Sommerresidenz Friedrichshafen
Am förderlichsten für das Image der Stadt war, dass das ehemalige Priorat und nunmehrige Schloss der württembergischen Königsfamilie seit 1824 als Sommerresidenz diente. 1838 hat es dann die Hofkammer, also die Verwaltung des Privatvermögens des Königshauses, aus Staatsbesitz erworben. Dem König folgten bald hohe Beamte und ehemalige Minister, die sich nach ihrer Pensionierung im Schlossviertel ihre Villen bauten, um weder den Abglanz des Hoflebens, noch landschaftlich schönes Wohnen missen zu müssen.