Winnenden, 11. März 2009
Wie gehen wir mit dem entsetzlichen Ereignis um?
Warum vor unserer Haustür?
Wie soll es weiter gehen?
Welche Fragen können wir beantworten, welche nicht?
Das Team des Landesbildungsservers hat Quellen und Materialien zum Amoklauf in Winnenden zusammen gestellt. Hoffentlich können wir damit helfen, die schreckliche Tat in der Schule und im Unterricht zu besprechen und zu bewältigen.
Sollten Sie weitere Quellen kennen oder über hilfreiche Materialien verfügen, bitten wir um Kontaktaufnahme per Mail: info@lbs.bw.schule.de
Reaktionen und Aktionen an Schulen
Wie gehen Schulen in der
Region mit dem Amoklauf
um?
Badische Zeitung, 13.3.2009. Ein Jugendlicher erschießt in Winnenden 15
Menschen, darunter zahlreiche Schüler. Zurück bleiben Ratlosigkeit und
Wut.
Mit Krisenteams und Gesprächsrunden versuchen viele Schulen in der
Region
ihre Schüler aufzufangen.
Die Schulen der Region am
Tag danach
RP online, 13.3.2009. Nach dem Amoklauf von Winnenden herrscht an den
Schulen noch immer Fassungslosigkeit. Viele Lehrer stellten den
Unterrichtstoff in den ersten Stunden zurück und redeten mit ihren
Schülern
über die Ereignisse. Wir haben mit Schulleitern in der Region
gesprochen und
sie gefragt, wie Schüler und Lehrer auf die Schreckensmeldungen
reagiert
haben. Ein Stimmungsbild.
Wie Berliner Schulen auf den
Amoklauf
reagieren
Der Tagesspiegel Berlin, 12.3.2009. Littleton, Erfurt, Emsdetten,
Blacksburg – jetzt Winnenden. Vor kurzem hatte auch ein Berliner im
Internet
damit gedroht, alle seine Lehrer umzubringen. Echte Gefahr oder
pubertäres
Gerede: Wie wird der Vorfall in Winnenden in den Berliner
Klassenzimmern
diskutiert?
Der Amoklauf steht heute auf
dem
Stundenplan
Berliner Zeitung 12.3.2009. Schüler und Lehrer sind betroffen über die
Bluttat in Winnenden. Jetzt wollen sie darüber reden
Krisenintervention
Landesbildungsserver
Baden-Württemberg:
Krisenintervention
Auf unserer Seite werden Materialien zu folgenden Themen angeboten oder
über Links erschlossen:
* Informationen zur Krisenbewältigung und Krisenvorbeugung für
Beratungslehrkräfte
* Wenn das Unvorstellbare passiert... - Zur Psychologie des
Krisenmanagements
* Krisensituationen, Gewalt und Tod in der Schule
Kultusportal
Baden-Württemberg:
Krisenintervention
Den Schulen steht bei den Regierungspräsidien, Abteilung Schule und
Bildung, das sogenannte Kriseninterventionsteam zur Verfügung, das
insbesondere bei traumatischen Erlebnissen professionelle Hilfe und
Unterstützung organisiert.
Hintergründe, Gewaltforschung, Täterprofile, Prävention
Amok, Amoklauf
Begriffsbestimmung bei Wikipedia
Der Riss in der Tafel ![]()
Amoklauf und schwere Gewalt in der Schule - eine Buchrezension auf dem
Server Alliteratus.com
Amok
Analysierender Aufsatz von Prof. Volker Faust in "Psychosoziale
Gesundheit
heute - von Angst bis Zwang", mit einem ausführlichen Kapitel über die
Aussage der bisherigen Gefährdungs-Analysen.
Amok - Blindwütige
Gewaltdurchbrüche als neue
Gefahr?
