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Gewaltprävention : Projekt 42 - Musicalwerkstatt "Traumschule"
Projekt
42a - Musicalwerkstatt "Traumschule"
| Gesamt ID |
42a |
| Projekttitel |
Musicalwerkstatt
"Traumschule" |
| Kurzerklärung |
Die Begabungen unserer
Schüler, vor allem im sportlichen Bereich, sollen in einen kreativen
Prozess eingebunden werden.
In der Traumschule spielen die Schüler die Hauptrolle. Sie
üben gemeinsam, unterstützen sich gegenseitig und haben viel Freiraum
ihre Begabungen zu zeigen. |
| Schulart |
Hauptschule mit
Werkrealschule |
| Schulname |
Bismarckschule |
| PLZ |
70469 |
| Schulort |
Stuttgart |
| Straße |
Wiener Str. 76 |
| E-Mail-Adresse
der
Schule |
pelka-gerlingen@t-online.de |
| Startseite
der Schule |
|
| Problembereich
im
Schulalltag |
Alltägliche
Regelverstöße
Verbalaggressionen |
| Lösungsansatz
| Aktionen,
Interventionen, diverse Einzelmaßnahmen
Persönlichkeitsstärkung |
| Projektjahr |
Schuljahr 2000/2001
In jedem Schuljahr werden weitere Projekte zur Gewaltprävention
durchgeführt. |
| Projektdauer |
Oktober 2000 bis Mai
2001 |
| Klassenstufe |
5 bis 10 |
| Schulischer
Ansprechpartner |
Frau Roswitha Pelka,
Lehrerin
Telefon: 0711 / 859 326 |
| Kooperationspartner |
Jugendorchester des
Stadtorchester Musikverein Feuerbach sowie Theater im Zentrum Stuttgart |
| Projektbeschreibung
und Organisation |
Schon seit dem
Schuljahr 1997/1998 arbeiten wir an der Schule klassenübergreifend
verstärkt auf dem Gebiet der Gewaltprävention.
Ein wichtiger Einschnitt war unser Pädagogischer Tag mit dem
Thema "Miteinander statt Gegeneinander" (Schuljahr
1999/2000)
An diesem Pädagogischen Tag haben wir ein längerfristiges
Konzept erarbeitet:
- Eine Arbeitsgruppe "Sprache" erarbeitete
Unterrichtsvorschläge um verbaler Aggression vorzubeugen .
- Ein Fest "Von Schülern für Schüler"
wurde geplant und durchgeführt.
- Wir setzten das langfristige Ziel, das
Selbstbewusstsein unserer Schüler zu stärken.
- Die Konflikthelferausbildung und der Einsatz der
Konflikthelfer wird konsequent fortgeführt.
Der Schwerpunkt unserer Musicalwerkstatt
war und ist die Stärkung des Selbstbewusstseins unserer Schüler, das
Trainieren ihres Durchhaltevermögens und die klassenübergreifende
Arbeit.
Jeder, der wollte, durfte auch mitmachen.
Folgende Gruppen erarbeiteten zuerst einmal getrennt
voneinander die einzelnen Teile des Stückes, bevor diese dann in der
Endphase wie ein Puzzle zusammengesetzt wurden:
Theatergruppe, Rap-Gruppe, Zirkusleute, Rock`n Roller,
Schwarzlichttheater Gruppe, Turner, Breakdancer, Rope Skipper, Scooter
und Skater, Kostümschneider, Kulissenbauer, Kulissenmaler und die
Schülerzeitungs-AG die das Programm erstellte, das gleichzeitig die
Dokumentation des Projektes darstellt.
Die Rahmenhandlung wurde in Zusammenarbeit mit dem Theater im
Zentrum ausgearbeitet.
Tina, die Hauptfigur, führt uns durch ihren Traum. Am Abend
vor ihrem ersten Schultag in der neuen Schule, der Bismarckschule packt
sie ihre Schultasche und macht sich ihre Gedanken zu Schule und
"pauken". Sie schläft ein und träumt nun von einer Schule, die ganz
anders ist.
Im Traum steht sie vor fünf Türen, die schon durch ihr
Aussehen untypisch und geheimnisvoll erscheinen (Bild 1).
Gespannt und erwartungsvoll geht sie durch die erste Tür und
entdeckt dabei eine Schule mit viel Action, fröhlichen Schülern und
lustigen Lehrern. Neugierig erkundet sie nun einen Raum nach dem
anderen (Bild 2).
Am nächsten Morgen erwacht sie und ist gespannt, ob sie in der
echten Schule vielleicht doch ein bisschen aus ihrer Traumschule
entdeckt. |
| Meinungen |
Uns allen hat die
Arbeit viel Freude gemacht.
Schüler, die im Unterricht Probleme machten, lernten wir von
einer ganz positiven Seite kennen. Sie hatten endlich einmal die
Gelegenheit zu zeigen, was in ihnen steckt.
Die anstrengende Arbeit und das Üben ging nicht ohne Konflikte
ab. Im Hinblick auf das Ziel fanden wir aber immer wieder konstruktive
Lösungen. Außenseiter konnten ihre Begabung zeigen und wurden dadurch
nicht weiter ausgeschlossen, sondern eher anerkannt.
Wenn der Unterricht zu Ende war, blieben einige gerne noch
länger. Die Kulissenbauer verbrachten viele ihrer Nachmittage
freiwillig in der Schule.
Wir alle fanden, dass sich die viele Arbeit richtig gelohnt
hat. Bei beiden Aufführungen hatten wir ein volles Haus und das
Publikum war begeistert. Das positive gemeinsame Erlebnis bleibt uns
unvergesslich.
Anhang: Weitere Projekte zur
Gewaltprävention an unserer Schule
Schuljahr 2001/2002 Intensive Konflickthelferausbildung
durch SPS
Außerdem werden in jedem Schuljahr bei uns neue
Konflikthelfer ausgebildet.
Internationales Fest der Kulturen
Einmal ein Held sein (nach Alfons Aichinger Kreative
Konfliktlösung)
Schuljahr 2002/2003 Videoprojekt Teil 1
Schüler erarbeiten selbst ein Drehbuch. Es sollen
Alltagskonflikte aus ihrem Schulalltag gespielt werden. Die Szenen
werden geprobt und in Kooperation mit dem Landesmedienzentrum gedreht.
Zum Ende des Schuljahres hatten wir die Szenen abgedreht.
Schuljahr 2003/2004 Videoprojekt Teil 2
Schnitt und Fertigstellung des Films
Das Video soll dann an der Schule vorgestellt und als Material zur
Konfliktlösung eingesetzt werden.
| | Anlagen |
|
| Bilder
/ Grafiken /
Mind-Map |
 Bild 1
Kulissen - "Die 5 Türen" -

Bild
2:
Bau der Menschenpyramide
im Klassenzimmer "Zirkus" |
| Medienkategorie |
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