Staufische Königspfalz Wimpfen
Aufgabe 1
Notiere stichwortartig, was eine Pfalz eigentlich ist.
Aufgabe 2
Notiere,
- was man unter "Reisekönigtum" versteht (1. Absatz),
- welche drei Teile zum Königshof gehören (2. Absatz, aufzählen, wer dazu gehört),
- und von wo und womit der Königshof versorgt wurde (3. Absatz).
Silhouette der Stadt Bad Wimpfen vom Neckar aus gesehen

© Die Rechte am Bild liegen beim Verein Altwimpfen.
Aufgabe 3
Kopiere die Rekonstruktion der Königspfalz von Wimpfen nach Word, beschrifte sie und notiere in Stichworten alle Informationen, die dort zu finden sind.
Legende
1 Hohenstaufentor oder Schwibbogentor
Bad Wimpfen - Stadtrundgang, dort Nummer 2
Bad Wimpfen - Stadtrundgang, dort Nummer 4
Bad Wimpfen - Stadtrundgang, dort Nummer 7
Die Pfalzkapelle grenzt direkt an den Palas. Im Bild auf der Seite von Bad Wimpfen sieht man über dem Baum den Zugang vom Ersten Stockwerk des Palas aus zur Kapelle. Man muss sich als Herrscher nicht in die Niederungen des einfachen Volkes begeben, das im Erdgeschoss seinen Platz findet.
Bad Wimpfen - Stadtrundgang, dort Nummer 6
Bad Wimpfen - Stadtrundgang, dort Nummer 8
Bad Wimpfen - Stadtrundgang, dort Nummer 10
Der Dritte Turm wurde erst 1983 ausgegraben, in älteren Rekonstruktionen der Pfalz ist er deshalb nicht eingetragen. Seine quadratische Grundfläche, Größe des Innenraums un d Mauerstärke (3,35 m an der Westseite) entsprechen ziemlich genau der Breite des Blauen und des Roten Turms. Er muss also aus der Bauzeit der Pfalz stammen. Der Dritte Turm überwachte die Hauptstraße. Drei Türme sind für eine staufische Pfalz ungewöhnlich.
Die Ringmauer umfasste die gesamte Pfalz.
Außer dem Palas, der Kapelle und dem Steinhaus sowie den beiden Bergfrieden muss es noch eine Anzahl von Wohnbauten, z. B. für die Burgmannen und die Schar der Arbeiter gegeben haben, außerdem Ställe für die Pferde und auch Schlachtvieh, Scheunen für die landwirtschaftlichen Produkte und Werkstätten, die den Raum der Pfalz ursprünglich ausfüllten. Sie waren wahrscheinlich großenteils in Fachwerk errichtet und sind untergegangen bis auf ein kleines Wohnhaus aus staufischer Zeit, das einem Burgmann gehört haben könnte.
(Nach: Franz J. Much (Hrsg.): Hans Erich Kubach zum 75. Geburtstag von Fritz Arens. Stuttgarter Gesellschaft für Kunst und Denkmalpflege, 1988)