Landesbildungsserver Baden-Württemberg - Leitidee "Funktionaler Zusammenhang"
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Leitidee "Funktionaler Zusammenhang"

Unter der Leitidee "Funktionaler Zusammenhang" versteht man bei den Mathematik-Standards die Fähigkeit, aus dem Wert von einer (oder mehrerer) Größe(n) auf den Wert einer anderen (davon abhängigen) Größe zu schließen. Hierbei spielt der Funktionsbegriff eine zentrale Rolle. Durch das Aufstellen von Termen und Funktionsgleichungen wird solch ein mathematischer Zusammenhang erkennbar.


Zweisatz- und Dreisatzverfahrenzapfsäule

Bereits in der der Grundschule lernen Schülerinnen und Schülern funktionale Zusammenhänge in Form von Dreisatzaufgaben kennen. In der Sekundarstufe wird das funktionale Denken weiterentwickelt. Die folgenden Seiten enthalten Informationen, Materialien, Übungen und Links, die dazu beitragen das funktionale Denken zu entwickeln.

 Zur Materialsammlung       



Vier Darstellungsformen bei Zuordnungen (Funktionen)

Domino

Funktionale Zusammenhänge lassen sich auf vier verschiedene Arten darstellen: verbal in Textform, tabellarisch bzw. durch Angabe verschiedener Punkte, grafisch als Schaubild oder in Form einer Zuordnungs- oder Funktionsgleichung. Die Transformation dieser Darstellungsarten fällt Schülerinnen und Schülern nicht leicht. Sie lässt sich sehr schön mit Dominostein-Aufgaben üben.

   Vier Darstellungsformen bei Zuordnungen (Funktionen)


Proportionalität

Proportionale Zusammenhänge (als Spezialfall der linearen Abhängigkeiten) spielen vor allem in der Physik eine sehr große Rolle. In der Mathematik beginnt mit Proportionalitäten der Einstieg in grafische Veranschauung von funktionalen Zusammenhängen.
Ein schön gemachtes und leicht verständliches Lernvideo auf YouTube beschreibt die Bedeutung von x- und y-Wert und leitet anschaulich den Steigungsbegriff her. Dieser ist für das nachfolgende Thema ungeheuer wichtig. Leider taucht in dem Video der Proportionalitätsbegriff nicht auf.

   Lernvideo: Bestimmung eines proportionalen Zusammenhangs


Lineare Funktionen

Unter den nachfolgenden Link finden Sie eine Lernumgebung zu linearen Funktionen und deren Schaubildern. Verschiedene Animationen und Lernvideos sowie interaktive Aufgaben eignen sich auch zum selbstständigen Lernen und Wiederholen.

   Lernumgebung zu linearen Funktionen


Quadratische Funktionen

VorschauQuadratische Funktionen werden durch Parabeln im Achsenkreuz veranschaulicht. Unter dem folgenden Link finden Sie eine Vielzahl von Materialien von den Eigenschaften des Schaubildes, der Scheitelbestimmung bis hin zu geometrischen und physikalischen Anwendungen.

   Die Quadratfunktion und die Parabel zweiter Ordnung


Trigonometrische Funktionen

VorschauDie Trigonometrischen Funktionen entstehen als Verallgemeinerung der trigonometrischen Winkelbeziehungen am rechtwinkligen Dreieck. In der hier verlinkten Lernumgebung finden Sie umfangreiche Materialien und Animationen zur gesamten Trigonometrie - vom rechtwinkligen Dreieck bis hin zum Bogenmaß, der Veranschaulichung der trigonometrischen Funktionen am Einheitskreis und der Streckung und Verschiebung von trigonometrischen Funktionen in x- und y-Richtung.

   Hauptseite Trigonometrie


Die wichtigsten Funktionen und ihre Schaubilder

Vorschau Aus dem Schaubild einer Funktion lässt sich ein funktionaler Zusammenhang direkt ablesen. Aus diesem Grund ist die Kenntnis des Verlaufs der verschiedenen Schaubilder außerodentlich wichtig.

