Landesbildungsserver Baden-Württemberg - Roboterbau
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Roboterbau

Unterrichtseinheit Roboterbau

INHALTE

  • Autoren
  • Bezug zu den Standards
  • Unterrichtsverlauf
  • Download der gesamten Einheit als  Zum Download Zip-file (15,7 MB) Zip-File
Autoren
Alexander Schäfer (FSG Marbach), alexander.schaefer@fsg-marbach.de

Vorbemerkungen

Am Externer Link NwT-Stützpunkt am FSG Marbach wurden Erfahrungen für eine  Unterrichtseinheit Roboterbau gesammelt. Dabei ergab sich der gemeinsame Kern vieler weiterer Projektideen zu diesem Thema. Die hier dargestellte Fassung beschränkt sich auf eine kurze Einführung ins Programmieren und die Realisierung eines kleinen Beispielprojekts. Weitere größere Projekte können sich hier anschließen, ohne dass weitere elementare Grundkenntnisse nötig werden.
Mehrere Klassensätze stehen sieben Partnergymnasien im Umkreis des FSG nach Einarbeitung der Lehrkräfte gemeinsam zur Verfügung. Die Wartung und Pflege der Gerätesätze übernimmt das FSG. Die Beschaffung der Gerätesätze wurde durch die Robert-Bosch-Stiftung ermöglicht.

Bezug zu den Standards
Prinzipien:

a) Ursache und Wirkung
Die Schülerinnen und Schüler verstehen, ausgehend von einfachen Ursache-Wirkungs-Beziehungen, immer komplexere Zusammenhänge.
Dabei sind folgende Aspekte von Bedeutung:
o    Struktur – Funktionszusammenhang
o    lineare Kausalkette
o    positive und negative Rückkopplung
b) Systemgedanke
Die Schülerinnen und Schüler erkennen, dass der Systemgedanke für das Verständnis ihrer Umwelt hilfreich ist. Sie erschließen Systeme in zunehmend komplexen Zusammenhängen und wissen um die Dynamik und die Wechselwirkungen in diesen Systemen. Dabei sind folgende Aspekte von Bedeutung:
o    geschlossene und offene Systeme
o    Zusammenwirken von Teilsystemen
o    Steuerung und Regelung
Betrachtungsbereiche

a) Technik
Die Schülerinnen und Schüler kennen Leistungen des menschlichen Erfindergeistes und der Ingenieurkunst sowie deren Bedeutung und Nutzen für den Menschen. Die Schülerinnen und Schüler können mechanische Konstruktions- und Funktionsprinzipien anwenden.
b) Mess- und Arbeitsmethoden
Die Schülerinnen und Schüler erfassen ihre Lebenswelt mit naturwissenschaftlichen Methoden. Sie können mit zunehmender Selbstständigkeit Experimente planen, durchführen, auswerten. Sie gehen mit Werkzeugen und Geräten sachgerecht und sorgfältig um.
Die Schülerinnen und Schüler können Computer als Werkzeug für die Steuerung oder Regelung von Prozessabläufen nutzen.
c) Material
Umgestalteter qfix®-Gerätesatz:
Im Grundbaukasten „Crashbobby“ wurde das Bobbyboard durch das Miniboard ersetzt und um zwei Tastsensoren und zwei Infrarot-Reflexsensoren ergänzt. Von den vorhandenen drei Abstandssensoren wurde einer entnommen. Alle Bauteile finden in der bisherigen Gerätebox Platz. Von den drei Sensortypen steht je ein Paar zu Verfügung. Damit ist die Durchführung der unterschiedlichsten Projekte möglich.

