Landesbildungsserver Baden-Württemberg - Der Fall Rüb - der erste Flugzeugbauer am Bodensee
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Der Fall Rüb - der erste Flugzeugbauer am Bodensee

Der Fall Rueb

Zwischen 1899 und 1902 versuchte sich Ludwig Rüb in Friedrichshafen am Bau eines Schaufelradflugzeugs nach seinen Ideen. Die in einem Vertrag geregelte finanzielle Unterstützung durch Graf Zeppelin ist dessen früheste belegbare Verbindung mit einem konkreten Flugzeugprojekt. Darüber hinaus war Rüb der erste Flugzeugbauer am Bodensee.

Neben der Arbeit an seinem Flugzeug war Rüb auch am Bau eines Luftschraubenboots beteiligt, das der Entwicklung effizienter Propeller für die Luftschiffe Graf Zeppelins diente.

Mit der damals sehr beachtlichen Summe von rund 30.000 Mark hatte Rüb in Friedrichshafen dreimal mehr für sein Flugmaschinenprojekt verbraucht, als von ihm selbst veranschlagt. Schon der Bau einer Versuchsanordnung in Manzell, mit der er die Machbarkeit nachweisen sollte, brachte ihn an die Grenzen seiner technischen Möglichkeiten. Von dem Flugzeug wurden höchstens Einzelteile gebaut, von der Fertigstellung war das geheimnisvolle „Rüb-Flugzeug“ bei der Beendigung der Zusammenarbeit mit Graf Zeppelin am 4. April 1902 meilenweit entfernt.

Ludwig Rüb (zweiter von rechts), neben ihm wahrscheinlich sein ältester Sohn Rolf, mit dem Heckteil, dem Seitenruder und zwei Luftschrauben der in Ulm begonnen, aber nicht vollendeten „Doppeldecker-Flugmaschine“ von 1911.

Bildrechte: Zeppelin Museum Friedrichshafen

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Modellrekonstruktion des nicht realisierten Schaufelradfliegers von Ludwig Rüb, 1899

Bildrechte Burkhard Hauck, Hassfurt

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Biografie
Ludwig Rüb
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