Analysierender Aufsatz von Prof. Volker Faust in "Psychosoziale
Gesundheit
heute - von Angst bis Zwang", "eine kurzgefasste Übersicht über dieses
(scheinbar) überraschende und damit besonders unfassbare Geschehen,
auch als
"Gipfel der Brutalisierung" bezeichnet".
Amoklauf an Schulen
Hintergrundinformationen zum Thema, Handlungsmöglichkeiten und der
Umgang
mit traumatischen Gewalterlebnissen wird auf dieser Seite aufgezeigt.
Auf der Suche nach dem
Attentäter-Profil
Süddeutsche Zeitung 21.11.2006. Die US-Bundespolizei FBI und der Secret
Service haben die Amokläufe an US-Schulen untersucht, um
herauszufinden,
woran ein potenzieller Schul-Attentäter zu erkennen ist.
"Es gibt immer Warnsignale"
stern.de 11.3.2009. Amokläufe an Schulen sind vorhersehbar, sagt der
Darmstädter Psychologe Jens Hoffmann, der gemeinsam mit seinen Kollegen
eine
Methode zur Früherkennung potentieller Amokläufer entwickelt hat. Im
stern.de-Interview spricht er über die Risikofaktoren und erklärt,
warum es
kaum weibliche Amokläufer gibt.
Immer neue
Amoklauf-Drohungen.
Focus online, 14.12.2006. Die Münchner Polizei hat zwei Männer nach
Amoklauf-Ankündigungen festgenommen. In Oberfranken wurde eine
Gesamtschule
nach einer Bombendrohung gesperrt.
Amokläufer spielte
gewalttätige
Videospiele
Welt online, 12.3.2009. Einen Tag nach dem Amoklauf von Winnenden
kommen
neue Details über den Täter ans Licht. Tim K. spielte nach Angaben der
Polizei den gewaltverherrlichenden Shooter "Counterstrike", der in
Deutschland nicht an Minderjährige verkauft werden darf. Psychologen
warnen
bereits vor Nachahmern.
Die Konstruktion des Tötens
n-tv.de, 20.4.2007. In Deutschland wird - statistisch gesehen - "jeder
dreimillionste Bundesbürger einmal Amok laufen", sagt der Kriminologe
Frank
Robertz. Doch Amokläufe an Schulen können verhindert werden. Das
Problem ist
nur, dass Lehrer und Dozenten die Warnsignale nicht kennen.
[werner.stangl]s
Arbeitsblätter
Amok - ein Täter ohne Profil
SWR2 Impuls: Täterpsychologie
Forscher untersuchen Verhaltensauffälligkeiten bei Amokläufern. Eine
Sendung von Anja Braun bei SWR2 "Impuls" vom 11.03.2009 (mp3-Downlaod
5:01
min)
Cho, Robert und zwei Helden
Artikel aus ZEIT online von 27.4.2007 über das gemeinsame Grundmuster:
"…
es sind jedes Mal einsame Jungs, voller Hass und Selbsthass."
Martyrium im Klassenzimmer -
Mobbing unter
Schülern
Sendung bei SWR2 Wissen am Samstag, 14.03.2009, 08.30 bis 8.58 Uhr.
Christina Bergengruen berichtet über Ausmaße des Problems und über den
aktuellen Stand der Mobbing-Forschung. Wie und warum mobben Schüler?
Welchen
unsichtbaren Regeln folgt das Mobbing? Und was kann man dagegen tun?
Download/Podcast am 14.3.2009
Amokläufer an Schulen - "Es
geht um das Töten an sich"
Warum Amoktaten immer wieder an Schulen geschehen, und warum die Schule
niemals allein verantwortlich ist. Ein Interview mit Gewaltforscher
Wilhelm
Heitmeyer. ZEIT online vom 11.3.2009. Heitmeyer zum Thema Killerspiele:
"Medien wie Computerspiele stellen höchstens Verhaltensmuster und
-strategien bereit, aber nicht die Entscheidung zur Tat."