Die aktuelle Version der Datei   Zum Download qfixminiBoard.h Zip-File  muss auf dem PC installiert sein

Die Datenübertragung zwischen PC und Microcontroller ist nun über USB realisierbar und in beiden Richtungen möglich.
Dazu muss die aktuelle Version der Datei Zum Download qfixserial.h  Zip-File  auf dem PC installiert sein

Fotos:
Interner Link Ohne Sensoren
Interner Link Tastsensoren
Interner Link IR-Reflexsensoren
Interner Link Abstandssensoren
Interner Link 

Unterrichtsverlauf

Es standen 11 Gerätesätze zur Verfügung. In den Doppelstunden, in denen die Programmierung der Fahrroboter durchgeführt wurde, war die Klasse geteilt.
Für die Nutzung oder Ansicht der C++ Programme  (*.cc) ist ein frei verfügbarer Compiler erforderlich (downloadbar bei Firma  Externer Link qfix unter downloads)
 
Dauer Thema      Inhalte Methoden Materialien
Annäherung ans ThemaVorstellung der Sensoren und Fahrroboter
Sammlung von Projektideen 
 Fahrzeuge mit unterschiedlichen
Sensorausstattungen und entsprechenden Programmen
Interner Link R1, Interner Link R2, Interner Link R3
Interner Link Ideensammlung
1Aufbau der Fahrroboter ohne SensorenBenennung der BauteileInterner Link  Foto , pdf-Dokument  Bezeichnung der Bauteile ,
pdf-Dokument  Anleitung Programme
Interner Link vor.cc
Interner Link vor_ und_zurueck.cc
2   Programmierung einer Steuerung Befehle zur Steuerung der einzelnen Motoren, Wartezeitenpdf-Dokument Anleitung
4  Wettbewerb:HindernisumrunderErstellung eines eigenen Programms zur Steuerung
Durchführung des Wettbewerbes 
Interner Link Wettbewerbsbedingungen
Interner Link Video Zip-File (ca. 3,5 MB) einer Fahrt
4  Ausweichfahrroboter Einbau der Tastsensoren, Logische Strukturen: Wiederholungsschleife
Wenn- dann Abfrage
pdf-Dokument  Anleitung
Programm: Interner Link Struktogramm Interner Link  Entscheidung.cc
Programm: Interner Link Struktogramm Interner Link  Ausweich.cc
Fahrroboter, der in definiertem Abstand der Wand entlang fährt. Steuern und Regeln Regelkreise:
z.B. Heizung...
Wettbewerb möglich
Grafik:   Interner Link Regelkreis
             Interner Link Regelkreis beschriftet
Programm: Interner Link Struktogramm Interner Link  Abstandsfahrt.cc
2  Weitere SensorenDurchführung von weiteren Projekten  pdf-Dokument Abstandssensor
pdf-Dokument IR-Reflexsensor
Interner Link Video Zip-File (ca. 2,7 MB) Schülerarbeiten
1  Abschluss      Demontage der Geräte  pdf-Dokument Anleitung
20  

Mögliche Erweiterungen

Nutzung weiterer Sensoren auch in Kombinationen
Datenübertragung vom Microcontroller auf den PC

Leistungsbeurteilung

In einer Klassenarbeit wurde die Erstellung eines Struktogrammes für eine bekannte Prob-lemstellung verlangt. Zu diesem Struktogramm musst das zugehörige Programm formuliert werden. Zu den Bewertungskriterien gehört die logische Schlüssigkeit in der Umsetzung und die Dokumentierung des Vorgehens durch Kommentarzeilen in den Programmen.

Rückblick und Reflexion

Nach dem Einstieg durch die Demonstration der drei Grundtypen von möglichen Fahrzeugen formulieren die Schülerinnen und Schüler eine Vielzahl von Ideen, die nach der grundlegen-den Einführung arbeitsteilig oder als Wettbewerb bearbeitet werden können.
Die Programmierung fiel den Schülern durch die Einführung der Struktogramme nicht schwer. Schülerinnen und Schüler mit Programmiervorkenntnissen (auch in anderen Pro-grammiersprachen) konnten die Aufgaben auf einem höheren Niveau lösen oder weitere Zu-satzaufgaben bearbeiten.
Bei den Wettbewerben wurde viel Zeit für die Erarbeitung und Diskussion der Wettbewerbs-bedingungen verwendet. Sie konnten erst endgültig formuliert werden, nachdem Grunder-fahrungen mit den technischen Möglichkeiten der Fahrroboter vorlagen.
  
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