Rentierjagd in der Altsteinzeit: Der "Eiszeitpark Engen" mit Petersfels
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4.1 Service - Praktische Tipps |
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Exkursion / Wandertag zum Petersfels, zur Gnirshöhle und zum Städtischen Museum
Anreise:
- Mit Bahn: Linie Offenburg/Stuttgart - Singen - Konstanz bis Bahnhof Engen, von dort Fußweg ca. 2,5 km nordostwärts
- Mit Bus: Autobahn A 81 Stuttgart - Singen, Ausfahrt Engen, auf der B 31 in Richtung Engen, nach ca. 500 m rechts auf den P&R-Parkplatz an der Brudertalbrücke
Den Petersfels und die Gnirshöhle erreicht man vom Bahnhof Engen zu Fuß nach ca. 2,5 km Wegstrecke in ca. 45 Minuten. Der Weg führt zunächst hinauf in die Oberstadt, dann immer auf der Höhe in Richtung Osten entlang der geraden Straße, vorbei am Friedhof und am Schulareal und schließlich durch das Gewerbegebiet. Nach Überquerung der B 31 (Vorsicht!) kommt man zum P&R-Parkplatz. Von dort führt der Weg auf der rechten Talseite ausgeschildert zum Eiszeitpark als befahrbarer Feldweg, der jedoch für den Verkehr gesperrt ist, 1 km weiter auf der rechten Talseite zum Ziel.
Die andere Wegvariante führt vom Bahnhof auf der linken Talseite als "Eiszeitpfad" zum Eiszeitpark
Skizze im Großformat
Informationen zum Eiszeitpark finden Sie unter
Der "Eiszeitpark Engen" mit dem Petersfels ist frei zugänglich und verfügt über eine Info-Station mit dreisprachig erläuterten Bild-/Texttafeln, die über die Situation in der Altsteinzeit informieren. Zahlreiche Info-Tafeln zur vorhandenen und teilweise in kleinen angelegten Biotopen wieder angesiedelten eiszeitlichen Botanik begleiten den "Erlebnispfad Urgeschichte", der als Rundweg angelegt ist.
Beim Begehen mit Schulklassen ist aufgrund steiler Abschnitte direkt auf dem "Dach" des Petersfelsens Vorsicht geboten.
 Eiszeitpark Vogelsperspektive Bild: Johannes Hof
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Die Gnirshöhle befindet sich ca. 200 Meter talaufwärts, schräg gegenüber vom Petersfels. Ihren Eingang, der einiges höher als der Talweg im Wald liegt, erreicht man über mehrere Stufen. Er ist durch ein Gitter verschlossen. Das Innere gliedert sich in einen Hauptgang von ca. 20 m Länge und zwei Seitengänge, zu dessen hinterem eine Metallleiter drei Meter senkrecht vom Hauptgang hinabführt. Ihren Namen hat die Höhle von der Besitzerfamilie Gnirs in Bittelbrunn. Bei Grabungen in den Jahren 1976, 1977 und 1978 wurden auch hier Funde gemacht. Die Höhle diente vermutlich einer Menschengruppe im Winter als Unterkunft.
 Gnirshöhle Bild: Johannes Hof
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Zugänglich ist die Gnirshöhle nur im Rahmen einer gebührenpflichtigen Führung durch Mitarbeiter der Stadt Engen (Tel. Nr. siehe unten). Jeweils ab Ende September bis April bleibt sie den Winter über verschlossen, weil sie Fledermäusen als Winterquartier dient. Die Begehung mit Schulklassen ist bei entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen möglich:
- Mitführung mehrerer, möglichst auch stärkerer Taschenlampen
- Nur Schülergruppen mit ca. 6 Schülern hineinführen
- Der Lehrer muss stets vorneweg gehen.
- Vorsicht bei der Leiter am Ende des Hauptganges: Absturzgefahr! Lehrer sichert die Stelle.
- Die nicht gerade in der Höhle weilenden Schüler warten unten am Weg.
Führungen
Anmeldung über folgende Adresse: Stadt Engen, Hauptstr. 41, D-78234 Engen, Tel. 07733/502-0, Fax 07733/502-299, Internet: www.engen.de , E-mail: rathaus@engen.de
Führungen im Eiszeitpark Engen sind gebührenpflichtig (telefonisch oder über Homepage erfragen).
Städtisches Museum Engen Klostergasse 19 D-78234 Engen Tel. Nr.: 07733/501400, Fax: 07733/502-299
http://www.engen.de/servlet/PB/menu/1254106/index.html
Städtisches Museum Engen Bild: Stadt Engen
Für Schulklassen ist bei gleichzeitiger Buchung einer Eiszeitpark-Führung der Eintritt ins Museum frei.
Informationen über aktuelle Eintrittspreise, Öffnungszeiten und museumspädagogische Angebote bitte telefonisch oder über die Homepage einholen.
Weitere Informationen erhalten Sie unter
www.bittelbrunn.de
Allgemein zur altsteinzeitlichen Kunst in Süddeutschland und den Alpenländern:
www.fortunecity.de/lindenpark/wittgenstein/30/KunstderUrzeit.html
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4.2 Service - Tipps zur Weiterarbeit |
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Literatur:
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Albrecht, Gerd / Engelhardt, Heidi: Eiszeitliche Funde aus dem Brudertal bei Engen / Steinzeitliche Besiedlung der Schwäbischen Alb, Begleitheft der urgeschichtlichen Ausstellung des Städtischen Museums Engen/Hegau, Tübingen: Verlag der Archaeologica Venatoria e.V., 1988.
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Albrecht, Gerd / Hahn, Andrea: Rentierjäger im Brudertal am Ende der Eiszeit, Stuttgart: Theiss, 1991.
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Florian-Mauser, Peter: Die jungpaläolithische Höhlenstation Petersfels im Hegau, Badische Fundberichte, Sonderheft 13, 1970. Hg.: Staatl. Amt für Ur- und Frühgeschichte Freiburg/Brsg. und Staatl. Amt für Denkmalpflege, Karlsruhe.
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Heumann, Hans (Hg.): Problemorientierter Geschichtsunterricht, Lernziele - Methoden - Modelle, Bd. 1: Altertum und Mittelalter, Frankfurt/M.: Cornelsen Verlag Hirschgraben, 1989
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Knoch, Peter: Spurensuche Geschichte, Anregungen für einen kreativen Geschichtsunterricht, Bd. 1: Von der Vorgeschichte zum Frühmittelalter, Stuttgart, Ernst Klett Schulbuchverlag, 1990.
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Stadt Engen: Eiszeitpark Engen (Faltblatt, 32 S., dreisprachig), 2003.
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Verein für Geschichte des Hegaus e. V. Singen und Codex-Verlag Gundholzen:Codex-Kulturatlas, Hegau-Nord, Petersfels, Heft Y 49, 1971.
Im übrigen verweisen wir auf die Literaturangaben der Grundinformationen.
AV-Medien:
Video
4254418 Rentierjäger am Petersfels (1991), 23 min ( Landesmedienzentrum ) | |
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- Arbeitskreis Landeskunde/Landesgeschichte RP Freiburg - |
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