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Übersicht

Materialien zum Einstieg in das Thema über den konkreten Fall zweier zum Abriss bestimmter Häuser in Heidelberg

Zur Sache

Mitte Mai 2008 berichtete die Heidelberger Rhein-Neckar-Zeitung, dass ein Bauträger ein Haus in der Heidelberger Weststadt erworben habe und beabsichtige, es abzureißen, um an dieser Stelle einen modernen Wohn- und Geschäftsbau zu errichten. Eine Reihe von Anwohnern habe sich in einer Initiative zusammengeschlossen, um im Sinn einer Erhaltung des einheitlichen Stadtbilds dieses Projekt zu verhindern.

Anfang Juni desselben Jahres berichtete die Zeitung von einem zweiten Projekt, das darauf zielt, ein Wohnhaus, das ebenfalls als kulturhistorisch für das Bild des Straßenzugs und damit für den Stadtteil angesehen wird, abzureißen, weil nach Ansicht des Bauherrn und des beteiligten Architekten eine Sanierung der schadhaften Fundamente teurer käme als ein Neubau.


Bereits diese Ausgangslage kann als Basis für eine Diskussion genutzt werden, in der die Rollen "Bauherr/Investor" und "Bewohner des Stadtteils/Nachbarn" formuliert und argumentativ ausgestaltet werden.

In einem zweiten Schritt können die in der Anlage veröffentlichten Texte herangezogen werden. Fragestellungen können einerseits auf neue Argumente, andererseits auf die Differenzierung zwischen Sachaussage und Meinung zielen.

Der gemeinschaftskundliche Aspekt wird mit der Untersuchung der Partizipationsmöglichkeiten im gesellschaftlich-politischen Umfeld deutlich.

Die Aufgabenstellung
Aufgabenstellung zu den angebotenen Materialien

Bericht der Heidelberger Rhein-Neckar-Zeitung vom 6.6.2008 über den bereits genehmigten Abriss eines denkmalgeschützten Hauses in der Bergstraße, Heidelberg-Handschuhsheim.

Verwaltungsgericht Karlsruhe: "Die von der Stadt Heidelberg erteilte denkmalschutzrechtliche Genehmigung zum Abriss der Villa in der Bergstraße 117 darf vom Bauträger sofort genutzt werden. Der von der Bürgerinitiative zur Erhaltung des Gebäudes erhobene Widerspruch gegen die Abbruchgenehmigung hat keine aufschiebende Wirkung". Bericht der RNZ vom 8.8.2008

Leserbrief gegen den "stückweise vor sich gehender Ausverkauf" mit einem Appell. Rhein-Neckar-Zeitung Heidelberg, 30.5.08

Drei Leserbriefe vom 10.6.2008 zum Bericht der Rhein-Neckar-Zeitung, Heidelberg, vom 6.6.08

Schreiben eines Anwohners der Bergstraße an den Heidelberger Oberbürgermeister mit der Bitte, die bereits erteilte Abrissgenehmigung durch ein neutrales Gutachten zu überprüfen. Verweis auf die mangelnde Transparenz des Verwaltungsvorgangs.

Stellungnahme des Gemeinderats Thomas Krczal (SPD) mit dem Titel "Abriss statt Denkmalschutz?". Stadtblatt Heidelberg, 25.6.2008

Lösungsvorschlag für die Aufgabe, die Aussagen der gegebenen Materialien nach verschiedenen Kriterien zu klassifizieren

Leere Tabelle mit Raster für das Eintragen der Belege aus den verschiedenen Texten. Tabelle sollte am Pc ausgefüllt werden, da der Platzbedarf für die Eintragungen sehr unterschiedlich ist.

Der Fall Heidelberg 2008
Heidelberg 2008: In der Weststadt und im Stadtteil Handschuhsheim sollen zwei denkmalgeschützte Häuser abgerissen werden, weil sich die Sanierung nicht mehr lohnt. Bürgerinitiativen fragen: Wozu dann noch Denkmalschutz?
Übersicht über die Materialien
Aufgaben
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