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Gewaltprävention : Projekt 31 - STUPS
Projekt 31-
STUPS
| Gesamt ID
| 31
| | Projekttitel
| STUPS
- Selbstbehauptungs-Training |
| Kurzerklärung |
STUPS
ist ein
ganzheitlich orientiertes Konzept auf entwicklungspsychologischer
Grundlage und ein Trainingsprogramm
-
der "emotionalen Intelligenz"
- zur Stärkung der personalen Kompetenzen
- zur Sucht- und Gewaltprävention.
Die
Kinder erleben in 7 (Doppel-)Stunden mittels Übungen und Spielen zur
Atmung, Körperwahrnehmung, Intuitionsschulung, situativen
(Rollen-)Spielen, Fantasiereisen u. ä. die gezielte Förderung ihrer
Ich-Stärken und ihres Selbstwertgefühls. In regelmäßigen Abständen
werden Fortbildungen für Multiplikator/innen, die das Programm an ihre
eigenen Schulen übernehmen wollen, angeboten. |
| Schulart
|
schulartübergreifend
| | Schulname
| Friedrich-Schiller-Gymnasium
|
| PLZ
| 71638
| | Schulort
| Ludwigsburg
| | Straße
| Alleenstr.
16
| | E-Mail-Adresse
der Schule
| mail@fsglb.de
| | Startseite der Schule
| http://www.fsglb.de
| | Problembereich im
Schulalltag
| Verbalaggressionen,
physische
Aggressionen |
| Lösungsansatz
|
Persönlichkeitsstärkung
| | Projektjahr
| seit 98/99
finden laufend Kurse und Veranstaltungen statt. Bisher an verschiedenen
Schulen über 150 Kurse für Kinder, 35 Schnuppertrainings, 20
Fortbildungsveranstaltungen für MultiplikatorInnen im Bereich des OSA
Stuttgart. |
| Projektdauer
|
6 bis 7 Doppelstunden
| | Klassenstufe
| ab Klasse
4, 5
| | Schulischer
Ansprechpartner
| Marion
Werling-Barth
Telefon: 07141 / 910 2337 oder 07142 / 64061 |
| Kooperationspartner
| Kommunale
Suchtbeauftragte des Landkreises Ludwigsburg, Büro für Frauenfragen LB,
Schulen im OSA-Bezirk Stuttgart |
| Projektbeschreibung
und Organisation |
Damit
Mädchen und auch Jungen Belästigungen oder offene wie subtile Formen
von (sexueller) Gewalt nicht länger hilf- und tatenlos hinnehmen, ist
das STUPS-Präventionsprogramm ein sinnvoller Einstieg in eine möglichst
Flächen deckende Gewalt-vorbeugung, die die Kinder da abholt, wo sie
stehen: bei ihren Alltagserfahrungen und Verhaltensmustern.
- Das heißt (im Idealfall): sie sollen
ihre individuellen Fähigkeiten und Fertigkeiten entwickeln und
einsetzen können, ihre Gefühle und Befindlichkeiten wahrnehmen und
situationsadäquat ausdrücken und für ihre eigenen Entscheidungen
Verantwortung übernehmen lernen.
STUPS findet statt:
- für Kinder der Orientierungsstufe / ab Klassen (4)
5/6
- für Mädchen und junge Frauen
- jeweils 6 Doppelstunden
- getrennt nach Mädchen und Jungen
- in kleinen Gruppen (ca. 12)
- mit Auffrischungstraining nach ca. 3 Monaten
- inklusive begleitendem Elternabend und
Eltern-Schnuppertraining
Ablauf der Trainingseinheiten:
Die folgende Ablaufplanung ist eine konzeptionelle
Entscheidung, die Differenzierung nach Schwerpunkten ein Resultat der
bisher geleisteten praktischen Arbeit.
- Immer „Ankommen, „Blitzlicht“
- Immer Atemübungen und Aufwärm-Spiele
- In Auswahl Techniken, Übungen, Arbeitsblätter zu
allgemeinen Verhaltensregeln,
zur Körpersprache, zur verbalen
Selbst-behauptung, Rollenspiele oder
Spiele zu situativem Handeln
- Immer eine Übung oder ein Arbeitsblatt zur Schulung von Intuition
und Selbst-Wahrnehmung, pro Einheit immer
drei neue Vorlagen für das Intuitions-Tagebuch
- Immer eine der Fantasiereisen
- Immer das Abschiuss-Feedback.
