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Videoanalyse

Bisher nicht Messbares wird messbar.


Es geht bei der Videoanalyse nicht darum, das Verhalten der Lehrkraft oder von Schülerinnen und Schülern im Umterricht zu analysieren. Bei der physikalischen Videoanalyse geht es um die Bewegung von Objekten und die physikalische Beschreibung und Auswertung dieser Bewegung.

Was geschieht in der VA?

Eine Bewegung wird als digitales Video aufgenommen. Dieses wird so analysiert, dass die Bewegung als s-t-Diagramm dargestellt wird. Gleichzeitig mit dem s-t-Diagramm stehen auch das v-t- und das a-t-Diagramm zur Verfügung.

Was nützt die VA?

  1. Zur Auswertung eines Experimentes messen wir üblicherweise einen Kontrollwert und vergleichen ihn mit dem berechneten Wert. Mithilfe der Videoanalyse kann der gesamte Verlauf der Bewegung gemessen und anschließend interpretiert werden. Beispielsweise bestimmen wir beim waagerechten Wurf einer Kugel bisher die Fallzeit oder die Wurfweite. Nun, mit der Videoanalyse können wir die gesamte Wurfbahn oder die Entwicklung der Geschwindigkeit während des gesamten Vorgangs betrachten.
  2. Mit der Videoanalyse erschließen wir uns auch komplizierte Bewegungen, wie etwa einen Sprung vom 1-m-Brett oder den Wurf eines Balles von einem Fahrrad. Die Diagramme lassen sich auch für komplizierte Bewegungen bestimmen, bei denen wir keine einfachen Gleichungen kennen, mit denen wir beispielsweise die Wurfweite berechnen könnten.
  3. Da die Methode sehr leicht einzusetzen ist, können die Schüler leichter zu eigenen Experimenten angeregt werden.

Wo kann man die VA lernen?

Eigene Videos zu drehen ist nicht schwer. Unsere Schüler haben es schnell gelernt. Eine Kurzanleitung finden Sie auf dem externer Link LFB-Server. Dort gibt es auch weitere Informationen, die als Begleitmaterial für Fortbildungen gedacht sind.

Ein Artikel zur Videoanalyse ist im Oktober 2004 erschienen:
Claus Meyer-Bothling: Bisher nicht Messbares wird messbar. In: Naturwissenschaften im Unterricht - Physik, Nr. 83, S. 16-19.

Eine ausführliche Anleitung mit kommentierten Unterrichtsstunden und Kopiervorlagen ist hier erschienen:
Claus Meyer-Bothling, Sigmar Kühnle: "Die Methode der Videoanalyse - Mechanik lebensnah" und "Praktische Beispiele zur Videoanalyse".
In: RAAbits Physik, extermer Link Raabe Verlag, Stuttgart 2005-2007.


Das Angebot auf dem Landesbildungsserver.

1.) Welche Programme benötigt man und wo bekommt man sie her?

Wir geben hier einen Überblick welche Freeware-Programme man für die Videoanalyse benötigt und wo man sie herbekommt. Zuvor muss man die Videos meist noch bearbeiten. Auch hier gibt es sehr geeignete Freeware-Programme, die wir in einer Kurzvorstellung besprechen. Schließlich stellen wir noch einige Hilfsprogramme vor, die natürlich wieder kostenlos sind.

  Programme für die Videoanalyse


2.) Beispielvideos.

Um Ihnen einen Überblick zu geben, wie Versuchsvideos aussehen könnten, haben wir einige Beispielvideos ins Netz gestellt. Damit können Sie oder auch Ihre Schülerinnen und Schüler erste Erfahrungen mit der Videoanalyse und der Auswertung von Versuchsvideos machen, sie eignen sich also zur Einführung in das Thema.
Genau so gut können Sie diese Videos aber bei der Behandlung eines speziellen Themas an Stelle von selbst produzierten Videos nutzen.

  Beispielvideos


3.) Worauf sollte man beim Erstellen von Versuchsvideos achten?

In dieser Rubrik geben wir Tipps welche Anforderungen an die Kamera zu stellen sind und was man bei der Aufnahme eigener Versuchsvideos beachten sollte.

  Tipps für die Aufnahme von Versuchsvideos

Messwerterfassung auf Lehrerfortbildung-BW
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Materialien zur Messwerterfassung
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