Landesbildungsserver Baden-Württemberg - Filmtipps
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Filmtipps

Konflikte und Konfliktlösungsstrategien
Gewaltprävention / diverse Themen
Ausländerfeindlichkeit und Rechtsradikalismus
Spiel- und Dokumentarfilme
Filme für die Lehrerfortbildung und Elternarbeit


Konflikte und Konfliktlösungsstrategien

42 10306
Gewalt fängt im Kleinen an Aggressionen in der Schulklasse
14 Min. f 1995 Prod.: Gaßner & Gaßner Filmprod. Egenhofen
Adr.: P, S1, Q, A 03
Auch schon auf dem Schulhof werden größere und kleinere Konflikte häufig mit Gewaltanwendung gelöst. Der Film zeigt Probleme, die in einer Gruppe von Grundschulkindern auftreten. Die Kinder versuchen, mit der in den eigenen Reihen auftretenden Gewalt fertig zu werden (s.a. 32 10306, 46 01068).

*42 54722
Grasshoppers
9 Min. f 1990 Prod.: Bruno Bozzetto
Adr.: Q
Humorvoll pointiert schildert der Trickfilm im Zeitraffer die aus Kriegen und Gewalt bestehende Menschheitsgeschichte mit der Moral, dass Gewalt keine Lösung von Konflikten sein kann, sondern Spannungen eher potenziert (s.a. 32 55780).

42 10356
Zurückschlagen, Dazwischengehen, Wegschauen, Beispiele zur Gewaltprävention
15 Min. f 1996 Prod.: Hans-Peter Meier
Adr.: S1, S2, J, Q, A 08
Das Gefühl der Bedrohung durch jugendliche Gewalttäter in der Gesellschaft nimmt ständig zu. Dadurch entsteht ein Bedarf nach Auseinandersetzungsmöglichkeiten mit diesem subjektiven Gefühl der Bedrohung einerseits und nach Verhaltensmustern in objektiv bedrohlichen Situationen andererseits. In Fallstudien sollen Möglichkeiten der Konfliktbewältigung und des Abbaus von Feindseligkeiten dargestellt werden (s.a. 32 10356).

46 52052
Die geheime Gewalt - Mobbing unter Schülern
30 min f DVD-Video D 2004
Adressaten: A(ab 7); J(14)
Mobbing ist das Schlagwort, das eine verdeckte, feinsinnige, psychische Gewalt beschreibt beschreibt und von harmlosen Hänseleien bis zur psychischen und seelischen Zerstörung reicht. Mit viel Einfühlungsvermögen und mitreißenden Bildern veranschaulicht diese DVD das Entstehen und die Auswirkungen von Mobbing. Gleichzeitig bietet sie Wege und Lösungen an, um dem Problem zu begegnen.

*42 64344
Dinner for two
8 Min. f 1996.: KFW
Zeichentrickfilm: Zwei Chamäleons streiten sich um eine Fliege als Mahlzeit. Ihr Kampf wird so heftig, dass der Ast, auf dem sie sitzen, bricht. Sie können sich gerade noch gemeinsam retten. Eine überraschende Konfliktlösung bringt ein am Streit Unbeteiligter, der Frosch...
Ordentlich gemachter Trickfilm, der seine kleine Geschichte in ansprechenden Bildern und ohne Kommentar erzählt. Einsetzbar zum Thema "Leben in der Gemeinschaft" und zu aktuellen Anlässen, bei denen es um Konflikte und Konfliktlösungsmöglichkeiten ohne Gewalt geht.

CD-ROM Konflikte XXL
2002, Institut für Friedenspädagogik Tübingen e.V. www.friedenspaedagogik.de Extern-Icon
Materialien zur Konstruktive Konfliktbearbeitung als Gewaltprävention

CD-ROM Max!
2002, Institut für Friedenspädagogik Tübingen e.V. www.friedenspaedagogik.de Extern-Icon
Prosoziales Verhalten in Konfliktsituationen - ein interaktives Szenario

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Gewaltprävention / diverse Themen

*42 59218
Serie: Achterbahn
Viktor 30 Min. f 1993 Prod.: Park-Film, Berlin
Adr.: SO, S1, J, A 07
Viktor ist ein Straßenkind, verbissener Gameboy-Spieler und immer allein. Keiner mag ihn, schon gar nicht Flori und seine Clique. Doch dann hilft Viktor ihm aus einer ausweglosen Situation. Flori und seiner Clique bleibt nichts anderes übrig, als sich mit Viktor abzugeben (s.a. 32 55827).

