- Winnenden, 11. März 2009
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Winnenden, 11. März 2009



Wie gehen wir mit dem entsetzlichen Ereignis um?

Warum vor unserer Haustür?

Wie soll es weiter gehen?

Welche Fragen können wir beantworten, welche nicht?


Das Team des Landesbildungsservers hat Quellen und Materialien zum Amoklauf in Winnenden zusammen gestellt. Hoffentlich können wir damit helfen, die schreckliche Tat in der Schule und im Unterricht zu besprechen und zu bewältigen.

Icon interner Link  Reaktionen und Aktionen an Schulen
Icon interner Link  Krisenintervention
Icon interner Link  Hintergründe, Gewaltforschung, Täterprofile, Prävention
Icon interner Link  Welche Rolle spielen Gewaltspiele?
Icon interner Link  Können / sollen Schulen geschützt werden?
Icon interner Link  Unterrichtshilfen
Icon interner Link  Projekte
Icon interner Link  Umgang mit Trauer in der Schule
Icon interner Link  Reaktionen im Ausland / Fremdsprachige Seiten
Icon interner Link  Linklisten, weitere Informationen
Icon interner Link  Berichte
Icon interner Link  Ergänzende Informationen

Sollten Sie weitere Quellen kennen oder über hilfreiche Materialien verfügen, bitten wir um Kontaktaufnahme per Mail: info@lbs.bw.schule.de

Reaktionen und Aktionen an Schulen


Icon externer Link Wie gehen Schulen in der Region mit dem Amoklauf um?
Badische Zeitung, 13.3.2009. Ein Jugendlicher erschießt in Winnenden 15 Menschen, darunter zahlreiche Schüler. Zurück bleiben Ratlosigkeit und Wut. Mit Krisenteams und Gesprächsrunden versuchen viele Schulen in der Region ihre Schüler aufzufangen.

Icon externer Link Die Schulen der Region am Tag danach
RP online, 13.3.2009. Nach dem Amoklauf von Winnenden herrscht an den Schulen noch immer Fassungslosigkeit. Viele Lehrer stellten den Unterrichtstoff in den ersten Stunden zurück und redeten mit ihren Schülern über die Ereignisse. Wir haben mit Schulleitern in der Region gesprochen und sie gefragt, wie Schüler und Lehrer auf die Schreckensmeldungen reagiert haben. Ein Stimmungsbild.

Icon externer Link Wie Berliner Schulen auf den Amoklauf reagieren
Der Tagesspiegel Berlin, 12.3.2009. Littleton, Erfurt, Emsdetten, Blacksburg – jetzt Winnenden. Vor kurzem hatte auch ein Berliner im Internet damit gedroht, alle seine Lehrer umzubringen. Echte Gefahr oder pubertäres Gerede: Wie wird der Vorfall in Winnenden in den Berliner Klassenzimmern diskutiert?

Icon externer Link Der Amoklauf steht heute auf dem Stundenplan
Berliner Zeitung 12.3.2009. Schüler und Lehrer sind betroffen über die Bluttat in Winnenden. Jetzt wollen sie darüber reden


Krisenintervention


Icon interner Link Landesbildungsserver Baden-Württemberg: Krisenintervention
Auf unserer Seite werden Materialien zu folgenden Themen angeboten oder über Links erschlossen:
* Informationen zur Krisenbewältigung und Krisenvorbeugung für Beratungslehrkräfte
* Wenn das Unvorstellbare passiert... - Zur Psychologie des Krisenmanagements
* Krisensituationen, Gewalt und Tod in der Schule

Icon externer Link Kultusportal Baden-Württemberg: Krisenintervention
Den Schulen steht bei den Regierungspräsidien, Abteilung Schule und Bildung, das sogenannte Kriseninterventionsteam zur Verfügung, das insbesondere bei traumatischen Erlebnissen professionelle Hilfe und Unterstützung organisiert.


