Methodenvorschlag
Lernorterkundung
Der Lernort Hohenrechberg eignet sich für alle Schularten der Jahrgangstufen
1 bis 7. Naturerlebnis kann mit Erkenntnissen über die Lebenswelt der Burgherren
verbunden werden. Ein fächerübergreifendes Arbeiten bietet sich hier
selbstverständlich an (Geografie, Geschichte, Biologie).
a) Vor der Burg (Einstieg):
Arbeitsblatt 1dient dazu, die Schüler auf das vorzubereiten, was sie im Innern
der Burg sehen werden. Damit wird auch ein für alle Schüler gleicher
Wissenshorizont sichergestellt, sodass sie den selbständigen Erkundungsgang mit
Hilfe von Arbeitsblatt 2 durchführen können.
AB
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ist eine Art Phantasiereise (Fridolins Bericht) zur Einstimmung. Es ist
sinnvoll, dass sich die Schüler und Schülerinnen dazu auf die Wiese oberhalb der
Burg setzen. Der Lehrer liest die Geschichte vor:
AB
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ist als Ergebniskontrolle für diesen Einstieg gedacht: Was weißt du bereits über
die Burg?
Für die Ergebniskontrolle kann auch alternativ das
AB
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eingesetzt werden. Mit den fertigen Eintragungen kann es als Minilexikon für
Burgen betrachtet werden:
b) In der Burg:
AB
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stellt das Kernstück der Arbeit auf der Burg dar. Hier sollen sich die Schüler
in Kleingruppen das Burggelände selbständig erschließen.
Zur Abrundung kann das
AB
5
eingesetzt werden. Hier wird deutlich, dass die Lebensumstände auf einer Burg
sich sehr unterscheiden können. Hinweis: Der Text stammt ursprünglich von Ulrich
von Hutten. Er wird hier dem Burgvogt Seyfried von Holz "untergeschoben", um
eine räumliche Nähe zu erzielen.
Mit
AB
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erfahren die Schüler, welche logistischen und organisatorischen Mittel nötig
waren, um eine Burg zu bauen.
Als weitere Stationen auf den Spuren der Staufern in der näheren Umgebung bieten
sich die Ruine Hohenstaufen mit dem im März 2009 neu eröffneten
Informationszentrum an (13 km), das Wäscherschloss bei Wäschenbeuren (14 km)
oder die die Johanniskirche in Schwäbisch Gmünd (7 km), die in der Stauferzeit
zwischen 1210 und 1250 erbaut wurde.
Die Exkursion sollte in einer weiteren Unterrichtsstunde im Klassenzimmer
abgerundet werden.
Behandlung des Themas in der Schule
Fast alle Schulbücher thematisieren zwar das Thema "Burg", die Burg
Hohen-Rechberg ist jedoch in keinem der Bücher aufgearbeitet. Hier schließt die
Einheit eine Lücke.
a) Behandlung des Themas ohne Exkursion:
Als Einstieg kann wie bei der Lernorterkundung die Phantasiereise (
AB
1
) gewählt werden.
AB
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dient zur Ergebniskontrolle für diesen Einstieg.
Für die Ergebniskontrolle kann auch alternativ
AB
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eingesetzt werden. Mit den fertigen Eintragungen kann es als Minilexikon für
Burgen verstanden werden.
Zur Ergänzung kann
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eingesetzt werden. Hier wird deutlich, dass die Lebensumstände auf einer Burg
sich sehr unterscheiden können. Hinweis: Der Text stammt ursprünglich von Ulrich
von Hutten. Er wird hier dem Burgvogt Seyfried von Holz "untergeschoben", um
eine räumliche Nähe zu erzielen.
Mit
AB
6
erfahren die Schüler, welche logistischen und organisatorischen Mittel nötig
waren, um eine Burg zu bauen.
b) Vertiefung (auch im Anschluss an die Exkursion)
Mehrere Arbeitsblätter der Einheit runden die Exkursion ab. Die Arbeitsblätter 5
und 6 können je nach Lerngruppe auch wahlweise im Klassenzimmer und nicht in der
Burg erarbeitet werden. Die folgenden Arbeitsblätter eignen sich aber auch als
Weiterführung, falls keine Lernorterkundung durchgeführt wird.
Mit dem Mittelalter werden klassischerweise Burgen assoziiert. Da kommt rasch
die Frage auf, warum die Burgen schließlich ihre Bedeutung verlieren.
AB
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ermöglicht die Erarbeitung von Antworten.
Die Burg Hohen-Rechberg ist heute nur noch teilweise erhalten, große Teile sind
nur Ruine. Warum es dazu kommen konnte, lässt sich durch
AB
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(Augenzeugenbericht über das Ende der Burg) erschließen.
Das Internet bietet zur Zeit (2009) keine professionell betreute Webseite, die
sich für Unterrichtszwecke eignen würde.
- Arbeitskreis Landeskunde/Landesgeschichte RP Stuttgart -