Ni putes ni soumises

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Ni putes ni soumises" - dieser Name einer Gruppe von Mädchen und Frauen (und auch Männern) aus den "Quartiers" provoziert. Nachdem am 4.10.02 in Vitry-sur-Seine ein 17jähriges Mädchen von einem jungen Mann
bei lebendigem Leibe verbrannt worden war, brachte die Gruppe schnell die Vernachlässigung der Lage der Frauen und Mädchen in den Vorstädten ins öffentliche Bewusstsein, u.a. mit einer spektakulären "Marche des Femmes contre le ghetto et pour l'égalité" durch zahlreiche Städte Frankreichs im Frühjahr 2003. Premierminister Raffarin empfing die Marschiererinnen im Matignon-Palast und drückte seine "Bewunderung" aus.
Ab 2003 organisieren "
L'université Ni Putes Ni Soumises"
. 2003 befassten sie sich z.B. mit den Themen "violence faites aux femmes, images de la femme dans la société moderne, laïcité, république, éducation, violences urbaines, solidarité internationale". Sie prangern "l’oppression qu’elles subissent dans les quartiers, le machisme ordinaire, les violences répétées et l’indifférence des pouvoirs publics" an. Der Kongress schloss mit einem
Appell an den Staatspräsidenten.
2004 folgte "
le tour de France républicain"
zur Verteidigung der Republik und der "laïcité".
Doch verstärkt NPNS nicht xenophobe Klischees, fördert sie nicht die Abstempelung der Vorstädte als Problemviertel?
Ihre Argumente fasste sie nach ihren "Etats Généraux des femmes des Quartiers" in einem
Appell und in einem
Manifest 
zusammen. Sie sind auch abgedruckt in dem Buch "Ni putes ni sounmises" von F. Amara (
Themen für Kurzreferate), Initiatorin der Bewegung, das 2004 den
Prix du livre politique der
Assemblée nationale erhielt. Informativ sind die
Links des Nouvel Observateur. Videos zu aktuellen Ereignissen und zur Geschichte sind im
WebTV der Bewegung abrufbar.
Vorschläge für die Behandlung im Unterricht finden sie hier.