Hintergründe, Gewaltforschung, Täterprofile, Prävention


Icon externer Link Amok, Amoklauf
Begriffsbestimmung bei Wikipedia

Icon externer Link Der Riss in der Tafel  Icon PDF
Amoklauf und schwere Gewalt in der Schule - eine Buchrezension auf dem Server Alliteratus.com

Icon externer Link Amok
Analysierender Aufsatz von Prof. Volker Faust in "Psychosoziale Gesundheit heute - von Angst bis Zwang", mit einem ausführlichen Kapitel über die Aussage der bisherigen Gefährdungs-Analysen.

Icon externer Link Amok - Blindwütige Gewaltdurchbrüche als neue Gefahr?
Analysierender Aufsatz von Prof. Volker Faust in "Psychosoziale Gesundheit heute - von Angst bis Zwang", "eine kurzgefasste Übersicht über dieses (scheinbar) überraschende und damit besonders unfassbare Geschehen, auch als "Gipfel der Brutalisierung" bezeichnet".

Icon externer Link Amoklauf an Schulen
Hintergrundinformationen zum Thema, Handlungsmöglichkeiten und der Umgang mit traumatischen Gewalterlebnissen wird auf dieser Seite aufgezeigt.

Icon externer Link Auf der Suche nach dem Attentäter-Profil
Süddeutsche Zeitung 21.11.2006. Die US-Bundespolizei FBI und der Secret Service haben die Amokläufe an US-Schulen untersucht, um herauszufinden, woran ein potenzieller Schul-Attentäter zu erkennen ist.

Icon externer Link "Es gibt immer Warnsignale"
stern.de 11.3.2009. Amokläufe an Schulen sind vorhersehbar, sagt der Darmstädter Psychologe Jens Hoffmann, der gemeinsam mit seinen Kollegen eine Methode zur Früherkennung potentieller Amokläufer entwickelt hat. Im stern.de-Interview spricht er über die Risikofaktoren und erklärt, warum es kaum weibliche Amokläufer gibt.

Icon externer Link Immer neue Amoklauf-Drohungen.
Focus online, 14.12.2006. Die Münchner Polizei hat zwei Männer nach Amoklauf-Ankündigungen festgenommen. In Oberfranken wurde eine Gesamtschule nach einer Bombendrohung gesperrt.

Icon externer Link Amokläufer spielte gewalttätige Videospiele
Welt online, 12.3.2009. Einen Tag nach dem Amoklauf von Winnenden kommen neue Details über den Täter ans Licht. Tim K. spielte nach Angaben der Polizei den gewaltverherrlichenden Shooter "Counterstrike", der in Deutschland nicht an Minderjährige verkauft werden darf. Psychologen warnen bereits vor Nachahmern.

Icon externer Link Die Konstruktion des Tötens
n-tv.de, 20.4.2007. In Deutschland wird - statistisch gesehen - "jeder dreimillionste Bundesbürger einmal Amok laufen", sagt der Kriminologe Frank Robertz. Doch Amokläufe an Schulen können verhindert werden. Das Problem ist nur, dass Lehrer und Dozenten die Warnsignale nicht kennen.

Icon externer Link [werner.stangl]s Arbeitsblätter
Amok - ein Täter ohne Profil

Icon externer Link SWR2 Impuls: Täterpsychologie
Forscher untersuchen Verhaltensauffälligkeiten bei Amokläufern. Eine Sendung von Anja Braun bei SWR2 "Impuls" vom 11.03.2009 (mp3-Downlaod 5:01 min)

Icon externer Link Cho, Robert und zwei Helden
Artikel aus ZEIT online von 27.4.2007 über das gemeinsame Grundmuster: "… es sind jedes Mal einsame Jungs, voller Hass und Selbsthass."

Icon externer Link Martyrium im Klassenzimmer - Mobbing unter Schülern
Sendung bei SWR2 Wissen am Samstag, 14.03.2009, 08.30 bis 8.58 Uhr. Christina Bergengruen berichtet über Ausmaße des Problems und über den aktuellen Stand der Mobbing-Forschung. Wie und warum mobben Schüler? Welchen unsichtbaren Regeln folgt das Mobbing? Und was kann man dagegen tun? Download/Podcast am 14.3.2009

Icon externer Link Amokläufer an Schulen - "Es geht um das Töten an sich"
Warum Amoktaten immer wieder an Schulen geschehen, und warum die Schule niemals allein verantwortlich ist. Ein Interview mit Gewaltforscher Wilhelm Heitmeyer. ZEIT online vom 11.3.2009. Heitmeyer zum Thema Killerspiele: "Medien wie Computerspiele stellen höchstens Verhaltensmuster und -strategien bereit, aber nicht die Entscheidung zur Tat."

