Projekte
Dokumentationen und Hinweise auf verschiedene Projekte
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Vorbemerkungen
Der Ölschiefer des Lias epsilon (Posidonienschiefer) im Albvorland ist weltberühmt durch seine außergewöhnlich gut erhaltenen Fossilien. Der Name Posidonienschiefer kommt von der früheren Bezeichnung einer Muschel (Posidonia bronni). Neben biologischen, geologischen, geographischen und chemischen Aspekten gibt es auch einen interessanten geschichtlichen Zugang zum Schwäbischen Ölschiefer. Im Raum Balingen wurde gegen Ende des zweiten Weltkrieges versucht, aus Ölschiefer Treibstoff zu gewinnen. Dazu wurden Ölschieferwerke gebaut in deren näheren Umgebung Konzentrationslager entstanden. Die dort untergebrachten KZ-Häftlinge mussten in den Ölschiefersteinbrüchen arbeiten.
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Eigenschaften, Möglichkeiten der Nutzung und Auswirkungen auf den Klimawandel ("Treibhauseffekt").
Das Thema wurde im Rahmen einer Projektwoche am Landesschulzentrum für
Umwelterziehung von Schülern der Klassenstufe 11 bearbeitet. Die Thematik
steht im Zusammenhang mit der Klimadiskussion und hat im Sinne der
nachhaltigen Energienutzung große Relevanz. Das Projekt eignet sich ganz
oder teilweise auch für den NWT-Unterricht.
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Das Maschenmuseum in Tailfingen, einem Teilort Albstadts, bildet die Geschichte der Textilindustrie auf der Schwäbischen Alb seit der Mitte des 18. Jahrhunderts ab. In einem ehemaligen Fabrikgebäude der Firma Mayer & Cie. beheimatet, zeigt das Maschenmuseum die Entwicklung von der vorindustriellen Fertigung in Heimarbeit über die Frühindustrialisierung bis zur Trikotagenproduktion in den 1970-ern.
Im schulischen Kontext ist dieser Lernort besonders dazu geeignet, die Industrialisierung vor Ort - hier am Beispiel der Schwäbischen Alb - zu veranschaulichen. Das Verständnis für den Zusammenhang zwischen Arbeiten und Leben wird über einen langen Zeitraum (ab ca. 1750 bis ins späte 20. Jahrhundert) geschult. Schüler können darüber hinaus einzelne Maschinen in ihrer Größe und ihrer Funktionsweise erleben. Das Museum bringt Schülern also einerseits die Maschinen, deren Entwicklung und die Arbeitstechniken der Textilindustrie, andererseits deren Auswirkungen auf das Leben der Bewohner und die Region nahe. Das Maschenmuseum bietet so eine Vielzahl von unterschiedlichen Einblicken in die Geschichte der regionalen Beschäftigung der letzten 250 Jahre.
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Deutsch und Fächerverbund "Mensch, Natur, Kultur"
Dabei handelt es sich um ein Schreibprojekt für Kinder vom 1. bis 6.
Schuljahr bei dem die Kinder aufgefordert werden, Geschichten aus ihrer
Straße zu erzählen. Grundlegende fachliche und überfachliche Kompetenzen,
die im neuen Fächerverbund "Mensch, Natur und Kultur" erworben werden
sollen, lassen sich für die zentralen Bereiche der Lebenswirklichkeit
"Menschliches Leben" und "Kulturphänomene und Umwelt" erschließen.
Geografisch besonders interessant ist in diesem Zusammenhang auch der Vergleich mit Kindertexten aus anderen Erdteilen. Insofern sind diese Materialien als Quelltexte in höheren Klassen sehr gut einzusetzen.
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Versuchsanleitungen und Arbeitsblätter zum Thema Wasser. Geeignet auch für Projekt- und NWT-Unterricht.
Einige der hier vorgestellten Arbeitsblätter eignen sich sehr gut gerade als
experimentelle Hausaufgabe in Geographie. Im Sinne des
fächerübergreifenden Ansatzes werden Mineralstoffe aus Lavagestein
extrahiert, die Bestandteile von Mineralwasser untersucht, oder
beispielsweise die Veränderungen in Mineralwasser beim Passieren einer
Bodenprobe vorgeschlagen.
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Ein interkulturelles Projekt im Geographieunterricht: "Wanderungsgeschichten aus Bingen"; Schülerinnen erkunden die Lebensgeschichte von Migranten am Schulort
Das Projekt "Wanderungsgeschichten aus Bingen" wurde in einer 10. Klasse der
Hildegardisschule in Bingen durchgeführt. Schülerinnen der
Hildegardisschule, einem katholischen Mädchengymnasium, haben in der Regel
weniger Kontakt zu ausländischen Mitschülerinnen und Mitschülern wie an
einer staatlichen Schule. Nach Rother ist gerade in Klassen ohne
nennenswerten Ausländeranteil "Kulturoffenheit und interkulturelles Lernen"
zu praktizieren (Rother 1995: 6). Hier setzte das Unterrichtsprojekt an.
Interviews mit Migranten sollten den Schülerinnen die Ziele interkulturellen
Lernens näherbringen. Hierzu zählen die Fähigkeit zur Begegnung mit Menschen
aus anderen Kulturkreisen und die Einübung von "globaler Empathie, Toleranz
und Solidarität" im Sinne einer "internationalen Friedenserziehung".
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A l'occasion de l'éclipse totale de Soleil du 23 novembre 2003, uniquement visible d'Antarctique, la Passerelle Science-Cité de l'Université de Genève et la Fondation Polaire Internationale envoient un étudiant, ou une étudiante, accompagnant deux scientifiques sur un brise-glace pour un périple de 28 jours dans les eaux de l'extrême sud. Ce voyage permettra la réalisation de nombreuses observations et expériences scientifiques, qui seront partagées en direct avec les écoles romandes.
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