Modellierung des waagerechten Wurfs
Voraussetzung für das Verständnis der folgenden Inhalte:
- Kenntnis der Quadratfunktion und der Normalparabel.
- Kenntnis der Auswirkungen auf den Funktionsterm bei Verschiebung und Streckung des Schaubildes in x- und y-Richtung. (Siehe:
Funktionsanpassung bei Verschiebung und Streckung der Normalparabel).
Physikalische Grundlagen
Vernachlässigt man den Luftwiderstand, kann man den waagerechten Wurf durch eine Überlagerung von zwei Bewegungen beschreiben:
- Da in x-Richtung keine Kraft auf den Wurfkörper wirkt, wird er horizontal weder beschleunigt noch verzögert. Nach dem ersten newtonschen Gesetz bewegt er sich damit mit konstanter Geschwindigkeit (v0) in x-Richtung. Der Weg-Zeit-Zusammenhang wird hier durch s=v0*t beschrieben.
- In negative y-Richtung wirkt nur die Schwerkraft, die den Körper aus der Ruhe heraus mit der konstanten Schwerebeschleunigung (g) immer schneller macht. Der zugehörige Weg-Zeit-Zusammenhang (bei der geradlinigen Bewegung mit konstanter Beschleunigung) lautet s=1/2*g*t^2.
Schritt 1:
Animation zum waagerechten Wurf mit Verständnisfragen zur Auswirkung der "Wurfparameter" (Abwurfhöhe, Abwurfgeschindigkeit und Ortsfaktor).
Animation und Verständnisaufgaben zum waagerechten Wurf
Schritt 2:
Teil-Modellierung der Wurfparabel durch Streckung der Normalparabel in y-Richtung.
Schritt 3:
Teil-Modellierung der Wurfparabel durch Streckung der gespiegelten Normalparabel in x-Richtung.
Schritt 4:
Teil-Modellierung der Wurfparabel durch Verschiebung der Normalparabel in y-Richtung.
Schritt 5:
Gesamt-Modellierung der Wurfparabel durch Zusammensetzung der Schritte 2-4.
Schritt 6:
Weiterführende Aufgaben: Parameterbestimmung und Aufstellung funktionaler Abhängigkeiten.
Weiterführende Aufgaben: Parameterbestimmung und Aufstellung funktionaler Abhängigkeiten.
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