Modellieren im Mathematikunterricht
Beim Modellieren werden Aufgabenstellungen aus unserer "realen Welt" in die Welt der Mathematik "transfomiert". Hier existieren nur Rechenausdrücke und Gleichungen mit Zahlen und Variablen. Mit den Rechengesetzen der mathematischen Welt lassen sich die mathematischen Probleme lösen. Anschließend müssen die mathematischen Lösungen in die "reale Welt" zurück transformiert werden. Hierbei muss auch überprüft werden, ob alle Lösungen sinnvoll sind.
Beispielsweise wird bei der Längenbestimmung von Dreiecksseiten in der mathematischen Welt oft der Satz des Pythagoras verwendet. Dieser führt auf quadratische Gleichungen, die in der Regel zwei Lösungen besitzen. Gelegentlich ist eine dieser Lösungen negativ. Eine negative Lösung kann aber niemals als Länge interpretiert werden, daher muss man in solch einem Fall negative Lösungen beim Rücktransformieren verwerfen.
Weitere Materialien und Beispiele für den Unterrichtseinsatz finden Sie unter:
Materialien Sekundarstufe 1 -
Leitidee Modellieren