   Die wichtigsten Funktionen mit ihren Schaubildern

Zusammenhang Funktion - Schaubild

Für Schülerinnen und Schüler ist es nicht immer einfach die Funktion und ihr Schaubild auseinanderzuhalten. Das hier vorgestellte Arbeitsblatt verdeutlicht die Unterschiede, insbesondere bei der Formulierung von Symmetrie oder Veränderungen des Schaubildes durch Streckung oder Spiegelung an den Achsen.

   Vergleich: Funktion-Schaubild


Verkettung von inneren und äußeren Funktionen

Vorschau

Viele kompliziertere Funktionen entstehen durch Verkettung zweier einfacher Grundfunktionen. Im Schaubild entstehen auf diese Weise völlig neue Kurven. Die hier vorgestellten Arbeitsblätter reflektieren die Entstehung der Schaubilder. Darüber hinaus bieten sie die Möglichkeit, Streckung und Verschiebungen in x-Richtung und die entsprechenden Funktionsanpassungen zu verstehen.

   Verkettung von inneren und äußeren Funktionen


Verschiebung und Streckung von Schaubildern

Schaubilder lassen sich sowohl in x-Richtung, als auch in y-Richtung verschieben und strecken. Hierbei ändert sich die entsprechende Zuordnungsvorschrift (Funktion).

Funktionsanpassung der Quadratfunktion bei Verschiebung und Streckung der Normalparabel

Screenshot In Animationen wird die Normalparabel mit Schiebereglern zunächst in y-Richtung und x-Richtung verschoben. Anschließend kann man die Normalparabel in y-Richtung und x-Richtung strecken.
In einem Eingabefeld lassen sich die angepassten Funktionen eintippen und augenblicklich am Bildschirm im Schaubild kontrollieren.

 Verschiebung und Streckung der Normalparabel in x- und y-Richtung

Begründung der Funktionsanpassung bei der Verschiebung von Schaubildern in x- und y-Richtung

Die hier vorgestellte Animation ´beschreibt hierbei dynamisch die Veränderungen und liefert darüber hinaus eine Begründung.

   Animation: Verschiebung von Schaubildern in x- und y-Richtung

VorschauLernvideo zur Verschiebung von Schaubildern in x-Richtung

In einem Lernvideo wird die Funktionsanpassung bei Verschiebungen in x-Richtung beschrieben und begründet.

   Lernvideo: Verschiebung von Schaubildern in x-Richtung


Grafisches Lösen von Gleichungen mit Hilfe von Schaubildern

Mit Funktionen lassen sich auch Gleichungen lösen. In Zeiten von grafikfähigen Taschenrechnern und Computer-Algebra-Systemen ist dies inzwischen ein wichtiger Lerninhalt an unseren Schulen. Die Vorgehensweise ist stets gleich und bietet für viele Gleichungen (nummerische) Lösungen, die "von Hand" nicht bestimmt werden können.

   Grafisches Lösen von Gleichungen mit Funktionen


Modellieren mit Funktionen am Beispiel einer Wettbewerbsaufgabe

Vorschau Am Beispiel einer Aufgabe des Landeswettbewerbes Mathematik aus dem Jahr 2008 wird anhand einer konkreten Problemstellung die Vorgehensweise von der Termerstellung bis zur grafischen Lösung beschrieben.
Die Aufgabenstellung wird durch Fotos und Skizzen anschaulich dargestellt. Darüber hinaus werden sie durch Tipps schrittweise zur Lösung geführt. 
Bei der hier vorgestellten Lösung wird der grafikfähige Taschenrechner oder ein grafisches Mathematik-Programm (z. B. GeoGebra) sinnvoll eingesetzt.

   Von der Termerstellung zur grafischen Lösung


Zuletzt geändert am 18.5.2012
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