Landesbildungsserver Baden-Württemberg - Erdbeerbeet
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Bestimmung des Humusanteils durch Bestimmung des Glühverlusts

Als Humus bezeichnet man kohlenstoffhaltige Verbindungen im Boden, die aus abgestorbenen Lebewesen entstehen. Beim Verbrennen von Humus entstehen Kohlenstoffdioxid und Wasserdampf.

Materialien:

Waage, Spatel, 3 Porzellantiegel, Tondreieck, Dreifuß, Bunsenbrenner, Bodenproben, Schutzbrille, feuerfeste Unterlage (z.B. Ziegelstein)

Durchführung:

Schutzbrille! Vorsicht, Verbrennungsgefahr! Arbeite im Abzug!

  • Bestimme die Masse des leeren Tiegels mit Deckel.

  • Gib 5 g jeder lufttrockenen Bodenprobe in je einen Porzellantiegel und erhitze ihn offen auf dem Dreifuß mit Tondreieck mittels Gasbrenner bis zur Rotglut.

  • Rühre ab und zu mit einem Spatel vorsichtig um, bis keine neue graue Substanz mehr entsteht.

  • Hebe den Porzellantiegel mit einer Tiegelzange vom Dreifuß und lasse ihn unbedingt zugedeckt abkühlen.

  • Bestimme die Masse des Tiegels mit Inhalt und Deckel.

Aufgaben:

  1. Berechne aus der Differenz der Masse vor und nach dem Ausglühen den Gehalt an organischer Substanz.

  2. Rechne deine Ergebnisse auf 100 g hoch und berechne den Massenanteil der organischen Substanz in Prozent. Stelle deine Ergebnisse grafisch dar.

  3. Woraus besteht der nicht verglühte Anteil (Asche)?

  4. Interpretiere deine Messergebnisse. Welche Aussagen kannst du machen?

  5. Wie wirkt sich ein hoher Kalkgehalt des Bodens auf den Glühverlust aus?

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