Offene Aufgaben
Offene Aufgaben sind solche, bei denen ein Lösungsweg nicht vorgezeichnet
und eine eindeutige Lösung nicht unbedingt erforderlich ist. Auch Irrwege
dürfen zunächst beschritten werden. Die Aufgaben sollen zu grundlegenden
Überlegungen anregen und womöglich auch Diskussionen entfachen. Ihre Lösung
soll inhaltliche, qualitative Argumentation erfordern und damit die
Auseinandersetzung mit dem Lehrstoff vertiefen.
Offene Aufgaben erlauben mehrere Vorgehensweisen/Lösungswege, die
Lösungswege sind nicht vorgegeben, lassen Raum für eigene Fragestellungen
und Zielsetzungen.
Die Schülerinnen und Schüler sollen ermuntert werden, eigene Wege zu finden,
diese in eigene Worte zu fassen und dann mit Mitschülerinnen, Mitschülern
und der Lehrperson diskutieren.
Offene Unterrichtsformen:
Offene Unterrichtsformen können wie folgt charakterisiert werden:
- Möglichkeit zur Erziehung zum Gebrauch der Wahlfreiheit
- selbstgesteuerter Zuwachs von Fertigkeiten, Wissen und Können
- selbstgesteuertes Sozial-, Arbeits- und Leistungsverhalten
- Ermöglichung eigenverantwortlichen Handelns
- Stärkung des Selbstvertrauens und der Persönlichkeitsbildung
Zu den offenen Unterrichtsformen zählen: Wochenplan - Werkstattarbeit - Stationenlernen - Projekte - Freiarbeit
Theoretische Beiträge und Unterrichtsbeispiele:
Um Ihnen zeitraubende Recherchen zu ersparen, finden Sie nachstehend eine Auswahlliste mit inhaltlich interessanten Links zum Thema.
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Umsetzung des Sprachförderungs-Projektes
an der Uhlandschule Neuhausen
Beteiligte Fächer:
* Deutsch
* Mathematik * Religion * Biologie * Bildende Kunst * Erdkunde
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Hinsichtlich des mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterrichts wird häufig beklagt, dass er zu wenig die Fähigkeit zu eigenständigem, problemlösendem Denken fördere. ...
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Wie ich zum Offenen Lernen kam - Wie läuft das Offene Lernen in der Praxis ab? Wie man Arbeitskärtchen effizient erstellt - Offenes Lernen = Offene Beurteilung? Einmal Offenes Lernen - immer Offenes Lernen?
(Mag. Erik Diewald - Oberstufenrealgymnasium der Diözese Linz/Österreich)
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Diese Lern- und Arbeitsumgebung verfolgt das vorrangige Ziel, über eine Interessenorientierung einen bedeutungsvolleren sowie qualitätsvolleren Mathematikunterricht für möglichst alle Jungendliche zu fördern und zu unterstützen sowie darauf aufbauend ein selbstorganisiertes Mathe-Lernen anzuregen." Dazu werden verschiedene praxisorientierte Unterrichtsbeispiele aus unterschiedlichen Bereichen (z. B. Gesellschaft und Politik, ) angeboten.
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Vorschläge und Anregungen zu einer veränderten Aufgabenkultur * Materialien zum Modellversuch "Steigerung der Effizienz des mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterrichts" * Zum Themengebiet "Strahlensätze und Ähnlichkeit" erstellt in Zusammenarbeit mit der Albert-Schweitzer-Schule Kassel
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