Methodenvorschlag
Lernorterkundung
Hauptschule/Realschule/Gymnasium (S I)
Das Leben der Mönche in einem mittelalterlichen Benediktinerkloster soll mit
Hilfe von altersgerechten, z. B. handlungsorientierten Materialien für Schüler
der 6. und 7. Klasse verdeutlicht werden.
Die Klosteranlage mit Kirche, Kapitelsaal, Klostergarten, Kreuzgang und
Wirtschaftsgebäuden zeigt noch heute wesentliche Elemente des mittelalterlichen
Klosters.
Modul 1 "Das Kloster als Lebensraum der Mönche"
Anschließend an die Führung arbeiten die Schüler und Schülerinnen mit Hilfe der
Dominokärtchen (
AB
1
)
das Gehörte nochmals auf, indem sie das Domino legen und damit die wichtigsten
Teile eines Klosters sowie die Grundlagen des klösterlichen Lebens
rekapitulieren. Das Domino bietet eine Selbstkontrolle.
Modul 2 "Der Kräutergarten"
Die Schüler und Schülerinnen versetzen sich in die Rolle von Hilfesuchenden,
deren Krankheiten und Beschwerden vorgegeben sind (
T 1
,
AB
2
).
Auf Kärtchen können sie die Heilwirkung der Kräuter nachlesen und damit einen
Eindruck von den damaligen Pflanzenbüchern bekommen. Je nach Jahreszeit können
sie anschließend diese Pflanzen im Kräutergarten suchen.
Modul 3 "Das Skriptorium"
Das Skriptorium des Klosters Lorch ist leider nicht mehr zu erhalten. Aber die
Chorbücher verweisen auf die Schreibtätigkeit der mittelalterlichen Mönche. Mit
Hilfe eines Informationsblattes (
D
2
)
erfahren die Schüler und Schülerinnen das Wichtigste über diesen Bereich und
können mit Hilfe eines Fehlertextes (
AB
3
)
ihr Wissen überprüfen.
Modul 4 "Die Regeln des Heiligen Benedikt"
Einige dieser Regeln liegen auf Kärtchen vor (
T 2
,
K
4
).
Die Schüler und Schülerinnen bekommen weitere Karten, auf denen das
(Fehl)verhalten von Mönchen beschrieben wird (
K
5
).
Sie müssen nun herausfinden, gegen welche Regel der Bruder verstoßen hat und wie
dies zu ahnden ist (
AB
4
).
Behandlung des Themas in der Schule
Hauptschule/Realschule/Gymnasium (S I)
Da die eigentliche Wissensvermittlung zu dieser Lehrplaneinheit am Lernort
stattfinden sollte, ist eine fachliche Vorarbeit nicht nötig. Nach dem Besuch
ist es aber sinnvoll, das Erlebte zu vertiefen.
In Zusammenarbeit mit dem Fach Deutsch bzw. ITG kann Modul 3 in der Schule
bearbeitet und am Computer verbessert werden.
- Arbeitskreis Landeskunde/Landesgeschichte RP Stuttgart -