*42 59196
Ein guter Tag
8 Min. f 1994 Prod.: Folimage Valence Production
Adr.: S2, J, Q, A 11
Ein guter Tag im Leben von Herrn Jedermann: Für seinen Traum setzt er sich allen Bosheiten des Lebens entgegen, um am Ende für sein gutes Herz belohnt zu werden. Ein Film über Gewalt, Rassismus, Sehnsüchte und Liebe.

*42 58818
Spots gegen Gewalt im Fernsehen
5 Min. f 1994 Prod.: SWR, Baden-Baden
Adr.: S1, Q, A 06
Zusammenstellung von fünf Fernsehspots des Südwestfunks, die 1994 jeweils im regulären Programm der ARD gesendet wurden (s.a. 42 62689).

*42 64299
Serie: Apropos
Recht auf Gewalt 8 Min. f 1996 Prod.: Babel Film und Video GmbH
Adr.: S1, S2, Q, A 09
"In der ersten Nacht habe ich erlebt, dass die Leute auf mich losgegangen sind, um mich anzugreifen. Es war die Frage, entweder ich oder er. Wie würden Sie sich verhalten, wenn jemand auf sie losgeht?" Ein Polizeischüler rechtfertigt seine Erlebnisse bei Demonstrationen in Bautzen im Herbst 1989. Der Film verdeutlicht, in welchem Spannungsfeld sich die Handelnden befanden, als die politische Veränderung die bislang geltenden gesetzlichen Grundlagen in Frage stellte.

42 64582
Serie: Achterbahn
Der Fünfzigmarkschein 25 Min. f 1998 Prod.: G. Rohde-Dahl
Adr.: J, Q
Als Janis in eine Prügelei verwickelt wird, hilft ihm unerwartet der ältere Kalle. Er bietet nicht nur seinen Schutz an, sondern lädt ihn auch ein, mit ihm und seinen Freunden an den Baggersee zu kommen. Während die anderen im Wasser toben, muss Janis auf alle Sachen aufpassen. Abends behauptet Kalle, dass 50 DM aus seiner Tasche fehlen und verlangt von Janis Ersatz. Ein Film, der das Problem von Gewalt und Erpressung an Schulen emotional und kindgerecht aufarbeitet.

32/*42 10416
Her mit dem Taschengeld
Erpressung und Schweigen in der Grundschule
16 Min. f 1999 FWU
Der Film thematisiert aus dem Blickwinkel von Kindern, wie es zur Erpressung kommen kann und wie sich durch Schweigen die Situation für das Opfer immer weiter zuspitzt. Das Ende des Films ist bewusst offen gelassen, um aktiv mit den Kindern die Rollen von Opfer, Täter, Mit- und Nichtwissern im sozialen Umfeld durchdenken und alternative Handlungsmöglichkeiten entwickeln zu können (s.a. 46 01067).
In sechs Spielszenen gerät Christoph durch den - von einem Mitschüler beobachteten - Diebstahl einer Mütze in den Teufelskreis von Schweigen und Erpressung. Der kindgemäß inszenierte Film kann durch sein offenes Ende und die Anregungen im Begleitmaterial einen wertvollen Beitrag zur Gewaltprävention leisten.

