Landesbildungsserver Baden-Württemberg - Die Regionalen Arbeitskreise Netze (RAN)
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Die Regionalen Arbeitskreise Netze (RAN)

Die Regionalen Arbeitskreise Netze (RAN) im Rahmen des Unterstützungssystems Netze (US Netze)

Die zunehmenden Forderungen nach einer neuen Lernkultur an Schulen unter Einbeziehung der neuen Medien haben in den letzten Jahren in den Schulen zu einer immer komplexer werdenden IT-Infrastruktur geführt. Vor allem das Internet, aber auch der Ruf nach vernetzten Lernumgebungen auf der Basis eines Intranets haben dazu beigetragen, dass inzwischen Einigkeit darüber besteht, dass die Zukunft der IT-Infrastruktur an Schulen nicht in Einzelplatzsystemen, sondern nur in einem vernetzten Gesamtsystem liegen kann. Wie das Gesamtnetz einer Schule aber letztendlich aussieht, hängt von den konkreten Bedingungen und Anforderungen vor Ort ab. Ob Computerräume, Medienecken, einzelne Rechner in Klassenzimmern, Internet-Café, Rechner in der Bibliothek und im Lehrerzimmer, Notebook-Klassensätze oder gar reine Notebook-Klassen - die Schule der Zukunft wird wohl die verschiedensten Elementen mit zum Teil unterschiedlichen Technologien (z.B. Festnetz- und Funknetztechnologie) unter einen Hut bringen müssen.

Dass diese Herausforderungen nicht von den einzelnen Schulen bzw. von den einzelnen Netzwerkberatern vor Ort alleine bewältigt werden könnten, liegt auf der Hand. Aus diesem Grund hat das Land  Baden-Württemberg mehrere Initiativen gestartet, die zu einer Vereinheitlichung der Netze und zu einer besseren Unterstützung der Schulen führen sollen.  Im Mittelpunkt steht dabei die Entwicklung von sog. "Musterlösungen" für die verschiedenen Betriebssystem sowie der Aufbau eines "Unterstützungssystems Netze" (US Netze). Eine zentrale Rolle in diesem Konzept spielen dabei die sog. "Regionalen Arbeitskreise Netze" (RAN).

 

1. Die Musterlösungen     

Ausgangspunkt bei der Entwicklung der Musterlösungen war die Überlegung, dass eine effiziente Unterstützung der Schulen im Sinn von Beratung, Fortbildung und technischem Support nur auf der Basis von möglichst einheitlichen Netzstrukturen an den Schulen möglich ist. Die vielerorts an Schulen anzutreffenden "selbst gestrickten" Lösungen haben zwar vor dem Hintergrund der konkreten Gegebenheiten und pädagogischen Anforderungen durchaus durchdachte Strukturen und lösen oft auch die konkreten Probleme der jeweiligen Schule. Auf der Basis dieser Einzellösungen ist aber weder ein sinnvolles Fortbildungskonzept noch ein technischer Support möglich.

Deshalb wurden für die drei Serverbetriebssysteme Linux, Novell und Windows 2000 sogenannte Musterlösungen entwickelt. Diese Musterlösungen weisen trotz der unterschiedlichen technischen Umsetzung eine einheitliche Struktur des schulischen Netzes auf. Diese Struktur orientiert sich in erster Linie an den pädagogischen Anforderungen des Schulalltags.

Das Hauptziel ist es, durch die Implementierung eines Standards an Schulen, die Netzwerkberater zu entlasten und den Händlern die Möglichkeit zu geben, kostengünstig ein den Standards folgendes Netz einzurichten.

Die Musterlösungen werden zentral über das Landesinstitut Schulentwicklung (LS) vertrieben. Nähere Informationen dazu finden Sie unter lfb.lbs.bw.schule.de/netz/muster

 

2. Das Unterstützungssystem Netze

Das Unterstützungssystem Netze des Landes Baden-Württemberg gliedert sich in vier Ebenen, die im Folgenden von oben nach unter beschrieben werden. Nähere Informationen zum US Netze finden Sie auf den Seiten des Regierungspräsidiums Stuttgart unter www.oberschulamt-stuttgart.de/mos/netze/us_info.html.

Ebene D: AG Schulnetze

 

Diese Arbeitsgruppe setzt sich zusammen aus Vertretern des Kultusministeriums (Medienreferat, Lehrerfortbildungsreferat), Vertretern aller vier Regierungspräsidien, Mitgliedern der Zentralen Planungsgruppe Netze (ZPN) sowie Vertretern des Landesmedienzentrums. Die Gruppe ist für die Gesamtsteuerung  und die Entwicklung des US Netze verantwortlich.

 

Ebene C: RegionalbetreuerIn

Die RegionalbetreuerInnen sind für eine bestimmte Anzahl von Regionalen Arbeitskreises (siehe Ebene B) zuständig. Sie betreuen die jeweiligen Arbeitskreisleiter, stehen diesen als Referenten zur Verfügung, sind Ansprechpartner für die Staatlichen Schulämter sowie für die Schulträger.

