
mit Theaterpädagogin Jutta Golitsch die literarische Vorlage ‚Der
Sprachabschneider‘ von Hans Joachim Schädlich in Form eines Erzähltheaters
erarbeitet.
| Spielleitung | Jutta Goltsch | ||
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2. Beitrag ´Fernsehwelten`
(Eigenproduktion)
Eugen-Bolz-Gymnasium, Rottenburg
Was man sich so alles zumutet: Tagaus, tagein – Abend für Abend, sitzt man
vor der Glotze und zappt sich durch die Minimum 68 Kanäle. Es gibt nichts,
was es nicht gibt: Kochsendungen, Gerichts-Shows, Partnervermittlung,
Tauschbörsen, Soaps, Kindersendungen, Talkrunden, Fitness zum Mitmachen…
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Diese Reizüberflutung durch das Medium Fernsehen haben sich die 9 Schülerinnen und Schüler des Eugen-Bolz-Gymnasiums Rottenburg unter der Leitung von Andrea Bilek und Peter Herrmann einmal näher angeschaut. Interessant dabei ist, dass Parodie und Realität nicht immer eindeutig auseinander zuhalten sind. Das Thema „Fernsehwelten“ und das Festival-Motto Weniger ist mehr treffen grotesk aufeinander – darin liegt der Reiz des Stückes.
| Spielleitung | Andrea Bilek und Peter Herrmann | ||
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3. Beitrag ´ Fräulein Ophelias
Schattentheater`
nach einer Vorlage von Michael Ende / Weiherschule Hechingen
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„Eine kleine Stadt, ein altes Theater und Fräulein Ophelia, die
Einflüsterin. So gerne hätten ihre Eltern sie als große Schauspielerin auf
der Bühne gesehen. Doch es kommt noch schlimmer, das Theater schließt und
nun… ?“
Die Aufführung ist ein kleiner Ausschnitt aus der Arbeit der 9 Schüler der
Weiherschule in Hechingen unter der Regie von Theaterpädagogin Petra Roth
und Sibille Klepper, Coregie Martha Seeg-Kröner. Bis zur Premiere im Juli in
Hechingen wird ein kleines Potpourri aus eigenen Überlegungen, Musik,
Bildern, Textteilen von Michael Ende und Improvisationen vor und hinter den
Schattenwänden entstehen.
| Spielleitung |
Petra Roth, Sibille Klepper, Coregie Martha
Seeg-Kröner |
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Weitere Informationen sind bei Tobias Ballnus oder Volker Schubert erhältlich. Siehe Adresse.
| Tobias Ballnus (Theaterpädagoge KJT) | |
| Telefon | (07071) - 1592 - 52 |
| ballnus@landestheater-tuebingen.de | |
| Anschrift | Landestheater Württemberg-Hohenzollern
Tübingen Reutlingen - Tobias Ballnus - Eberhardstr. 6 72072 Tübingen |
| Volker Schubert (Theaterpädagoge Abendspielplan) | |
| Telefon | (07071) - 1592 - 18 |
| schubert@landestheater-tuebingen.de | |
| Anschrift | Landestheater
Württemberg-Hohenzollern Tübingen Reutlingen - Volker Schubert - Eberhardstr. 6 72072 Tübingen |
| Texte nach Vorlagen des LTT | |
| Fotos mit freundlicher Genehmigung des LTT | |