*42 55267
Initiativen gegen Gewalt
15 Min. f 1992 WDR
"Nicht weggucken, sondern einmischen" - das ist das Motto einer Gruppe von Berliner Jugendlichen. Sie wollen die zunehmende Gewalt in der Öffentlichkeit nicht tatenlos hinnehmen. Ein kurzer Film, der Jugendlichen viele Beispiele gibt, wie sie selbst aktiv werden können.
Der Film eignet sich sehr gut für den Einsatz in Jugendgruppen, aber auch für die schulische Verwendung, wenn das Thema außerhalb des Lehrplans behandelt werden kann (AG-Bereich, aktuelle Stunde usw.). Ohne erhobenen Zeigefinger gibt er Jugendlichen Denkanstöße für eigenes Verhalten und Engagement gegenüber gewalttätigen Tendenzen.

*42 63623
Serie: Apropos
Bock auf Gewalt 10 Min. f 1996 Lighthouse Film, Köln
Hooligans, die gewaltbereite Spezies unter den Fußballfans, sind Thema des Films. Am Beispiel dieser Gruppe wird einerseits die Schutz- und Ordnungsfunktion des Staates thematisiert und andererseits Einblick gegeben in Rechtsbestimmungen und Rechtsprechung in Fällen wie Körperverletzung und Landfriedensbruch.
Der Film greift nicht nur ein für Jugendliche relevantes Thema auf, er zeigt auch die Behandlung solcher Ausschreitungen durch das Gesetz und die Gerichte. Somit eignet er sich gut für die entsprechenden Lehrplaneinheiten des Gemeinschaftskunde-Unterrichts.

*42 64275
Im Zweifel schreien
21 Min. f 1997 Matthias Film
Soll man sich bei Auseinandersetzungen Dritter besser heraushalten, oder soll man eingreifen, auch wenn man selbst ein Opfer werden könnte? Gezeigt werden klassische Fälle von mangelnder Zivilcourage und was man daran ändern kann. Ein Anti-Gewalt-Seminar der Berliner Polizei zeigt, dass Opfern geholfen werden kann, indem man sich mit anderen zusammentut, frühzeitig eingreift und den Täter mit Schreien zu einer schnellen Entscheidung zwingt.

Medienpaket "Abseits?!"
herausgegeben von der Polizeilichen Kriminalprävention. Das Medienpaket besteht aus einem Video mit fünf Sequenzen über typische Situationen des Schulalltags (Verbale Aggression, Mobbing, Körperliche Aggression, Sachbeschädigung / Graffiti, Abzocken / Erpressung) und einem Begleitheft für Lehrkräfte. Lösungen werden in den Filmsequenzen nicht angeboten, sie sollen jeweils im Anschluss mit Hilfe des Begleitheftes gemeinsam erarbeitet werden.
"Abseits?!" wurde im Schuljahr 03/04 an alle Grundschulen verteilt; die Verteilung an weiterführende Schulen ist geplant.

Mehr Informationen unter www.polizei.propk.de Extern-Icon

* 42 72932
"Aktiv gegen Gewalt an Schulen"
Ein Film der "Netzwerkinitiative gegen Gewalt an Schulen"
Zusammen mit der Landespolizeidirektion, dem Landesmedienzentrum Stuttgart sowie Schulen und Kommunen hat das Kontaktbüro Gewaltprävention des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg einen Film zum Thema "Aktiv gegen Gewalt an Schulen" erstellt. Fünf verschiedene Sequenzen zeigen mehrere Möglichkeiten der Kooperation: Die Arbeit eines Runden Tisches wird ebenso thematisiert, wie das Kompetenztraining "FAUSTLOS" in einer Grundschule, die Erziehungsarbeit in einem Fußballverein, die Streitschlichtung an einer Hauptschule sowie die Kooperation zwischen Kommune und Busunternehmen für soziales Verhalten im Bus.
Das Medium soll den Gewaltpräventionsberaterinnen und -beratern und Lehrerinnen und Lehrern als Unterstützung für ihre Arbeit an den Schulen dienen. Es will zur Diskussion anregen und Mut machen, eigene Initiativen zu gründen und Partner für vorbeugende Maßnahmen an Schulen zu suchen. Die Bausteine des Films können zusammen oder getrennt im Unterricht, an Pädagogischen Tagen, Fortbildungsveranstaltungen oder zur Elternarbeit eingesetzt werden.
"Aktiv gegen Gewalt an Schulen" kann ab dem Schuljahr 2004/2005 an den Landes-, Kreis- und Stadtmedienzentren des Landes entliehen werden. Hinweise dazu gibt es unter www.lmz-bw.de Extern-Icon.