 

Ebene B: Regionale Arbeitskreise (RAN)

Die Regionalen Arbeitskreise werden auf der Ebene der Staatlichen Schulämter organisiert. Sie arbeiten schulartübergreifend (einschließlich Gymnasien) und betriebssystemspezifisch.

 

Ebene A: Netzwerkberater

Jede Schule hat einen NetzwerkberaterIn. Er/Sie ist für die Koordination der in Zusammenhang mit dem schulischen Netzwerk anfallenden Aufgaben sowie für die Beratung der KollegInnen in mit dem Netzwerk zusammanhängenden Fragen zuständig. 

Parallel dazu wird  beim Landesmedienzentrum (LMZ) eine Supportstruktur zur Unterstützung der Schulen aufgebaut. Nähere Informationen dazu finden Sie auf den Seiten des Landesmedienzentrum unter www.lmz-bw.de.

 

3. Die Regionalen Arbeitskreise Netze (RAN)

Eine besondere Bedeutung im Rahmen des US Netze kommt den Regionalen Arbeitskreisen Netze zu, sind sie doch das eigentliche Bindeglied zu den Netzwerkberatern vor Ort. Die Organisation der Arbeitskreise erfolgt bei den allgemein bildenden Schulen auf der Ebene der Staatlichen Schulämter; für die beruflichen Schulen gibt es eigene, schulartspezifische Arbeitskreise.

Im Gegensatz zu den Regionalen Arbeitskreisen Multimedia (RAM) sind die Netz-Arbeitskreise bei den allgemein bildenden Schulen schulartübergreifend organisiert; dabei nehmen auch die NetzwerkberaterInnen der Gymnasien an den Arbeitskreisen des jeweiligen Staatlichen Schulamts teil.  In jedem Staatlichen Schulamt gibt es mindestens einen Arbeitskreis für Windows und einen für Novell. Bei entsprechendem Bedarf wird auch ein Linux- und ein INIS-Arbeitskreis eingerichtet.

 

Im Idealfall sind in einem RAN-Arbeitskreis 15-20 NetzwerkberaterInnen zusammengefasst. Der Arbeitskreisleiter ist für die Organisation der Arbeitskreistreffen zuständig; außerdem ist er Ansprechpartner für die Netzwerkberater in allen das Netzwerk betreffenden Fragen. Er ist aber nicht für den Support an den Schulen verantwortlich.

Pro Schuljahr finden mindestens vier Arbeitskreistreffen statt. Diese sind in der Regel halbtägig, können bei Bedarf und in Absprache mit dem zuständigen Staatlichen Schulamt auch als Ganztagesveranstaltungen durchgeführt werden.

Bei den Arbeitskreissitzungen werden auf der Basis der Musterlösungen alle netzwerkrelevanten Themen und Fragen behandelt. Neben der reinen Fortbildung sollen die Treffen auch ein Forum für den Informations- und Erfahrungsaustausch der NetzwerkberaterInnen untereinander bieten. Beispiele für Themen sind:

  • Installation und Wiederherstellung von Arbeitsstationen in der Musterlösung
  • Benutzerverwaltung mit den Musterlösungstools
  • Internet-Anbindung
  • Installation und Verteilung von Software
  • Einrichten und Verwaltung von Druckern
  • Arbeiten mit Benutzerprofilen
  • Arbeiten mit Gruppenrichtlinien
  • Virenschutz

Die Struktur der Regionalen Arbeitskreise wurde in den letzten Jahren im Bereich des RP Stuttgart entwickelt und wird zur Zeit im ganzen Land umgesetzt. Auf Grund der Vorreiterrolle sind die Strukturen im Bereich des RP Stuttgart gegenwärtig am weitesten entwickelt und am besten Dokumentiert. So finden interessierte NetzwerkberaterInnen auf den Seiten des RP Stuttgart unter www.oberschulamt-stuttgart.de/mos einen Überblick über alle Regionalen Arbeitskreise, alle Termine und Protokolle der bereits durchgeführten Veranstaltungen. Einen Überblick über die Organisation eines Regionalen Arbeitskreises und die behandelten Themen finden Sie auf den Seiten des Regionalen Arbeitskreises Ludwigsburg unter www.ran.lb.schule-bw.de; hier finden Sie auch zahlreiche weitere Materialien sowie Links zu relevanten Seiten. 


In den Regionalen Arbeitskreisen tauschen die NetzwerkberaterInnen ihre Erfahrungen aus oder befassen sich in Form von Workshops mit Einzelthemen auf der Basis der Musterlösungen.

 

 
Da der Link auf dem Landesbildungsserver noch fehlt, weisen wir hier vorab auf die Kursmaterialien zum Basiskurs Windows 2000 hin: http://www.gslahr.og.bw.schule.de/ml/doku.html
Die Projektgruppe Schulnetzberatung am Landesmedienzentrum hat Ihre Arbeit aufgenommen.
Kontakt über

http://www2.lmz-bw.de

Koordination Unterstützungssystem Netze
am Regierungspräsidium Stuttgart, Abteilung Schule und Bildung
Postfach 10 36 42
70031 Stuttgart
eMail: us-netze@osas.kv.bwl.de
Fax: 0711-6670-444






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