Wie funktionieren Java-Applets in meinem Browser?
Was sind "Java-Applets" und was sind "Physlets"?
Java-Applets sind kleine Programme auf der Basis der Programmiersprache Java, die man in eine Internetseite einbinden kann. Damit sind z.B. auch interaktive, physikalische Simulationen auf einer Internetseite möglich, ohne dass man ein eigenständiges Programm herunterladen und ausführen muss.
Auf diesen Seiten gibt es zahlreiche "Physlets" (ein Kunstwort aus
Physik und Applets).
Dieses sind Java-Applets einer besonderen Art. Sie bauen auf einer Sammlung von
Java-Werkzeugen von Wolfgang Christian und Mario Belloni von der Davidson
University in den USA auf.
Diese Java-Werkzeuge kann der Ersteller einer Internetseite mit Anweisungen in
Java-Script "füttern".
Die Java-Werkzeuge interpretieren die Anweisungen und führen sie aus - ein
lauffähiges Java-Applet entsteht.
Der Vorteil für den Ersteller solcher Seiten: er muss selbst gar kein Java
können!
Die Java-Script Befehle sind relativ einfach zu erlernen, so dass einfache
Physlets relativ schnell erstellt sind.
Was braucht mein Browser für die Darstellung solcher Java-Applets?
Damit der Browser (das Programm, das Internetseiten anzeigt, etwa der
Internet-Explorer, Netscape, Firefox, Opera u.a.) solche Java-Applets anzeigen
kann, braucht er die Unterstützung eines "Plug-Ins", das seine
Fähigkeiten erweitert.
Solche Plug-Ins werden z.B. auch benötigt, um Animationen oder Filme mit
einem Browser darzustellen.
Für die Darstellung von Java-Applets benötigt man die
Java-Runtime-Environment von Sun-Solaris, die man hier herunterladen kann.
http://java.sun.com/javase/downloads/index.jsp
Damit Java und Javascript aber auf einem Browser ausgeführt werden können, muss man ihm das evtl. erst extra erlauben.
Java und Javascript beim Internet-Explorer.
(Die Screenshots sind von der Version 6.0, sie sehen aber bei anderen Versionen auch nicht deutlich anders aus.)
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Klicken Sie im Menü der Internet-Explorer auf
"Extras" und dann auf
"Internetoptionen". In dieser Karte können Sie die Sicherheitseinstellungen für den Zugriff ins Internet festlegen (linkes Symbol), die Sicherheitseinstellungen für ein Intranet definieren, oder dem Browser sagen, welchen Internet-Adressen Sie vertrauen. Wenn Sie ihrem Browser alles erlauben, dann können Sie zwar viel
machen, ihr Computer ist aber evtl. offen für Angriffe von
außen. |
Wenn Ihr Browser keine Java-Applets ausführt, dann haben Sie die Sicherheitsstufe zu hoch gewählt. Klicken Sie auf in diesem Fall auf die Schaltfläche "Stufe anpassen" (unten links).
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In den Sicherheitseinstellungen darf unter
"Java-Einstellungen" die Auswahlbox "Java
deaktivieren" nicht gewählt sein, sonst werden keine
Java-Applets ausgeführt. |
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Wie schon oben erwähnt, benutzen die Physlets auf unserer Seite
Javascript, um die Java-Werkzeuge mit Informationen zu "füttern"
was dargestellt werden soll. |
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Sollten Sie uns vom Landesbildungsserver vertrauen (und wir haben mit ihrem Computer wirklich nichts Böses vor), dann können Sie uns auch unter "vertrauenswürdige Sites" aufnehmen. Wenn eine Seite hier eingetragen ist, dann darf der Browser auf dieser Seite auch Dinge tun, die Sie ihm sonst für andere Internetseiten verboten haben. |
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Wenn Sie einen Eintrag in "Diese Webseite zur Zone
hinzufügen" anklicken, können Sie die zuletzt besuchten
Seiten sehen und auswählen. Das Häkchen unter dem zweiten Auswahlfeld
("Für Sites dieser Zone ...") sollte nicht
gesetzt sein, denn unsere Seiten werden in der Regel nicht über eine
besonders gesicherte Verbindung (https:) übertragen, wie Sie das
vielleicht vom Online-Banking her kennen. Hinweis für die Physikseiten: (Für die Physikseiten sollte der Eintrag "http://lbsneu.schule-bw.de" lauten, da die Physikseiten schon auf dem neuen Server sind.) |
Java und Java-Script bei Firefox 2.0.
Das Firefox Projekt wird immer beliebter und unter den verwendeten Browsern ist der Mozilla Nachfolger mittlerweile auf Platz 2 in der Beliebtheitsskala (nach dem IE) angelangt.
Auch beim Firefox kommen Sie über das Menü
"Extras" und "Einstellungen" zur
Sicherheitsverwaltung des Browsers.
Klicken Sie danach auf das Symbol "Inhalt"(die Weltkugel).
Bei den Anpassungen lässt Firefox weniger Spielraum als der Internet-Explorer, dessen Konfigurationsmöglichkeiten zwar vielfältig, aber für den Normalnutzer auch recht kompliziert sind.
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Hier gibt es nur die Einstellungen "Java aktivieren"
und "JavaScript aktivieren". Wenn Sie noch etwas mehr Sicherheit wollen, dann gehen Sie auf "Erweitert". Deaktivieren Sie in dem nächsten Fenster durchaus alle fünf Punkte, wenn Sie sich gut vor allem auch gegen Spyware (anderer Seiten) absichern wollen! |
Offenheit schafft Vertrauen.
Die Javascripts der Physlets auf dem Landesbildungsserver sind auch für
Sie offen einsehbar.
Wenn Sie bei Firefox oder dem Internet-Explorer auf
"Ansicht" und "Quelltext" oder
"Seitenquelltext anzeigen" klicken, dann bekommen Sie den
Code der Seite gezeigt.
Es öffnet sich ein Fenster, das den Quelltext der Seite zeigt.
Der Internet-Explorer benutzt dazu den Editor von Windows, Firefox benutzt
einen eigenen Editor.
Klicken Sie auf "Bearbeiten" und "Suchen"
und geben Sie im Suchfeld "Javascript" an.
Das führt Sie zum Beginn des Scripts, das das Java-Applet steuert.
Wir haben das ganz bewusst nicht in einer Extradatei versteckt:
- Sie sollen sehen, was das Script macht. Deshalb haben wir es oft sogar ausführlich kommentiert!
- Die Physik in den Applets sollte so weit wie möglich transparent bleiben.
- Vielleicht haben Sie ja selber Lust, einmal ein Physlet zu schreiben. Nehmen Sie einfach eines unserer einfacheren Physlets als Vorlage und wandeln Sie es ab, um daraus zu lernen (so haben wir auch angefangen).
- Natürlich würden wir uns freuen, wenn Sie uns später ein von Ihnen geschriebenes Physlet wieder zur Verfügung stellen.
Das ist der Gedanke offener Sourcecodes, den auch wir voll und ganz unterstützen - insbesondere dann, wenn er hilft Dinge anschaulich zu machen, und so den Schülerinnen und Schülern beim Verständnis helfen kann.
Disclaimer:
Alle Angaben zur Sicherheit Ihres Rechnersystems sind ohne Gewähr. Wir übernehmen keine Haftung für Schäden, die von Dritten durch unzureichende Sicherheitseinstellungen an ihrem Rechner verursacht werden.