Susanne Forster: Die
Borderline-Persönlichkeitsstörung im Kindes- und Jugendalter
Hausarbeit im Fach Soziale Arbeit an der Alice-Salomon-Fachhochschule
Berlin, die das "Borderline"-Syndrom bei Kindern und Jugendlichen in
die
Einzelbestandteile "Regulationsstörungen der affektiven Entwicklung"
(bedingt durch phantasierte oder real erlebte Verlassenheits-,
Trennungs-
und Bedrohungsängste), "reflexiv-emotionale Regulationsstörung"
(Störungen
der Entwicklung des Selbstempfindens, des Selbstgefühl oder des
Identitätsgefühls), "Regulationsdefizite in der Realitätsorientierung"
(defensiv-vermeidendes Ausweichen vor der Realität als Ausdruck einer
gestörten Dialogfähigkeit) und Selbstwertzerstörung aufspaltet.
Borderline-Syndrom - Auf der
Grenze ...
Zusammenstellung über Borderline-Symptome und -Therapiemöglichkeiten
des
Landesverband Psychiatrie-Erfahrener Rheinland-Pfalz e.V., die vor
allem die
Grenze zwischen Borderline und Neurose scharf zieht. Wichtig vor allem
durch
die Analyse auto- und heterodestruktiver Tendenzen.
"Fast immer Versagensängste"
Erziehungswissenschaftler Hans Merkens im Interview über die Ursachen
von
Amokläufen durch Jugendliche. WELT online, 12. März 2009.
Die wahren Ursachen für
jugendlichen Amoklauf, wider die
Placebodebatte über "Computerspiele"
Diskussionsforum im privat betriebenen - der katholischen Sache
verschriebenen - Blog "mykath.de" mit eher differenzierten Ansichten.
Die Suche nach Gründen:
Soziale Verantwortung oder
politischer Selbstzweck?
Kritischer Kommentar nach einem Kurzbericht über die Vorgänge in
Winnenden
bei lehrerfreund.de
"Emsdetten war vorhersehbar"
Gewalttaten an Schulen sind vorhersehbar, behaupten Forscher der TU
Darmstadt und arbeiten an einem Frühwarnsystem. Auch Sebastian B. gab
viele
Hinweise auf seinen schrecklichen Plan. Psychologe Jens Hoffmann
erklärt im
Interview, wie Amokläufe verhindert werden können. Spiegel online vom
22.11.2006.
Psychologe: Ein Amoklauf ist
kein Zufall
Ein Amoklauf an einer Schule ist genauso wenig Zufall wie ein heftiger
Wintersturm. Davon ist Gewaltforscher Jens Hoffmann überzeugt. Genauso
wie
Meteorologen ziemlich genau ermitteln, wann es stürmen wird, könnten
Psychologen zielgerichtete Gewalttaten bereits im Voraus erkennen.
"Solche
Risikoeinschätzungen sind eine Art Wettervorhersage", sagt der
38-Jährige
von der Arbeitsstelle für forensische Psychologie an der TU Darmstadt
in
einem Bericht der Berliner Morgenpost vom 17. 1. 2007.
"Ich hasse die Menschen"
Der Täter von Kauhajoki (Finnland) war ein unauffälliger Mensch. Doch
im
Internet demonstrierte er Macht und Überlegenheit. Artikel in ZEIT
online
vom 25.9.2008 über das Massaker an der finnischen Schule im Jahr 2008,
über
den Täter und seien Ankündigungen.
Adoleszenz, Omnipotenz und
Gewalt
Mario Erdheim setzt sich in diesem Referat, gehalten am 10.5.2007, mit
dem
aktuellen Thema der Jugendgewalt auseinander. Er beleuchtet die Gewalt
aus
psychoanalytischer Sicht und geht eingehend auf die
Onmipotenzphantasien der
Jugendlichen ein, die in Arbeit, Freizeit aber auch in Gewaltmomenten
eine
Rolle spielen.
