Badeanlagen der Römerzeit
Unterrichtsmaterialien zu verschiedenen Badeanlagen der Römerzeit: Badenweiler, Baden-Baden, Osterburken etc.
Bäder waren ein wesentlicher Bestandteil der römischen Kultur, auch in den Provinzen. Jedes bessere Landgut hatte ein eigenes Badegebäude, Städte und Legionslager unterhielten Bäder, in Baden-Baden und Badenweiler bestanden Kurbäder, in denen das vor Ort austretende Mineralwasser mit seiner heilenden Wirkung genutzt wurde.
Die Nutzung der Bäder war umfassend, die Anlage des einzelnen Baus daher vom Badebetrieb her festgelegt. In größeren Bädern verbrachte der Römer seinen Tag, teils mit Müßiggang, teils, um hier auch Geschäfte abzuwickeln. Die wesentlichen Räume waren durch mit großem Aufwand installierte Heizsysteme (Fußboden- und Wandheizung) beheizt, es standen außer den Badebecken auch Schwitzräume und Kaltwasserbecken, vergleichbar der heutigen Sauna, zur Verfügung.
Die Materialien zu den einzelnen Badeanlagen erlauben einen hohen Transfergrad. Im Vordergrund der Schülerarbeit stehen handlungsorientierte Aktionen.
Unterrichtsvorschläge
Unterrichtsvorschläge für den handlungsorientierten Umgang mit dem Thema römische Bäder
Römische Thermen Badenweiler
Materialien zur römischen Badruine Badenweiler
Kastellbad Osterburken
Kastellbad Osterburken
Kastellbad Schwäbisch-Gmünd Schirenhof
Kastellbad Schwäbisch-Gmünd Schirenhof
Badeanlage im Nikolausfeld
Badeanlage im Nikolausfeld, außerhalb der römischen Stadt Arae flaviae gelegen
Kastellbad Hüfingen
Kastellbad Hüfingen
Badehaus der villa rustica Weinsberg
Badehaus der villa rustica Weinsberg
Thermalbäder Baden-Baden
Soldatenbäder und Kaiserbäder
Kastellbad Rainau-Buch
Kastellbad Rainau-Buch (Kreis Aalen)
Lauffen
Bad der villa rustica
Bad und Heizung im Museum
Von den Römischen Bädern steht meist nur eine Hypokaustanlage im Museum. Sie ist aber das technische Zentrum dieser Badekultur.
Studienfahrten und Exkursionen
Hinweise auf museale Präsentationen und Rekonstruktionen in Augst, Trier und Xanten