Icon externer Link Susanne Forster: Die Borderline-Persönlichkeitsstörung im Kindes- und Jugendalter
Hausarbeit im Fach Soziale Arbeit an der Alice-Salomon-Fachhochschule Berlin, die das "Borderline"-Syndrom bei Kindern und Jugendlichen in die Einzelbestandteile "Regulationsstörungen der affektiven Entwicklung" (bedingt durch phantasierte oder real erlebte Verlassenheits-, Trennungs- und Bedrohungsängste), "reflexiv-emotionale Regulationsstörung" (Störungen der Entwicklung des Selbstempfindens, des Selbstgefühl oder des Identitätsgefühls), "Regulationsdefizite in der Realitätsorientierung" (defensiv-vermeidendes Ausweichen vor der Realität als Ausdruck einer gestörten Dialogfähigkeit) und Selbstwertzerstörung aufspaltet.

Icon externer Link Borderline-Syndrom - Auf der Grenze ...
Zusammenstellung über Borderline-Symptome und -Therapiemöglichkeiten des Landesverband Psychiatrie-Erfahrener Rheinland-Pfalz e.V., die vor allem die Grenze zwischen Borderline und Neurose scharf zieht. Wichtig vor allem durch die Analyse auto- und heterodestruktiver Tendenzen.

Icon externer Link "Fast immer Versagensängste"
Erziehungswissenschaftler Hans Merkens im Interview über die Ursachen von Amokläufen durch Jugendliche. WELT online, 12. März 2009.

Icon externer Link Die wahren Ursachen für jugendlichen Amoklauf, wider die Placebodebatte über "Computerspiele"
Diskussionsforum im privat betriebenen - der katholischen Sache verschriebenen - Blog "mykath.de" mit eher differenzierten Ansichten.

Icon externer Link Die Suche nach Gründen: Soziale Verantwortung oder politischer Selbstzweck?
Kritischer Kommentar nach einem Kurzbericht über die Vorgänge in Winnenden bei lehrerfreund.de

Icon externer Link "Emsdetten war vorhersehbar"
Gewalttaten an Schulen sind vorhersehbar, behaupten Forscher der TU Darmstadt und arbeiten an einem Frühwarnsystem. Auch Sebastian B. gab viele Hinweise auf seinen schrecklichen Plan. Psychologe Jens Hoffmann erklärt im Interview, wie Amokläufe verhindert werden können. Spiegel online vom 22.11.2006.

Icon externer Link Psychologe: Ein Amoklauf ist kein Zufall
Ein Amoklauf an einer Schule ist genauso wenig Zufall wie ein heftiger Wintersturm. Davon ist Gewaltforscher Jens Hoffmann überzeugt. Genauso wie Meteorologen ziemlich genau ermitteln, wann es stürmen wird, könnten Psychologen zielgerichtete Gewalttaten bereits im Voraus erkennen. "Solche Risikoeinschätzungen sind eine Art Wettervorhersage", sagt der 38-Jährige von der Arbeitsstelle für forensische Psychologie an der TU Darmstadt in einem Bericht der Berliner Morgenpost vom 17. 1. 2007.

Icon externer Link "Ich hasse die Menschen"
Der Täter von Kauhajoki (Finnland) war ein unauffälliger Mensch. Doch im Internet demonstrierte er Macht und Überlegenheit. Artikel in ZEIT online vom 25.9.2008 über das Massaker an der finnischen Schule im Jahr 2008, über den Täter und seien Ankündigungen.

