Neurodidaktik
Wie lernt der Mensch: Die Neurowissenschaft liefert erstaunliche Aussagen!
Die Forschungsergebnisse auf diesem Gebiet haben sich in den letzten 10 Jahren durch den Einsatz bildgebender Verfahren rasant entwickelt, so dass manche Wissenschaftler von einem Paradigmawechsel im Bereich der Lerntheorien sprechen.
Muss die Pädagogik umgeschrieben werden? Soweit ist es noch nicht. Eine ernsthafte Beschäftigung mit den Erkenntnissen der Hirnforschung ist aber notwendig. Das Interesse der Lehrer daran ist riesengroß und kein Strohfeuer. Sie wollen in Zukunft besser darüber im Bilde sein, was beim Lernen im Gehirn abläuft. Die Erkenntnisse der Hirnforschung könnten dann in die Gestaltung von Lernprozessen einfließen.
Ein Pionier ist
Prof.
Dr. Dr. Manfred Spitzer, der mit seinem Buch "Lernen -Gehirnforschung
und die Schule des Lebens" wichtige Impulse gegeben hat. Im Jahre 2004 gründete er das
"Transferzentrum
für Neurowissenschaft und Lernen"
an der Universität Ulm. Es ist die erste
Einrichtung dieser Art in Deutschland und gibt in Zusammenarbeit von
Medizinern und Lehrern wissenschaftlich fundierte Antworten für
erfolgreiches Lernen quer durch alle Bildungsbereiche.
Unter dem Titel "Brückenschlag zwischen Medizin und Pädagogik" lesen
Sie hierzu einen Bericht ... ![]()
Einen ersten Überblick über Ansätze der Hirnforschung für das Lernen geben die nachfolgenden Veröffentlichungen von Lehrerausbildern des Seminars für Didaktik und Lehrerbildung Stuttgart:
Kontakt: Gerhard Maier
Lehrerausbilder am Staatlichen Seminar für Schulpädagogik (Berufliche
Schulen) Stuttgart
Fachbereich Wirtschaft
maierweb@aol.com