Herrscher über Leben und Tod
Drei Kriminalpsychiater beschreiben, wie ein Mensch zur Tötungsmaschine
wird jund geben Ansatzmöglichkeiten zur Prävention an Schulen. Quelle:
Salzburger Nachrichten
Potenzielle Amokläufer
frühzeitig
erkennen?
Nach dem Schulmassaker in Baden-Württemberg herrscht Bestürzung. Fast
immer
gibt es vor solchen Taten Alarmzeichen. Verbesserte psychologische
Betreuung
an Schulen, Sensibilisierung der Lehrer - oder was kann sonst getan
werden,
um einschreiten zu können, bevor es zu spät ist? Diskutieren Sie mit!
Der doppelte Kontrollverlust
taz.de, 19.3.2009. Wer die Ursachen von Amokläufen verstehen will, muss
die
Bedingungen beachten, unter denen Jugendliche aufwachsen - und die
Konsequenzen mangelnder Anerkennung.
Winnenden: Trauer um Tote -
Notfallseelsorge
Hintergründe und Reaktionen auf der Internetseite rpi-virtuell -
überkonfessionelle Plattform für Religionspädagogik und
Religionsunterricht
der Evangelischen Kirche in Deutschland
Presseerklärung der Aktion
Jugendschutz
Eine Gewalttat wie in Winnenden löst Entsetzen, Trauer, Wut und
Hilflosigkeit aus. Den Opfern, ihren Angehörigen und den Hilfskräften
gilt
unser Mitgefühl. Die nach solchen Ereignissen verständliche Frage nach
dem
"Warum" führt oft zu vorschnellen Spekulationen über Schuld und
Ursachen.
Jeder Fall ist aber nur individuell zu verstehen, und das ist zum
jetzigen
Zeitpunkt mit spärlichen und widersprüchlichen Informationen zum Täter,
seinen Motiven und Hintergründen nicht mög-lich.
Welche Rolle spielen Gewaltspiele?
Amokläufer spielte
gewalttätige
Videospiele
Welt online, 12.3.2009. Einen Tag nach dem Amoklauf von Winnenden
kommen
neue Details über den Täter ans Licht. Tim K. spielte nach Angaben der
Polizei den gewaltverherrlichenden Shooter "Counterstrike", der in
Deutschland nicht an Minderjährige verkauft werden darf. Psychologen
warnen
bereits vor Nachahmern.
Landesbildungsserver
Baden-Württemberg, Fachportal
Deutsch - Erörterung: Verbot von Gewalt- und Killerspielen
Die Frage, ob Gewalt- und Killerspiele Aggressivität fördern und
Hemmschwellen senken, war bereits vor einiger Zeit Thema unserer Reihe
"Erörterung - Das aktuelle Thema". Die in unserem damaligen Beitrag
zusammengestellten Meinungen und Ansichten sind wieder aktuell. Fördern
Gewalt- und Killerspiele die Aggressivität? Senken sie Hemmschwellen?
Ein
Beitrag zur diffenrenzierten Betrachtung und gegen vorschnelle
Schuldzuweisungen.
Landesbildungsserver
Baden-Württemberg:
Computerspiele - eine neue pädagogische Herausforderung ![]()
Sie können hier eine Abhandlung zum Thema "Simulation als virtuelle
Lebenserfahrung" als pdf-Datei herunter laden. Der Verfasser, Herr Dr.
Werner Mayer, ist Diplom-Pädagoge, Mitarbeiter am Landesbildungsserver
Baden-Württemberg und unterrichtet an der Claude-Dornier-Schule in
Friedrichshafen.
Gewaltspiele verstärken die
Aggression
Noch immer streiten Forscher über die Frage: Machen Ego-Shooter und
andere
Gewaltspiele aggressiv oder neigen aggressive Jugendliche zu brutalen
Spielen? Eine Langzeitstudie der Universität Potsdam an Schülern zeigt:
Beides trifft zu. Artikel in der Süddeutschen Zeitung vom 6.12.2006
Killerspiele wirken
Es gibt erste Hinweise: Aggressive Spiele können aggressiv machen.
