Sleator, Haus der Treppen - Unterrichtsgang
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Vorschläge für eine Unterrichtseinheit
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Grafische Darstellung und Standbilder
Einstieg
Ungefähr eine Woche vor Beginn der Unterrichtseinheit oder vor Ferien wird das Buch ausgeteilt und die Schülerinnen und Schüler entscheiden sich für eine der fünf Personen.
Aufgabe: Lest das Buch bis Seite 80 und schreibt ein
Tagebuch aus eurer Sicht, in dem ihr die Ereignisse darstellt und
reflektiert.
Hinweis: Die jeweiligen "Personen" setzen sich dann zu
Beginn der Einheit zusammen und verfassen ein gemeinsames
Tagebuch.
Alternative: Um die einzelnen Gruppen nicht zu groß zu
machen schreibt jeweils die eine Hälfte das Tagebuch, während die
andere Hälfte eine Charakteristik mit einer Erweiterung in
Richtung Psychogramm verfasst.
Auswertung: Die einzelnen Gruppen setzen sich zusammen
und verfassen am Computer ein "Mustertagebuch" bzw. eine
"Mustercharakteristik".
Die Ergebnisse werden korrigiert, evtl. mit Hinweisen versehen
und den Gruppen zur abschließenden Überarbeitung zurück
gegeben.
Dabei sollen sie sich gleichzeitig ein bis zwei Szenen für ein
charakteristisches Standbild überlegen.
Präsentation: Die Gruppen präsentieren ihre Ergebnisse, ergänzen sich bei Bedarf gegenseitig, legen mögliche Querverweise - Links - fest und einigen sich auf die Standbilder.
Zeitaufwand: Für diesen Teil sollte mit ca. fünf Unterrichtsstunden gerechnet werden.
Grafische Darstellung und Standbilder
Parallel zur Einstiegsphase könnte die Klasse im
Kunstunterricht entweder ein Bild des Handlungsortes malen bzw.
gestalten oder den Ort des Geschehens nachbauen.
Die Ergebnisse werden anschließend eingescannt bzw. mit einer
Digitalkamera fotografiert.
Als Erweiterung kann man sich hier durchaus auch den Entwurf
eines alternativen
Buchumschlags denken.
Die Standbilder lassen sich relativ leicht und schnell im
Treppenhaus der Schule realisieren und digital fotografieren,
wobei hier je nach Interesse auch auf Fragen wie goldener
Schnitt, Perspektive, Bildausschnitt, Tiefenschärfe etc.
eingegangen werden kann.
Einer Überarbeitung der Aufnahmen mit einem
Bildbearbeitungsprogramm durch besonders interessierte
Schülerinnen und Schüler steht selbstverständlich nichts im
Wege. Sie sollte jedoch nicht von vorneherein und vor allem nicht
unbedingt als Bestandteil der UE eingeplant werden.
Spätestens zu diesem Zeitpunkt sollte das Zusammenführen der
einzelnen Ergebnisse in mit einander verlinkten Text- und
Bilddateien begonnen werden, siehe den Abschnitt
Projekt.
Es bietet sich an, die eigentliche Verlinkung - evtl. nach
einer gemeinsamen Demonstration und Erklärung - einer Kleingruppe
zu übertragen.
Zeitaufwand: Für das Einscannen, das Fotografieren der Modelle, das Aufnehmen der Standbilder und die Konzeption der Verlinkung sollten insgesamt vier bis fünf Unterrichtsstunden eingeplant werden, falls die Bilder und Modelle nicht im Kunstunterricht bereits digital erfasst werden.
Der Weg zur Katastrophe
Der "zweite Teil" bietet sich für eine
Handlungs- und Spannungskurve an, die entweder als Diagramm mit
einem Textverarbeitungsprogramm - vgl. diese
Vorlage - oder als Mindmap
realisiert werden kann.
Wichtig ist hier wieder die Möglichkeit von der Darstellung
aus über einen Link auf ausgewählte Textstellen und/oder Standbilder
zu springen.
Recherche
Der "Epilog", in dessen Mittelpunkt der experimentelle
Charakter, die Anlage und der Sinn des Experiments stehen,
eignet sich gut für eine Recherche zum Thema
"Konditionierung".
Dabei kann jeder der folgenden Bereiche einer Gruppe zur
Bearbeitung und anschließenden Präsentation zugewiesen werden.
Das Milgram-Experiment
Eine
ausführliche Darstellung des Experiments
Das
Experiment in Deutschland
Instrumentelles Konditionieren
Instrumentelles Konditionieren nach Etzel und Gewirtz
Die Skinner-Box
Eine
englische Beschreibung der Skinner-Box
Pawlow
Ein
online-Wörterbuch für die englischsprachigen Seiten
Zeitaufwand: Für Recherche und Präsentation sind ca. 3 Schulstunden einzuplanen.
Projekt
Die Vielzahl der Einzel- und Gruppenergebnisse sollten natürlich
am Ende in einer Gesamtschau zusammengeführt werden.
Hier könnte man sich eine Eingangsseite vorstellen, von der aus
alle Beiträge aufgerufen werden können.
Eine mögliche Eingangsseite könnte so aussehen:
Eingangsseite mit Navigationsspalte
und einem integrierten Schülerbild.
Selbstverständlich kann man die Eingangsseite auch mit einer
Mindmap oder mit einem Schülerbild mit sensitiven Flächen
realisieren.
Eine solche Gesamtdarstellung kann und wird in der Regel für die
Schülerinnen und Schüler eine fassbare Bestätigung ihrer Arbeit
sein und sowohl der kreativen wie auch der analytischen
Beschäftigung mit Literatur eine neue Dimension verleihen.
Eine Präsentation der Ergebnisse anlässlich eines Elternabends
kann diesen Effekt nur verstärken.
Die Zusammenstellung der Gesamtpräsentation sollte ruhig einer "Expertengruppe" überlassen werden.