Eine detaillierte Ablaufplanung für
die Einzelstunden liegt vor.
Die Themen der Einheiten
sind: Rechte und Verpflichtungen – ich-Sein - Identität –
Selbst-Akzeptanz – Gefühle – Selbst-Sicherheit – Geborgenheit. Eine
ausgearbeitete Trainingsreihe mit vielen zusätzlichen Materialien zur
Organisation und Projekt-Implementierung liegt gebrauchsfertig vor und
wird in den Fortbildungsveranstaltungen an die TN ausgegeben.(76S).
Realisierung und Organisation des Trainingsprogramms:
Grundsätzlich ist STUPS nicht an
eine bestimmte Organisationsform gebunden. Sinnvoll ist ein Raum mit
„Auslaufmöglichkeit“ oder ein reguläres Klassenzimmer, das geräumt
werden kann.Die Kinder sollten bewegungsbequeme Kleidung und Turnschuhe
tragen und sich einen DIN A4-Ordner o.Ä. für die Arbeitsblätter und die
Tagebucheinträge zulegen. Für die Fantasiereisen brauchen sie eine
Isomatte oder eine geeignete dicke Decke – es sei denn, sie sind in der
Sporthalle, wo Matten zur Verfügung stehen.Die Entscheidung für (oder
gegen) eine konkrete Form der Realisierung wird sich ebenso aus
prinzipiellen pädagogischen Erwägungen wie aus den Erfordernissen und
Möglichkeiten der einzelnen Schule(n) ergeben:
Variante 1:
Einbindung in den regulären Vormittagsunterricht; denkbar wäre, ein
oder mehrere 4., 5. oder 6. Klassen über den erforderlichen Zeitraum
von 6 Wochen hinweg (Wiederholungsstunden einige Wochen später nicht zu
vergessen) in einer Doppelstunde in 2-3 Kleingruppen zu teilen und das
Programm simultan mit jeweils 2 Kolleginnen (oder Müttern,
Schülerinnen... ) durchzuführen.
Vorteile: bessere Präsenz im Bewusstsein,
gleichzeitiges soziales Lernen in der Klasse, weniger Terminaufwand.
Variante 2:
eigentlich eine Unter-Variante von 1; die Klassenlehrer/innen der neuen
5er veranstalten sogenannte Kennenlerntage (außerhalb der Schule?) und
führen das Training mit Hilfe ihrer Co-Klassenl. und ggf. einer
weiteren Person durch.
Vorteile wie 1, wobei die Einbettung in
das intendierte Zusammenwachsen als Klasse das Ganze auf einer weiteren
Ebene verankert.
Variante 3:
stellt die Projekt-Idee und damit den Charakter des
Besonderen in den Vordergrund; innerhalb von an Schulen etablierten
Projekttagen wird STUPS als ein Projekt
unter anderen angeboten - mit allen typischen Intentionen und
Gegebenheiten.
Variante 4:
die von mir favorisierte Form von Kursen bzw. AGn am Nachmittag
(Stunden aus dem Ergänzungsbereich). STUPS
wird – jeweils in 2 Parallelkursen hintereinander – an einem Nachmittag
der Woche (oder an mehreren) durchgeführt, so dass am Ende des
Schuljahres z.B. alle Kinder, die sich freiwillig melden, teilgenommen
haben können. Auf diese Weise kann ich die Kinder „abholen“: sie zeigen
ein eigenes Bedürfnis, sind motiviert und sie passen das Angebot in
ihre Alltagsplanung ein.
Auch der außerschulische Einsatz von STUPS,
beispielsweise im Rahmen kommunaler oder kirchlicher Jugendarbeit, ist
denkbar.
| | Meinungen
| - Nachtreffen
mit und Feedback
von den Teilnehmer/innen der Fortbildungen ergeben: die eingegangenen
Rückmeldungen der Kinder sind positiv, z.T. geradezu enthusiastisch.
- Die Fortbildungen selbst werden - auch wegen ihrer starken
Prozessorientierung - von den Teilnehmer/innen als Gewinn bringend
beurteilt
- Die Rückmeldungen aus meinen eigenen Kursen für Kinder sind
immer sehr erfreulich. Die jeweilige Schul-Öffentlichkeit steht dem STUPS-Projekt
i.d.R. positiv gegenüber, wie viele Eltern und Kolleg/innen berichten.
| | Anlagen
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| | Bilder
/ Grafiken / Mind-Map
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| | Medienkategorie
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