Buttenhausen - Ständige Ausstellung in der ehemaligen Bernheimer'schen Realschule
Service
Ständige Ausstellung Juden in Buttenhausen
Zwiefalter Str. 30
72525 Münsingen-Buttenhausen
Tel.: 07381/182-115
Fax: 07381/182-215
touristinfo@muensingen.de
www.buttenhausen.de
Reguläre Öffnung der Einrichtung (Stand 2008): April-Oktober
sonntags 14-17 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Gruppenbesuche nach Anmeldungen auch außerhalb dieser Zeiten möglich.
Kostenlose Führungen für Schulklassen.
Der Besuch des Lernorts ist auf Antrag im Regierungspräsidium mit Geldern des Landesjugendplanes Baden-Württemberg zuschussfähig.
Anmeldung telefonisch beim Stadtarchiv Münsingen oder per Mail (Kontakt s.o.).
Eine Fahrt nach Buttenhausen im Großen Lautertal/mittlere Schwäbische Alb
lohnt aufgrund vorhandener Freizeitangebote (Radtouren, Kanufahrten,
Wandern, Öko-Regio-Tour), zudem durch die reichhaltige zeitgeschichtliche
Gedenkstättenlandschaft der Region: Thema Matthias Erzberger im Ort,
Euthanasiegedenkstätte Grafeneck nur wenige Kilometer entfernt.
Der ÖPNV ist leider nur schwach ausgeprägt, deshalb wird in der Regel die
Anmietung eines Busses unumgänglich sein.
Literatur:
Zur Orientierung:
- Juden in Buttenhausen. Begleitbuch zur ständigen Ausstellung in der erhemaligen Bernheimer'schen Realschule (Schriftenreihe des Stadtarchivs Münsingen 3), Münsingen 2. Aufl. 2004.
- Diane Samuels, Imprints and Artifacts. Prägungen und Werkstücke, (dt.-engl.), Pittsburgh 2002. [Begleitbuch zu einem Kunstprojekt in Buttenhausen und Grafeneck]
- Die Juden von Buttenhausen (= Materialien zur Landeskunde und
Landesgeschichte des OSA Tübingen, Heft 13, 1996), zu bestellen über das
Regierungspräsidium Tübingen, Abteilung 7:
Referat 75 (Geschichte)
Keplerstraße 2
72074 Tübingen
Besondere Aspekte:
- Wolfgang Alber, Wo Steine reden. Walter Ott und die Erinnerung an jüdisches Leben in Buttenhausen, in: Freddy Raphaël (Hg.), "... das Flüstern eines leisen Wehens ..." Beiträge zu Kultur und Lebenswelt europäischer Juden. Festschrift für Utz Jeggle, Konstanz 2001, S. 545-560.
- Alfred Fritz, Die Geschichte und Entwicklung der Juden in Buttenhausen, Diss. Hohenheim 1938.
- Helmut Haasis, "Ich bin ein armer Teufel, der ums liebe Brot schreibt". Zum 150. Geburtstag des württembergischen Reformrabbiners und sozialistischen Schriftstellers Jakob Stern [1843-1911] aus Niederstetten, in: M. Bosch (Hg.), Alemannisches Judentum, Eggingen 2001, S. 341-352.
- Rainer Loose, "Es hat dieses Pfarrdorf mehrere Judenfamilien". Die jüdische Gemeinde Buttenhausen auf der Münsinger Alb im 19. Jahrhundert, in: Beiträge zur Landeskunde 1996/H. 5, S. 1-7.
- Lea Rosh, Nun sind die Juden endgültig wieder "die Anderen". Über die Geschichte in Buttenhausen, die Rede Martin Walsers und das verkleinerte Mahnmal des Michael Naumann, in: Frankfurter Rundschau 31 vom 6.2.1999, S. 10.
- Paul Sauer, 200 Jahre Judenschutzbrief Buttenhausen. In: Zeitschrift für Württ. Landesgeschichte 47 (1988), S. 309-322.
AV-Medien:
- 10 55831 Die Juden von Buttenhausen, 25 Dias f+sw, D 1990.
-
Im Museum sind folgende Filme zur Vorführung vorhanden:
- Lea Rosh, "... und dann haben wir uns verabschiedet..." - Buttenhausen - ein Dorf zwischen 1933 und 1942. Produktion des SFB 1985 (VHS 60 min
- Peter Schubert, Von Menschen und Steinen
Walter Ott und der Judenfriedhof von Buttenhausen, 45 Minuten, SDR 1983.
Links:
Eine Seite der Stadt Münsingen mit weiteren Linkangaben zum Thema
- Arbeitskreis Landeskunde/Landesgeschichte RP Tübingen -