Sklavenarbeit im Salzbergwerk - Gedenkstätte für die Opfer des KZ Kochendorf (Bad Friedrichshall-Kochendorf)
Service - Praktische Tipps
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Besucherbergwerk Bad Friedrichshall-Kochendorf, Einfahrt
©Ulrich Maier
Öffnungszeiten des Besucherbergwerks:
Mai bis Oktober: samstags, sonn- und feiertags von 9.30 Uhr bis
16.00 Uhr
Mai bis Juli: zusätzlich mittwochs (Mai bis Juli) von 14.00 Uhr bis
16.00 Uhr.
Die letzte Einfahrt ist um 16.00 Uhr, letzte Ausfahrt um 17.00
Uhr.
Eintrittspreise (Stand 2007):
Erwachsene 7 EUR, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre: 4,50 EUR
Anreise:
Bergrat-Bilfinger Str. 1
74177 Bad Friedrichshall-Kochendorf
Mit dem Auto:
Von Neckarsulm am Audi-Betriebsgelände entlang nach Bad
Friedrichshall-Kochendorf. Dort der Beschilderung folgen.
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln (2007):
Die nächstgelegene Bushaltestelle heißt "Kochendorf Bergstraße" und
wird von den Buslinien 601, 602, 604, 615 und 625 angefahren.
Außerdem ist das Besucherbergwerk mit den Bahnlinien 706 und 780 zu
erreichen, Haltestelle "Kochendorf Bahnhof".
Ablauf:
Die Besucher gelangen über einen Förderkorb, der Platz für rund
20 Personen bietet, in etwa einer halben Minute rund 180 m unter
Tage.
Hier beginnt der Ausflug in die Erdgeschichte auf einem 1,5 km
langen und etwa 2 Stunden dauernden Rundweg. Unabhängig von der
"oberirdischen" Wetterlage herrschen unter Tage immer angenehme 18
bis 20 °C. Der gut beschilderte Rundweg kann eigenständig begangen
werden. Im Verlauf des Rundwegs erreicht man die Dauerausstellung
"Vernichtung durch Arbeit - Gedenkstätte für die Opfer des KZ
Kochendorf"
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Tipps zur Weiterarbeit
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Literatur:
- Friedrich Blumenstock, Der Einmarsch der Amerikaner und
Franzosen im nördlichen Württemberg im April 1945, Stuttgart
1957.
- Detlef Ernst, Klaus Riexinger, Volker Baum, KZ Kochendorf:
Vernichtung durch Arbeit, Bad Friedrichshall 1993.
- Eugen Kogon, Der SS-Staat, München 2002.
- Klaus Riexinger, Detlef Ernst, Vernichtung durch Arbeit.
Rüstung im Bergwerk. Die Geschichte des Konzentrationslagers
Kochendorf - Außenkommando des KZ Natzweiler-Struthof, Stuttgart
2003.
- Heinz Risel, KZ in Heilbronn, Das "SS Arbeitslager Steinbock"
in Neckargartach, Heinz Risel 1987.
- Christhard Schrenk, Schatzkammer Salzbergwerk. Kulturgüter
überdauern in Heilbronn und Kochendorf den Zweiten Weltkrieg,
Quellen und Forschungen zur Geschichte der Stadt Heilbronn, 8
Stadtarchiv Heilbronn 1997, S. 165 - 180.
- Vorländer, Herwart (Hrsg.), Nationalsozialistische
Konzentrationslager im Dienst der totalen Kriegsführung, Stuttgart
1987.
- Werkstattgruppe der Frauen für Frieden/Heilbronn, Heimatfront.
Wir überlebten. Frauen berichten. Stuttgart 1985.
Links:
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- Arbeitskreis LandeskundeLandesgeschichte/ RP Stuttgart -
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