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Ausländerfeindlichkeit und Rechtsradikalismus

42 01804
Tod eines Skinhead
31 Min. f 1995 Prod.: SWR, Baden-Baden
Adr.: S1, S2, B, J, Q, A 08
Roger Bornemann, Skinhead und Mitglied einer rechtsradikalen Vereinigung, wurde mit 17 Jahren von seinen Kameraden erschlagen, weil diese glaubten, dass er mit der Polizei zusammenarbeite. In Aussagen von Vater, Schwester, Bewährungshelfer, Lehrer, Schulfreunden und Skinheads wird deutlich, wie der Junge zunächst in Kontakt, dann in Abhängigkeit zu den Rechtsradikalen geriet und welche persönliche Entwicklung er durchmachte.

*42 54851
Eine Woche der Gewalt
Rostocker Krawalle, August 1992
50 Min. f 1992 Prod.: Spiegel TV
Adr.: S1, S2, B, J, Q, A 09
Fernseh-Reportage über die ausländerfeindlichen Krawalle in Rostock-Lichtenhagen. Sie zeigt die Eskalation der Gewalt, von den ersten Steinwürfen bis zu den Straßenschlachten mit aus ganz Deutschland angereisten Rechtsradikalen. Aussagen von Anwohnern und Jugendlichen lassen ahnen, wie tief die Ursachen liegen. Für Projektarbeit zum Thema Gewalt und Ausländerfeindlichkeit einsetzbar (in Ausschnitten).

*42 56775
Die Bombe tickt, Teil 1
43 Min. f 1993 Prod.: Neue Deutsche Filmgesellschaft, Hamburg
Adr.: SO, S1, S2, J, Q, A 09
Als Jessica, eine junge, selbstbewusste Rundfunkmoderatorin, anlässlich des Geburtstages ihres Vaters in ihr Heimatdorf in Mecklenburg-Vorpommern fährt, erlebt sie, wie große Teile der Bevölkerung - "brave Bürger" wie auch Skinheads - gegen die Aufnahme von Asylbewerbern demonstrieren. Obwohl Jessicas Vater, der stellvertretende Bürgermeister des Ortes, mäßigend eingreift, kommt es zu gewalttätigen Ausschreitungen.

*42 57374
Kahlschlag
105 Min. f 1993 Prod.: WDR
Adr.: S1, S2, J, Q, A 10
Der Spielfilm thematisiert das Abgleiten des 16-jährigen Robin in die rechtsterroristische Szene, der er am Ende, als er sein Tun bereut, selbst zum Opfer fällt. Zerrüttete Familienverhältnisse und allgemeine Perspektivlosigkeit begünstigen seine ausländerfeindliche Einstellung. Zwar gelingt ihm der Ausstieg, doch zu welchem Preis?

*42 58996
Killerphrasen
14 Min. f 1994 Prod.: Wilfried Brüning
Adr.: S1, S2, A 10
Sprache, wenn sie zu dumpfen und hirnlosen Phrasen verkommt, trägt nicht unmaßgeblich zu einem Klima bei, aus dem heraus Gewalt entsteht. Der Film vermag die Fragestellung "Kann Sprache töten?" auf satirische Weise am Beispiel von Rechtsradikalismus zu beantworten. Achtung: Sorgfältige Vorbereitung des Filmeinsatzes unbedingt erforderlich.

*42 63620
Serie: Apropos
Sprache und Gewalt 10 Min. f 1996 Prod.: Lighthouse Film, Köln
Adr.: S1, S2, Q, A 10
Dokumentation über den Zusammenhang zwischen Sprache und Gewalt auf der Grundlage der Gesetzesneuregelung zur Asylfrage und schweren, fremdenfeindlichen Gewalttaten von meist jugendlichen Tätern. Behandelt wird die Frage, inwieweit ein Zusammenhang zwischen der in der öffentlichen Diskussion verwendeten Sprache und jugendlichen Gewalttaten in Rostock besteht.

