Preußische Reformen 1807 - 1811
Ursache: Preußens Niederlage gegen Napoleon
1806 hatte Preußen bei Jena und Auerstedt eine schwere Niederlage gegen Napoleon erlitten. 1807 musste es den Frieden von Tilsit schließen, der zum Verlust der preußischen Gebiete westlich der Elbe und der preußischen Gebiete aus der zweiten und dritten Teilung Polens führte sowie zur Schaffung des Herzogtums Warschau. Außerdem musste Preußen gemäß der Pariser Konvention 1808 die Besetzung durch die Franzosen und eine hohe Kriegskontribution (120 Millionen Francs) hinnehmen. Die preußische Truppenstärke wurde auf 42.000 Mann reduziert. Preußen verlor auf diese Weise seinen Großmachtstatus und etwa die Hälfte seiner Untertanen. Außerdem musste es der Kontinentalsperre Napoleons gegen Frankreich beitreten. Diese Situation wurde zum Auslöser für die Preußischen Reformen. Sie zielten auf ein Wiedererstarken Preußens.
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