Landesbildungsserver Baden-Württemberg - Der Tod aus der Luft
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Der Tod aus der Luft

Der Tod aus der Luft

In den dreißiger Jahren hatte sich das Flugzeug zu einem hochkomplexen und damit teueren technischen Erzeugnis entwickelt. Nur die großen Industrienationen waren zum Aufbau schlagkräftiger Luftstreitkräfte als Machtinstrumente in der Lage. In den Aufrüstungsplanungen und Kriegsvorbereitungen der Nationalsozialisten nach 1933 spielte die Luftwaffe eine Schlüsselrolle.

Nach Ausbruch des Zweiten Weltkrieges mussten Flugzeuge zu Tausenden gefertigt werden, was eine leistungsfähige Großindustrie, Zugang zu Rohstoffen, qualifiziertes Personal und wissenschaftliche Forschung voraussetzte.

Flugzeuge wurden zu einem entscheidenden Faktor des Land- und Seekriegs. Die im Ersten Weltkrieg noch begrenzten Möglichkeiten zur Durchführung von Bombenangriffen wurden in der Vorstellung vom Angriff auf die gegnerischen Ressourcen und Produktionsfaktoren fester Bestandteil der Kriegsführung. Städte und in ihnen lebende Menschen waren in bisher unbekanntem Umfang Ziel von immer weiter eskalierenden Kriegshandlungen aus der Luft geworden, durch die Hunderttausende getötet, verletzt und obdachlos wurden.

Werft des Luftschiffbau Zeppelin in Friedrichshafen 1945 mit Zerstörungen durch alliierte Bombenangriffe. Die Alliierten verwendeten dabei natürlich keine oben abgebildete Do X.

Bei Kriegsende waren in Friedrichshafen 63 % aller Gebäude und 90 % der Industrieanlagen durch alliierte Bombenangriffe zerstört. In der Stadt gab es rund 1.000 ausländische und deutsche Kriegsopfer.

Bildrechte: Archiv der Luftschiffbau Zeppelin GmbH, Friedrichshafen

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Icon externer Link Friedrichshafen und der 2. Weltkrieg

Biografie Claude Dornier
Claude Dornier
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