Landesbildungsserver Baden-Württemberg - Erlebnispädagogik
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Erlebnispädagogik

Es gibt eine ganze Reihe unterschiedlicher Definitionen von Erlebnispädagogik. Eine dieser Definitionsformen reduziert sich auf vier Begriffe: Gruppe, Natur, Herausforderung, Reflexion. Eine Gruppe stellt sich in der Natur oder einer künstlichen Nachbildung (z.B. ein Hochseilgarten) einer herausfordernden Aufgabe und reflektiert anschließend über die dabei abgelaufenen, vor allem sozialen Prozesse. Solche Reflexionsübungen geben den Teilnehmern die Möglichkeit, sich über das Erlebte auszutauschen und es zu verarbeiten, sowohl in individueller Hinsicht als auch auf den Gruppenprozess bezogen. Diese Reflexionsmethoden als Qualifikationsstandard der Erlebnispädagogik sind deutliche Unterscheidungsmerkmale zu auf den ersten Blick oft sehr ähnlichen Angeboten kommerzieller Art (z.B. so genannte Outdoor-Sportarten).


Teamtraining im Initiativpark Böblingen

Auf der Trainingsanlage für Persönlichkeits- und Teamentwicklung des erlebnispädagogischen Vereins "epizentrum Stuttgart" können Gruppen handlungsorientiert die eigene Teamfähigkeit verbessern, aber auch Impulse für die tägliche unterrichtliche Arbeit in der Schule erhalten.

Erlebnispädagogik - oder was hat der Computer mit der Steinzeit zu tun.

Hans-Dieter Güntner, Diplom-Pädagoge, reflektiert Bedingungen und Möglichkeiten erlebnispädagogischen Arbeitens, sowohl in den klassischen Bereichen (naturnahe Erfahrungsbereiche), wie auch im städtischen Milieu. Neben einem historischen Abriss über die Geschichte der Erlebnispädagogik, werden die pädagogischen Zielsetzungen und deren Umsetzung in einer sich rasch verändernden Umwelt diskutiert. Der Artikel bietet Erfahrungsberichte und zahlreiche Anregungen für die Durchführung eigener Projekte.

Korsika - oder "Wie man Pädagogik vermeidet"

1982 zum ersten Mal und dann regelmäßig jährlich fuhren je acht Zöglinge des Staatlichen Waisenheims Esslingen in wechselnden Gruppen mit drei Erziehern nach Korsika. Die Jugendlichen im Alter von 16-19 Jahren waren alle belastet durch instabile familiäre Konstellationen in der frühen Kindheit und oft langandauernde Heimschicksale.
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