Landesbildungsserver Baden-Württemberg - Ziele
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Aufgaben und Ziele des Kontaktbüro Prävention"

Die Familie als Keimzelle der frühkindlichen Sozialisation erfüllt ihre Aufgabe immer häufiger unzureichend. Erziehung im familiären Bereich ist Beziehungsarbeit zwischen Eltern und Kindern und erfordert viel Zeit und Kompetenz. Die Familie ist aber einem intensiven Strukturwandel unterworfen. Dadurch tritt die Familie ihre Erziehungsverantwortung in weiten Bereichen an die Schule ab. Erziehung muss daher als ein Prozess begriffen werden, in den alle gesellschaftlichen Gruppen involviert sind. In einem Netzwerk müssen gemeinsam, präventiv und begleitend, soziale Kompetenzen bei Kindern und Jugendlichen entwickelt werden.

Partner in diesem Erziehungsprozess sind Eltern, Lehrkräfte, Erzieherinnen, Elternvertretungen sowie Schülerinnen und Schüler, Beratungslehrkräfte, Schulsozialarbeiter, schulpsychologische- und Erziehungsberatungsstellen, die Allgemeinen Sozialen Dienste der Jugendämter, Justiz- und Ausländerbehörden, Vereine, Träger der freien Jugendhilfe, Kirchen, Wirtschaft und Medien, die sich in Form von "Runden Tischen" kommunal organisiert und strukturiert haben. In der Kommunalen Kriminalprävention sind oftmals Polizei und Jugendämter, Kommunen und Landkreise federführend und richtungsweisend in der Installation von Netzwerken und der Arbeit vor Ort.

Die institutionalisierte Kooperation dieser Partner in einem "Netzwerk gegen Gewalt an Schulen" eröffnet gezielte Chancen, bei jungen Menschen soziale Kompetenzen zu entwickeln, destruktives Sozialverhalten abzubauen sowie ein Abgleiten in kriminelle Milieus zu verhindern.


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