Landesbildungsserver Baden-Württemberg - Projekt 60 - Pausenhelfer (inkl. Schulsanitätsdienst)
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Kontaktbüro Gewaltprävention : Projekt 60 - Pausenhelfer (inkl. Schulsanitätsdienst)!

Projekt 60 -  Pausenhelfer (inkl. Schulsanitätsdienst)

Gesamt ID

60

Projekttitel

Projekt 60 - Pausenhelfer (inkl. Schulsanitätsdienst)

Kurzerklärung Schüler der fünften bis neunten Klasse unterstützen die Lehrer in der großen Pause auf dem Pausenhof. Dabei begleiten sie die Grundschüler aus dem Grundschulpavillon durch das Verwaltungsgebäude auf den Pausenhof, schlichten Streitigkeiten, bilden eine zusätzliche Aufsicht am Klettergerüst und versorgen kleine Wunden direkt am Unfallort.
Schulart GHWRS
Schulname Eichholzschule
PLZ 71067
Schulort Sindelfingen
Straße Theodor-Heuss-Straße 88-100
E-Mail-Adresse der Schule

sekretariat@ghwrs-eichholz.de

Startseite der Schule

Extern-Icon  http://www.eichholzschule.de

Problembereich im Schulalltag  Pausenstreitigkeiten / Überlastung der Lehrer bei den Pausenaufsichten
Lösungsansatz   Intern Icon  Persönlichkeitsstärkung, Intern Icon Stärkung sozialer Kompetenzen 
Projektjahr seit 2009 fortlaufend
Projektdauer das gesamte Schuljahr
Klassenstufe 5-9 inkl. VKL
Schulischer Ansprechpartner

Frau Katja Arsoniadis
Frau Bianca Györfi

Kooperationspartner  DRK, Bundesamt für Zivil- und Bevölkerungsschutz
Projektbeschreibung und Organisation Die Eichholzschule ist eine der drei Sindelfinger Grund- und Hauptschulen mit Werkrealschule. Sie liegt idyllisch in Sindelfingens Norden im gleichnamigen, verkehrsberuhigten grünen Stadtteil. Die Grundschule ist zweizügig, die Hauptschule ein- und zweizügig. Durch den Ausbau der Schule zur Ganztagsschule und dem damit verbundenen zusätzlichen Bau einer neuen Turnhalle verringert sich der Pausenbereich der Grundschüler sozusagen auf Null. Somit war die Schule gezwungen Grundschüler und Hauptschüler in der großen Pause auf einem gemeinsamen Pausenbereich zu lassen.
Das bedeutet ein vermehrtes Konfliktpotential durch die größere Alterspanne der Kinder sowie die vermehrte Anzahl der Schüler auf geringerem Platzangebot.
Durch den Bau eines neuen Klettergerüstes erhöht sich ebenfalls die Verletzungsgefahr. 

Im Laufe des Schuljahres beklagten sich immer mehr KollegInnen über erhöhtes Stressgefühl nach den Pausenaufsichten.
Dadurch wurde das Projekt der Pausenhelfer ins Leben gerufen. Zwanzig Schüler der Klassenstufen 7-9 verteilt auf fünf Tage der Woche (sprich 4 Pro Tag)  unterstützen die Lehrer in der großen Pause bei der Aufsicht. Dabei haben sie folgende Aufgaben:
Am Anfang der Pause:
  • Zwischen Gebäude A und B2 (grüner Pavillon) Türe aufhalten, dass Schüler durch den blauen Gang in die Pause gehen können. 
  • 1 Helfer am Klettergerüst
  • 2-3 Helfer räumen die Flure der HS und verteilen sich dann auf dem Pausengelände.
Am Ende der Pause:
  • Helfer am Eingang A, um Schüler durch den blauen Gang zu schicken.
Zusätzlich sind an jedem Tag ein bis zwei Schüler der Klassen fünf bis sechs des Schulsanitätsdienstes auf dem Pausenhof (zu erkennen an einem T-Shirt mit Rotem Kreuz). Sie versorgen kleine Wunden direkt vor Ort oder bringen Schüler bei schwereren Blessuren in das Krankenzimmer. Damit entlasten sie in der großen Pause auch die Schulassistentin.
Schülerhelfer und Schulsanitäter werden von einer Lehrerin in Medizinischer Erstversorgung mit Selbsthilfeinhalten (MEDES – gesponsert vom Bundesamt für Zivil- und Bevölkerungsschutz ) geschult.

Was bringt der Pausendienst den Schülerinnen und Schülern bzw. den Lehrern?
  • Die Jugendlichen lernen soziale Verhaltensweisen und entwickeln mehr Verantwortung für ihre Mitschüler/-innen.
  • Das Bewusstsein helfen zu können, trägt bei den Schülerinnen und Schülern zur Entwicklung eines stärkeren Selbstbewusstseins bei.
  • Das Gefahrenbewusstsein wird gefördert; so werden Unfälle vermieden. 
  • Das (soziale) Klima an der Schule wird positiv beeinflusst.
  • Die Schüler erhalten einen positiven Vermerk im Zeugnis.
  • Die aufsichtsführenden Lehrer werden entlastet, da weniger Konflikte von einer Person geschlichtet werden müssen.
Nach viermonatiger Einsatzzeit erhielten die Schüler Rückmeldungen vom Kollegium und konnten selbst Verbesserungsvorschläge einbringen.         

Meinungen  
Anlagen  
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Medienkategorie  
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