42 02535
Hooligans, Blutiger Elfmeter
21 Min. f 2000 Prod.: Taglicht media, Köln
Adr.: S1, S2, Q, A 09
Blutiger Elfmeter nennen die Hooligans den gezielten Tritt gegen den Kopf eines am Boden liegenden Gegners. Wie es zu brutalen Gewalttaten kommen kann, versucht der Dokumentarfilm am Beispiel eines Bundesligaspieles zwischen Dortmund und Mönchengladbach zu erklären. Die Hooligans werden begleitet auf der Anreise, während des Spielverlaufs und in der heißen Phase nach dem Abpfiff, wenn die Fans beider Mannschaften ihre Aggressionen aneinander auszulassen versuchen.

42 83445
Serie: Beispiele machen Schule
Schule ohne Rassismus 30 Min. f 1999 Prod.: SWR, Baden-Baden
Adr.: S2, A 11
Der Film dokumentiert einige Beispiele aus Grund-, Haupt-, und Oberschulen, wie dort pädagogisch gehandelt wird, um auch den Fremden ein Gesicht zu geben, um Toleranz und Fremdenfreundlichkeit in unserer Gesellschaft voranzubringen.

42 83692
Serie: Beispiele machen Schule
Interkulturelles Theater 30 Min. f 1999 Prod.: SWR, Baden-Baden
Adr.: S1, S2, A 08
Eine Woche lang spielten 60 Jugendliche mit einem Team internationaler Theaterpädagogen gemeinsam interkulturelles Theater. Daneben zeigt der Film aus mehreren Schulen, wie Lehrerinnen und Lehrer mit Schülerinnen und Schülern versuchen, sich im Spiel mit den individuellen Biografien ausländischer Kinder und Jugendlicher, mit deren Erfahrungen, ihren Ängsten, Hoffnungen und Wünschen auseinander zu setzen - auch kabarettistisch

*42 55278
Damit die Gewalt nicht explodiert
30 Min. f1991 WDR
Filmbericht über den Dresdner Jugendtreffpunkt P.E.P., wo sich unter der Leitung von Sozialarbeitern rechts- und linksradikale Jugendliche treffen können. Der Film zeigt neben den Beweggründen der Jugendlichen für ihre jeweilige Haltung ein gelungenes Beispiel für die pädagogische Arbeit mit radikalen Jugendlichen.
Obwohl der Film die Verhältnisse in den neuen Bundesländern zeigt, ist seine Botschaft problemlos auch auf die westlichen Länder übertragbar: Radikale Jugendliche haben Gründe für ihre Einstellungen, die ernstgenommen werden müssen, will man an diese Jugendlichen herankommen. Ein positives Beispiel richtungsweisender Jugendarbeit.

*42 56400
Denn sie wissen nicht, was sie tun
30 Min. f 1993 WDR
Trotz "offizieller" Erziehung zu Solidarität und gegen Fremdenhass in den Zeiten der ehemaligen DDR sind besonders Jugendliche aus den neuen Bundesländern anfällig für Fremdenfeindlichkeit und Rassismus. Ursachen und Motive für dieses Verhalten zeigt der Film in Auseinandersetzung mit Jugendlichen aus einem Dorf in der Nähe Berlins.
Zur Auseinandersetzung mit Motiven und Ursachen der wieder erwachenden Fremdenfeindlichkeit in Deutschland eignet sich der Film sehr gut. Die eher sachlich kühle Kommentierung sowie die stark analytischen Texte des Kommentars machen den Film aber eher zu einer Dokumentation über Jugendliche als eine mit Jugendlichen.

