Landesbildungsserver Baden-Württemberg - Programmiersprachen
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Programmiersprachen

Eine Programmiersprache ist eine formale Sprache, mit deren Hilfe Programme geschrieben werden können. In der Informatik existieren eine Vielzahl verschiedener Programmieransätze. Wir möchten uns hier auf die in der Schule am häufigsten verwendeten Ansätze beschränken.

Ereignisorientierte Programmierung
Anders als bei linearen Programmen, wird das Programm nicht von oben nach unten durchlaufen, sondern erst nach Auftreten eines konkreten Ereignisses werden spezielle Unterprogramme ausgeführt. Dieses Konzept ist besonders zur Implementation von grafischen Oberflächen geeignet, wobei die Eregnisse häufig Aktionen des Benutzers wie z.B. das Drücken einer Taste oder das Anklicken einer Schaltfläche sind.

Prozedurale Programmierung
Die prozedurale Programmierung ist ein Programmierparadigma. Bei der Umsetzung eines Problems wird eine vorher festgelegte Folge von Anweisungen in einem Programm ausgeführt. Dabei werden zusammengehörende Anweisungen in kleinere Einheiten (Prozeduren) zusammengefasst. Typische Vertreter sind Basic, Pascal und C. Der größte Nachteil der prozeduralen Technik liegt in der Trennung von Daten und Anweisungen.

Objektorientierte Programmierung
Die objektorientierte Programmierung (OOP) ist ein Programmierparadigma, welches auf dem Konzept der Objektorientierung basiert. Das Grundkonzept der OOP ist, Daten und Funktionen in einem sogenannten Objekt zusammenzufassen und nach Außen hin zu kapseln, sodass Methoden anderer Objekte diese Daten nicht ohne Weiteres manipulieren können. Die OOP erhöht die Flexibilität und Wiederverwendbarkeit von Programmen. Moderne Programmiersprachen wie Java und C++ unterstützen sowohl die OOP als auch den älteren prozeduralen Ansatz.

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