Artikel
in ZEIT online vom 15.5.2008
"Aggression gehört zu uns"
Interview des schweizer "Beobachters" mit dem Jugendpsychiater Allan
Guggenbühl, der nicht an Verbote glaubt: Brutale Videospiele können
auch
lehrreich sein, findet er.
Gewaltspiele und Aggression
Manuskript eines Vortrags von Thilo Hartmann auf der Internationalen
Konferenz "Clash of Realities. Computerspiele und soziale Wirklichkeit"
vom
22. - 24.3.2006 an der Fachhochschule Köln und Electronic Arts. Köln
2006.
Dr. Tilo Hartmann gibt in diesem Vortrag einen Überblick über die
Wirkungsforschung zu "gewalthaltigen Spielen" wie Doom, Counterstrike,
Der
Pate oder ähnliche. Bei den sogenannten Ego-Shootern kommt es für den
Spieler maßgeblich darauf an, den Gegner mit virtuellen Waffen, zum
Beispiel
Maschinengewehren, auszuschalten. Hartmann beschäftigte sich in seinem
Vortrag mit den kognitiven und emotionalen Effekten, die bei Spielern
erfragt und im Labor beobachtet werden konnten. Sein Fazit: es gibt
einen
nachweisbaren wenn auch nicht spektakulären Effekt, wenn gewalthaltige
Spiele gespielt werden.
Gewalttätige Computerspiele
machen Kinder nicht
aggressiv
Kurzmeldung einer Praxis für Psychosomatische Medizin u.
Psychotherapie:
Neue Forschungsergebnisse der Freien Universität haben gezeigt, dass
sich
Kinder ihre Videospiele nach ihrem individuellen Verhaltensmuster
aussuchen.
Amoklauf: Experte fordert
Gewaltspielverbot
Der Präsident der deutschen Stiftung für Verbrechensbekämpfung,
Hans-Dieter
Schwind, hat nach dem Amoklauf von Winnenden in Deutschland ein totales
Verbot von Computergewaltspielen sowie eine weitere Verschärfung des
Waffenrechts gefordert. Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU)
will
prüfen lassen, ob der Zugang zu Gewaltdarstellungen in Medien
eingeschränkt
werden kann, sieht aber in einer weiteren Beschränkung des Waffenrechts
keinen Sinn. Ein Beitrag auf futurzone@orf.at mit einer anschließenden
ausführlichen Diskussion im Internet.
"Gefährliche Produkte der
Spiele-Industrie dürfen nicht in die
Hände von Kindern und Jugendlichen gelangen"
Pressemitteilung zum Massaker von Winnenden auf der Internetseite
"Mediengewalt" des Vereins "Internationale Forschung und Beratung e.V."
Können / sollen Schulen geschützt werden?
Wie Schulen besser geschützt
werden
können
Welt online, 11.3.2009. Nach dem Amoklauf stellt sich die Frage, wie
Schulen
besser geschützt werden können. Denn Deutschland hat eines der
schärfsten
Waffengesetze weltweit. Der SPD-Innenexperte Sebastian Edathy kann sich
Metalldetektoren an Schulen vorstellen. Die Gewerkschaft der Polizei
bringt
technische Einlasskontrollen ins Gespräch.
Schulen zu Festungen?
FAZ.net, 13.3.2009. Nach dem Amoklauf eines Jugendlichen in
Baden-Württemberg mit 16 Toten werden aus der Politik erste Rufe nach
Konsequenzen laut. So hält der Vorsitzende des
Bundestags-Innenausschusses,
Sebastian Edathy (SPD), den Einsatz von Metalldetektoren an Schulen in
Einzelfällen für vorstellbar. Der bayerische Innenminister Joachim
Herrmann
(CSU) sprach sich dafür aus, Computer-Gewaltspiele zu verbieten.
CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt will eine "Allianz gegen Gewalt
und
Verrohung" schmieden.
Unterrichtshilfen
Ich knall euch ab!
Morton Rhues Buch beschreibt in beklemmend prophetischer Weise ein
Szenario, das seit dem Amoklauf eines Erfurter Schülers im April 2002
tragische Realität geworden ist. Wir haben Arbeitsmaterialien für einen
fächerübergreifenden Projektunterricht in der Sekundarstufe I, Klasse 9
bis
10, als Umsetzungsbeispiel für die Bildungsstandards zusammengestellt.
Gewaltprävention in der
Grundschule
Die hier vorliegenden Materialien knüpfen an wissenschaftliche
Untersuchungen und Erkenntnisse über wirksame Gewaltprävention an und
setzen
diese für die pädagogische Praxis um.
Hilfen für die Gruppenarbeit
Auf den Internetseiten des Evangelischen Jugendwerks in Württemberg
wird auf
viele Arbeitshilfen hingewiesen. Die Materialen stehen zum Download
bereit..
cbt Unterricht ![]()
Manfred Theisen: Amok - Unterrichtshilfen von Ana Miji´c, Hrsg. von Dr.
Karlheinz Dürr
Michael Veeser-Dombrowsk
Profession Lehrkraft (5): Amoklauf - Was tun wir?
Projekte
Prävention von
Schadensereignissen an Schulen -
Projekt "Sprungtuch" ![]()
Nach den vergangenen Amoklagen an Schulen hat das
Landespolizeipräsidium
Baden- Württemberg ein Handlungs- und Schulungskonzept erstellt, das in
Kooperation mit den zuständigen Polizeidirektionen vor Ort individuell
an
den Schulen umgesetzt werden soll. Auf diesem Hintergrund entstand in
Zusammenarbeit mit dem Polizeirevier Kehl und unter der Federführung
des DRK
Kreisverbandes Kehl das Projekt Sprungtuch. Es stellt ein umfangreich
ausgearbeitetes Konzept zum Thema Amok- und Gewaltprävention in Kehl,
Rheinau, Willstätt und Appenweier dar.
Umgang mit Trauer in der Schule
Diözese
Rottenburg-Stuttgart, in Zusammenarbeit
mit dem Ministerium für Kultus, Jugend und Sport
Baden-Württemberg ![]()
Leitfaden für den "Umgang mit Tod und Trauer in der Schule"
Vom Umgang mit Trauer in der
Schule ![]()
Eine Handreichung des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport
Baden-Württemberg für Lehrkräfte und Erzieher/innen
Hilfe zur Bewältigung von
Angst und
Trauer
Eine Publikation auf learn:line, dem ehemaligen Bildungsserver des
Landes
NRW. Mit Gesprächen in Klassen und Kursen haben Lehrerinnen und Lehrern
den
Schülerinnen und Schülern bei der Bewältigung von Angst und Trauer
geholfen.
Unbedacht besteht die Gefahr dem Spektakulären der Gewaltereignisse zu
erliegen und mehr über den Täter, seine Handlungen und Motive zu
sprechen
als über das Leid der Opfer und die Betroffenheit der Schülerinnen und
Schüler selbst. Wie können Lehrerinnen und Lehrer als Krisenmanager
Gespräche beeinflussen, um eine kognitive Umstrukturierung zur
Verarbeitung
der Situation zu ermöglichen bzw. zu unterstützen.
Umgang mit Trauer
Internetseiten der Diözese Rottenburg-Stuttgart
Krisenseelsorge (Lebensraum
Schule)
Im Wiki von rpi-virtuell, der überkonfessionellen Plattform für
Religionspädagogik und Religionsunterricht der Evangelischen Kirche in
Deutschland, gibt es eine Seite mit Anregungen und Ideen zur
Trauerarbeit in
der Schule
Reaktionen im Ausland / Fremdsprachige Seiten
Landesbildungsserver Baden-Württemberg, Fachportal
Englisch: "Teacher´s Corner"
Wir haben eine Linksammlung zur Bericherstattung in englischsprachigen
Medien zusammengestellt.