Icon externer Link Adoleszenz, Omnipotenz und Gewalt
Mario Erdheim setzt sich in diesem Referat, gehalten am 10.5.2007, mit dem aktuellen Thema der Jugendgewalt auseinander. Er beleuchtet die Gewalt aus psychoanalytischer Sicht und geht eingehend auf die Onmipotenzphantasien der Jugendlichen ein, die in Arbeit, Freizeit aber auch in Gewaltmomenten eine Rolle spielen.

Icon externer Link Herrscher über Leben und Tod
Drei Kriminalpsychiater beschreiben, wie ein Mensch zur Tötungsmaschine wird jund geben Ansatzmöglichkeiten zur Prävention an Schulen. Quelle: Salzburger Nachrichten

Icon externer Link Potenzielle Amokläufer frühzeitig erkennen?
Nach dem Schulmassaker in Baden-Württemberg herrscht Bestürzung. Fast immer gibt es vor solchen Taten Alarmzeichen. Verbesserte psychologische Betreuung an Schulen, Sensibilisierung der Lehrer - oder was kann sonst getan werden, um einschreiten zu können, bevor es zu spät ist? Diskutieren Sie mit!

Icon externer Link Der doppelte Kontrollverlust
taz.de, 19.3.2009. Wer die Ursachen von Amokläufen verstehen will, muss die Bedingungen beachten, unter denen Jugendliche aufwachsen - und die Konsequenzen mangelnder Anerkennung.

Icon externer Link Winnenden: Trauer um Tote - Notfallseelsorge
Hintergründe und Reaktionen auf der Internetseite rpi-virtuell - überkonfessionelle Plattform für Religionspädagogik und Religionsunterricht der Evangelischen Kirche in Deutschland

Icon interner Link Presseerklärung der Aktion Jugendschutz
Eine Gewalttat wie in Winnenden löst Entsetzen, Trauer, Wut und Hilflosigkeit aus. Den Opfern, ihren Angehörigen und den Hilfskräften gilt unser Mitgefühl. Die nach solchen Ereignissen verständliche Frage nach dem "Warum" führt oft zu vorschnellen Spekulationen über Schuld und Ursachen. Jeder Fall ist aber nur individuell zu verstehen, und das ist zum jetzigen Zeitpunkt mit spärlichen und widersprüchlichen Informationen zum Täter, seinen Motiven und Hintergründen nicht mög-lich.


Welche Rolle spielen Gewaltspiele?


Icon externer Link Amokläufer spielte gewalttätige Videospiele
Welt online, 12.3.2009. Einen Tag nach dem Amoklauf von Winnenden kommen neue Details über den Täter ans Licht. Tim K. spielte nach Angaben der Polizei den gewaltverherrlichenden Shooter "Counterstrike", der in Deutschland nicht an Minderjährige verkauft werden darf. Psychologen warnen bereits vor Nachahmern.

Icon interner Link Landesbildungsserver Baden-Württemberg, Fachportal Deutsch - Erörterung: Verbot von Gewalt- und Killerspielen
Die Frage, ob Gewalt- und Killerspiele Aggressivität fördern und Hemmschwellen senken, war bereits vor einiger Zeit Thema unserer Reihe "Erörterung - Das aktuelle Thema". Die in unserem damaligen Beitrag zusammengestellten Meinungen und Ansichten sind wieder aktuell. Fördern Gewalt- und Killerspiele die Aggressivität? Senken sie Hemmschwellen? Ein Beitrag zur diffenrenzierten Betrachtung und gegen vorschnelle Schuldzuweisungen.

Icon interner Link Landesbildungsserver Baden-Württemberg: Computerspiele - eine neue pädagogische Herausforderung  Icon PDF
Sie können hier eine Abhandlung zum Thema "Simulation als virtuelle Lebenserfahrung" als pdf-Datei herunter laden. Der Verfasser, Herr Dr. Werner Mayer, ist Diplom-Pädagoge, Mitarbeiter am Landesbildungsserver Baden-Württemberg und unterrichtet an der Claude-Dornier-Schule in Friedrichshafen.