*32 55727/*42 56810
Erste Begegnung
25 Min. f 1992 KFW
Die gerade aufkeimende Liebe zwischen Svenja und Jonas wird auf eine harte Probe gestellt: Sie mußten mit ansehen, wie zwei ausländische Freunde von Rechtsradikalen brutal zusammengeschlagen wurden. Sollen sie vor der Polizei aussagen und sich damit selbst gefährden oder ist es realistischer zu schweigen?
Die Hauptdarsteller bieten sich als Identifikationsfiguren an. Sie führen über eine Spielhandlung an die Auseinandersetzung mit Zivilcourage, Angst zugeben oder sich lieber anpassen, heran. Das offene Ende fordert zum Gespräch über eigene Standpunkte heraus.

*42 59204
Jorge
84 Min. f1994 Rhizomfilm
März 1991. Ein junger Mann aus Mozambique wird von einer Gruppe von Skinheads aus einer fahrenden Straßenbahn in Dresden geworfen. Er kommt dabei ums Leben. Der Film beleuchtet die Hintergründe der Tat, beobachtet die Reaktion der Behörden, zeigt Vorgesetzte und Freunde des Ermordeten. So entsteht ein plastisches Bild eines angenehmen Menschen in einer intoleranten Gesellschaft.
Beeindruckender, ruhiger Film, der unterrichtlich als Fallbeispiel für Migration und die Reaktionen der Gesellschaft auf andere, fremde Menschen verwendet werden kann.

*42 59795
Dienstag, Gewalt in der U-Bahn
17 Min. f1994 HR
Eine alltägliche Situation in der U-Bahn: Zwei jugendliche Rechtsradikale belästigen einen Schweizer Fahrgast mit Worten und Tätlichkeiten. Wie reagieren die übrigen Fahrgäste? Ein ermutigender Film zum Thema Zivilcourage aus dem sich konkrete Handlungsanweisungen ableiten lassen.
Ein universal einsetzbarer Film zum Thema Ausländerfeindlichkeit und Zivilcourage, besonders deshalb, weil er eine alltägliche Situation zeigt, die jeder schon einmal erlebt hat und aus der erkennbar wird, wie in solchen Fällen reagiert werden kann.

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Spiel- und Dokumentarfilme

* 42 72408
Mondlandung
83 min f 2003
Adressaten: A(ab 11); J(14); T; Q
Der Film zeigt die Geschichte der Brüder Yuri und Dimi Käfer, die angesichts enttäuschter Hoffnungen und Erwartungen in ihrer individuellen Entwicklung auseinanderdriften. Vor allem der 17-jährige Dimi, der seine Freunde in Russland zurücklassen musste, macht der plötzliche Bruch schwer zu schaffen. Er sucht Halt in einer "russischen Clique" und gerät auf die schiefe Bahn.
Didakt. Hinweise: Der Film ist ein ausgezeichnetes Hilfsmittel zum Thema Migration und für die Arbeit mit jugendlichen Spätaussiedlern. Der Präventionsgedanke und der Integrationsanreiz stehen dabei im Vordergrund. Spezifische Zielgruppe sind 14-22 jährige Spätaussiedler und deren Bezugspersonen. Die Dialoge in russischer Sprache erleichtern die Akzeptanz bei den Betroffenen und verstärken die Authentizität des Filmes. Zum besseren Verständnis arbeitet der Film mit deutschen Untertiteln. Hilfreich zur didaktischen Erschließung des Mediums ist die Zusammenstellung der Schlüsselszenen, die für sich getrennt an den Film angehängt sind. Ausführliches Begleitmaterial für die Hand der Moderatoren liegt der Videokassette bei.

42 72122
Bowling for Columbine
114 min f USA 2002
Prädikate: Oscar, 2003: Bester Dokumentarfilm
Adressaten: A(ab 12); J(16); Q
12 Schulkinder und eine Lehrerin werden 1999 Opfer eines Amoklaufes von zwei Schülern an der Columbine High School in Littleton bei Denver, Colorado. Filmemacher Michael Moore versucht in seiner knapp zweistündigen Dokumentation Antworten zu finden auf die Frage, wie es zu diesem tragischen Vorfall kommen konnte.