Landesbildungsserver
Baden-Württemberg, Fachportal Spanisch:
Winnenden en la prensa española"
Eine Zusammenstellung von Hinweisen auf entsprechende spanischsprachige
Seiten gibt es ebenfalls.
Landesbildungsserver
Baden-Württemberg: Link of the Month
The Winnenden Gun Rampage covered by the BBC and other media
Deutsche Welle DW-World.de
Hier äußern sich Leser/innen der Deutschen Welle Online weltweit
Linklisten, weitere Informationen
Bildungsserver
Berlin-Brandenburg
Der Bildungsserver hat zum Amoklauf von Winnenden Informationen zu
Hilfsangeboten, Notfällplänen, Materialien zur Gewaltprävention und
weitere
Hinweise zusammengestellt.
Landesbildungsserver Baden-Württemberg:
Gewaltprävention
Auf unserem Server gibt es eine separate Rubrik zur Gewaltprävention.
Deutscher Bildungsserver:
Gewaltprävention
Die Themen in der Materialsammlung des Deutsche Bildungsservers reichen
von
Anti-Gewalt-Trainings über Mediation und Streitschlichtung bis zu
praktischen Handreichungen, die Lehrerinnen und Lehrern Hilfestellung
geben
beim Umgang mit Gewalt an Schulen und in der Auseinadersetzung mit
solch
unvorstellbaren Ereignissen wie in Winnenden.
Kultusportal
Baden-Württemberg:
Gewaltprävention
Seit dem Schuljahr 2003/04 kommen in allen vier Regierungsbezirken
Baden-Württembergs für alle Schularten so genannte
Gewaltpräventionsberaterinnen und -berater zum Einsatz. Ihre Tätigkeit
erstreckt sich vor allem auf die Beratung im Umgang mit Konflikten und
Gewalt in der Schule.
Berichte
SWR 4 Baden-Württemberg
Nachrichten und Informationen
tagesschau.de - Die
Nachrichten der ARD
Mit nur wenigen Stunden Abstand haben Amokläufer im US-Staat Alabama
und an
einer baden-württembergischen Realschule Blutbäder angerichtet. Zwei
derartige Amokläufe innerhalb so kurzer Zeit gab es zuvor noch nicht.
Ein
Überblick über die schwersten Fälle.
ZEIT ONLINE
Splitter einer Schreckenstat - Amoklauf in einer Winnender Schule mit
vielen Toten: Ein schwäbisches Städtchen steht unter Schock
General-Anzeiger online
16 Tote bei Amoklauf in Baden-Württemberg - Sieben Jahre nach dem
Amoklauf
in einer Erfurter Schule steht Deutschland erneut unter Schock: Ein 17-
jähriger ehemaliger Schüler hat in einer Realschule in Winnenden bei
Stuttgart und auf seiner anschließenden Flucht 15 Menschen erschossen.
Der
Amokläufer soll bei einem Schusswechsel von einem Polizisten am Bein
verletzt worden sein und sich dann selbst getötet haben. Angesichts des
Massakers sprach Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) von einem "Tag der
Trauer für ganz Deutschland".
wissen.de
Sieben Jahre nach dem Amoklauf an einem Erfurter Gymnasium hat sich an
einer Realschule in Baden-Württemberg ein ähnlich schweres Verbrechen
abgespielt. In den vergangenen zehn Jahren kam es wiederholt zu
blutigen
Massakern an Schulen und Universitäten.
Focus online
Chronologie: Amokläufe an deutschen Schulen - Der Amoklauf an einer
Realschule in Winnenden bei Stuttgart erinnert an ähnliche blutige
Gewalttaten an deutschen Schulen.
Ergänzende Informationen
Stadt Winnenden
Homepage der Stadt Winnenden, Rems-Murr-Kreis