Icon externer Link Gewaltspiele verstärken die Aggression
Noch immer streiten Forscher über die Frage: Machen Ego-Shooter und andere Gewaltspiele aggressiv oder neigen aggressive Jugendliche zu brutalen Spielen? Eine Langzeitstudie der Universität Potsdam an Schülern zeigt: Beides trifft zu. Artikel in der Süddeutschen Zeitung vom 6.12.2006

Icon externer Link Killerspiele wirken
Es gibt erste Hinweise: Aggressive Spiele können aggressiv machen. Artikel in ZEIT online vom 15.5.2008

Icon externer Link "Aggression gehört zu uns"
Interview des schweizer "Beobachters" mit dem Jugendpsychiater Allan Guggenbühl, der nicht an Verbote glaubt: Brutale Videospiele können auch lehrreich sein, findet er.

Icon externer Link Gewaltspiele und Aggression
Manuskript eines Vortrags von Thilo Hartmann auf der Internationalen Konferenz "Clash of Realities. Computerspiele und soziale Wirklichkeit" vom 22. - 24.3.2006 an der Fachhochschule Köln und Electronic Arts. Köln 2006. Dr. Tilo Hartmann gibt in diesem Vortrag einen Überblick über die Wirkungsforschung zu "gewalthaltigen Spielen" wie Doom, Counterstrike, Der Pate oder ähnliche. Bei den sogenannten Ego-Shootern kommt es für den Spieler maßgeblich darauf an, den Gegner mit virtuellen Waffen, zum Beispiel Maschinengewehren, auszuschalten. Hartmann beschäftigte sich in seinem Vortrag mit den kognitiven und emotionalen Effekten, die bei Spielern erfragt und im Labor beobachtet werden konnten. Sein Fazit: es gibt einen nachweisbaren wenn auch nicht spektakulären Effekt, wenn gewalthaltige Spiele gespielt werden.

Icon externer Link Gewalttätige Computerspiele machen Kinder nicht aggressiv
Kurzmeldung einer Praxis für Psychosomatische Medizin u. Psychotherapie: Neue Forschungsergebnisse der Freien Universität haben gezeigt, dass sich Kinder ihre Videospiele nach ihrem individuellen Verhaltensmuster aussuchen.

Icon externer Link Amoklauf: Experte fordert Gewaltspielverbot
Der Präsident der deutschen Stiftung für Verbrechensbekämpfung, Hans-Dieter Schwind, hat nach dem Amoklauf von Winnenden in Deutschland ein totales Verbot von Computergewaltspielen sowie eine weitere Verschärfung des Waffenrechts gefordert. Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) will prüfen lassen, ob der Zugang zu Gewaltdarstellungen in Medien eingeschränkt werden kann, sieht aber in einer weiteren Beschränkung des Waffenrechts keinen Sinn. Ein Beitrag auf futurzone@orf.at mit einer anschließenden ausführlichen Diskussion im Internet.

Icon externer Link "Gefährliche Produkte der Spiele-Industrie dürfen nicht in die Hände von Kindern und Jugendlichen gelangen"
Pressemitteilung zum Massaker von Winnenden auf der Internetseite "Mediengewalt" des Vereins "Internationale Forschung und Beratung e.V."


Können / sollen Schulen geschützt werden?


Icon externer Link Wie Schulen besser geschützt werden können
Welt online, 11.3.2009. Nach dem Amoklauf stellt sich die Frage, wie Schulen besser geschützt werden können. Denn Deutschland hat eines der schärfsten Waffengesetze weltweit. Der SPD-Innenexperte Sebastian Edathy kann sich Metalldetektoren an Schulen vorstellen. Die Gewerkschaft der Polizei bringt technische Einlasskontrollen ins Gespräch.

Icon externer Link Schulen zu Festungen?
FAZ.net, 13.3.2009. Nach dem Amoklauf eines Jugendlichen in Baden-Württemberg mit 16 Toten werden aus der Politik erste Rufe nach Konsequenzen laut. So hält der Vorsitzende des Bundestags-Innenausschusses, Sebastian Edathy (SPD), den Einsatz von Metalldetektoren an Schulen in Einzelfällen für vorstellbar. Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU) sprach sich dafür aus, Computer-Gewaltspiele zu verbieten. CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt will eine "Allianz gegen Gewalt und Verrohung" schmieden.