*42 65647
Letzte Chance Amerika
30 Min. f 1998 Migra-Filmproduktion
Die Reportage begleitet junge Sträflinge aus Norddeutschland, die für ein Jahr nach Glen Mills/USA, in eine Korrektionseinrichtung für straffällige Jugendliche, geschickt werden. Dort wird nach dem Prinzip der Konfrontationspädagogik gearbeitet um die Delinquenten wieder auf die rechte Bahn zu bringen.
Eindrucksvolle Dokumentation über ein Straffälligen-Programm in den USA. Mit den Mitteln der Konfliktpädagogik werden - auch deutsche - jugendliche Straftäter umerzogen. Auch wenn Methoden der Gehirnwäsche und der absoluten Subordination angewendet werden, zeigen gerade diese Maßnahmen einen großen Erfolg und minimieren den Prozentsatz der Rückfallquote.

* 4651700
DVD Ghettokids, Planet Hasenbergl: Lichtblicke in der Münchner Bronx
Spielfilm 88 Min. f 2001/02, Adressaten: ab 12 Jahren , Dokumentarfilm 84 Min. f 2002 Adressaten: ab 12 Jahren.
In dieser spannenden DVD-Trilogie aus Film, Dokumentation und Clip über die "getthokids" stehen Jugendliche aus Münchens explosivem Viertel "Hasenbergl" vor der Kamera. Die authentische Geschichte des Spielfilms "ghettokids" ausgezeichnet mit mehreren Preisen, beruht auf Erfahrungen der Sonderschullehrerin Susanne Korbmacher, die mit den Projekten "ghettokids"
e.V. und "Lichttaler" auch überregional Aufsehen erregte.
Es gibt Materialien zur Unterrichtsvorbereitung und Lehrerfortbildung, Szenenanwahl, diverse Filmausschnitte, das Drehbuch als Faksimile zum Downloaden sowie Informationen zum Filmteam, Originalpressehefte, MP3 vom Rap und links zu Lichttaler und dem ghettokids e.V. Im dritten Teil der DVD kann man Heike Ulrichs Videoclip "SchlagZeilenLife" sehen und hören, der mit dem Prädikat "besonders wertvoll" ausgezeichnet wurde. Auch als Video erhältlich.

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Filme für die Lehrerfortbildung und Elternarbeit

*42 63285
Serie: Apropos
Gewalt ist Gewalt 8 Min. f+sw 1996 Prod.: Lighthouse Film, Köln
Adr.: S1, S2, J, Q, A 10
Untersucht wird die historische Entwicklung der Gewalt sowie ihre Veränderung im Laufe der Geschichte der Bundesrepublik. Beispiele von Urteilen deutscher Gerichte verdeutlichen, welche Zielsetzungen die Rechtsprechung verfolgt: Sie muss dem Gesetzestext entsprechen, um den Ordnungswillen des Staates zu dokumentieren. Sie muss dem konkreten Fall gerecht werden und das Gerechtigkeitsgefühl der Mitglieder einer Gesellschaft in die Urteilsfindung einbeziehen.
42 02462
Todesspiele, wenn Gewaltbilder Wirklichkeit werden
45 Min. f 1999 Prod.: SWR, Stuttgart
Adr.: S1, S2, J, Q, A 09
Jugendliche haben in Frankreich eine "pump gun" erworben. Mit der Waffe erschießen sie einen völlig unbeteiligten Familienvater und werden nur zufällig entdeckt. Die unbearbeitete Fernsehsendung recherchiert den Fall eines der für dieses Verbrechen angeklagten Jugendlichen, des 23jährigen Sascha. Waren es seine Computerspiele - mehr als tausend, alle mit gewalttätigen Inhalten - die die Hemmschwelle senkten?

*42 31287
Gewalt, ohne mich
Eine Filmdokumentation zur Gewaltprävention an Schulen
19 Min. f 1999 Prod.: Kreisjugendamt München
Adr.: Q, T
In Koproduktion des Kreisjugendamtes München mit dem Medienzentrum München-Land produzierte Dokumentation zu Möglichkeiten der Gewaltprävention in Grund- und Hauptschulen. Ohne spektakuläre Effekte werden sinnvolle und praxisbewährte Beispiele und ihre Umsetzung vorgestellt.

4272932
Aktiv gegen Gewalt an Schulen
19 Min. 2004 (Ein Film der Initiative "Netzwerk gegen Gewalt an Schulen")
Adr.: Q, T
Der Film zeigt fünf Projekte zur Gewaltprävention an Schulen ("Runde Tische", "Faustlos", Erziehungsarbeit in einem Fußballverein, Streitschlichtung an einer Hauptschule, Kooperation zwischen einer Kommune und einem Busunternehmen für soziales Verhalten im Schulbus)

*42 64050
Gewalt im Griff
Wie agressive Jugendliche cool werden
30 Min. f 1997 Prod.: ZDF
Adr.: Q, T
Dokumentation eines Anti-Gewaltprojektes der Caritas. Der Jugendliche wird verbalen Angriffen anderer ausgesetzt. Der Sinn dieser Übung besteht darin, dass Demütigungen ausgehalten werden müssen, ohne rot zu sehen. Dies wird als konfrontative Pädagogik bezeichnet und verlangt von den Teilnehmern viel Selbstbeherrschung. Desweiteren geht der Film auf das Krisen-Interventions-Programm im Münsterland und die "Kaserne" von Celle ein.

42 65816
Nicht erst wenn's knallt
Gewaltprävention in der Berufsausbildung
34 Min. f 1998 Prod.: Bundesinstitut f. Berufsbildung, Berlin
Adr.: Q, T
Im ersten Teil thematisiert der Film Ursachen und Formen von Gewalt und läßt Jugendliche und AusbilderInnen sowie Experten aus Wissenschaft und Praxis zu Wort kommen. Im zweiten Teil werden Ausbildungssituationen dargestellt, in denen verschiedene Instrumente der Prävention und der Intervention eingesetzt werden, die dem Ausbildungspersonal vielfältige Anregungen für ihre eigene Praxis bieten.

42 83368
Serie: Beispiele machen Schule
Schulische Sozialarbeit
30 Min. f 1998 Prod.: SWR, Baden-Baden
Adr.: S1, J, Q, A 09
Der Film zeigt Beispiele schulischer Sozialarbeit in und für den Unterricht, z.B. Training sozialer Basiskompetenzen in der Grundschule, Stadtteil- und Elternarbeit, Methoden zur Konfliktfähigkeit, autogenes Training und das "Schüler-Streit-Schlichter-Programm". Der Beitrag berichtet auch über Versuche, Kindern und Jugendlichen über den regulären Unterricht hinaus eine angemessene Betreuung zukommen zu lassen.

*32/42 10295
Ein Tritt mehr, Gewalt unter Jugendlichen
15 Min. f 1994 FWU
Andy, zu Beginn der Handlung 19 Jahre alt, verbüßt eine zweijährige Jugendstrafe wegen gefährlicher Körperverletzung. In Rückblenden werden Andys Erlebnisse in der Familie, im Schulhof sowie Stationen auf der Suche nach seiner Identität im Jugendalter auf dem Weg zur Gewaltbereitschaft nachgezeichnet
Der Film ist einsetzbar zum Themenkreis "Ursachen von Gewalt", die u.a. die in der Sozialisation und Identitätsfindung zu suchen sind. Die Kürze der Darstellung lässt allerdings die familiären und schulischen Bedingungszusammenhänge etwas in den Hintergrund treten. Großer Wert wird auf die Entwicklung von Jugendlichen gelegt.
Lehrplanbezug Gemeinschaftskunde:

Die aufgeführten Medien wurden von den Fachkommissionen für Medienbegutachtung empfohlen und können bei den Bildstellen in Baden-Württemberg ausgeliehen werden.
Weitere gut geeignete Medien erkennt man in den Datenbeständen der Bildstellen am Stern vor der Signatur (z.B. *42 95157).

Landesmedienzentrum: Extern-Icon  http://www.lmz-bw.de/

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