Unterrichtshilfen


Icon interner Link Ich knall euch ab!
Morton Rhues Buch beschreibt in beklemmend prophetischer Weise ein Szenario, das seit dem Amoklauf eines Erfurter Schülers im April 2002 tragische Realität geworden ist. Wir haben Arbeitsmaterialien für einen fächerübergreifenden Projektunterricht in der Sekundarstufe I, Klasse 9 bis 10, als Umsetzungsbeispiel für die Bildungsstandards zusammengestellt.

Icon externer Link Gewaltprävention in der Grundschule
Die hier vorliegenden Materialien knüpfen an wissenschaftliche Untersuchungen und Erkenntnisse über wirksame Gewaltprävention an und setzen diese für die pädagogische Praxis um.

Icon externer Link Hilfen für die Gruppenarbeit
Auf den Internetseiten des Evangelischen Jugendwerks in Württemberg wird auf viele Arbeitshilfen hingewiesen. Die Materialen stehen zum Download bereit..

Icon externer Link cbt Unterricht  Icon PDF
Manfred Theisen: Amok - Unterrichtshilfen von Ana Miji´c, Hrsg. von Dr. Karlheinz Dürr

Icon externer Link Michael Veeser-Dombrowsk
Profession Lehrkraft (5): Amoklauf - Was tun wir?


Projekte


Icon externer Link Prävention von Schadensereignissen an Schulen - Projekt "Sprungtuch"  Icon PDF
Nach den vergangenen Amoklagen an Schulen hat das Landespolizeipräsidium Baden- Württemberg ein Handlungs- und Schulungskonzept erstellt, das in Kooperation mit den zuständigen Polizeidirektionen vor Ort individuell an den Schulen umgesetzt werden soll. Auf diesem Hintergrund entstand in Zusammenarbeit mit dem Polizeirevier Kehl und unter der Federführung des DRK Kreisverbandes Kehl das Projekt Sprungtuch. Es stellt ein umfangreich ausgearbeitetes Konzept zum Thema Amok- und Gewaltprävention in Kehl, Rheinau, Willstätt und Appenweier dar.


Umgang mit Trauer in der Schule


Icon externer Link Diözese Rottenburg-Stuttgart, in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg  Icon PDF
Leitfaden für den "Umgang mit Tod und Trauer in der Schule"

Icon externer Link Vom Umgang mit Trauer in der Schule  Icon PDF
Eine Handreichung des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg für Lehrkräfte und Erzieher/innen

Icon externer Link Hilfe zur Bewältigung von Angst und Trauer
Eine Publikation auf learn:line, dem ehemaligen Bildungsserver des Landes NRW. Mit Gesprächen in Klassen und Kursen haben Lehrerinnen und Lehrern den Schülerinnen und Schülern bei der Bewältigung von Angst und Trauer geholfen. Unbedacht besteht die Gefahr dem Spektakulären der Gewaltereignisse zu erliegen und mehr über den Täter, seine Handlungen und Motive zu sprechen als über das Leid der Opfer und die Betroffenheit der Schülerinnen und Schüler selbst. Wie können Lehrerinnen und Lehrer als Krisenmanager Gespräche beeinflussen, um eine kognitive Umstrukturierung zur Verarbeitung der Situation zu ermöglichen bzw. zu unterstützen.

Icon externer Link Umgang mit Trauer
Internetseiten der Diözese Rottenburg-Stuttgart

Icon externer Link Krisenseelsorge (Lebensraum Schule)
Im Wiki von rpi-virtuell, der überkonfessionellen Plattform für Religionspädagogik und Religionsunterricht der Evangelischen Kirche in Deutschland, gibt es eine Seite mit Anregungen und Ideen zur Trauerarbeit in der Schule


Reaktionen im Ausland / Fremdsprachige Seiten


Icon externer Link Landesbildungsserver Baden-Württemberg, Fachportal Englisch: "Teacher´s Corner"
Wir haben eine Linksammlung zur Bericherstattung in englischsprachigen Medien zusammengestellt.

Icon externer Link Landesbildungsserver Baden-Württemberg, Fachportal Spanisch: Winnenden en la prensa española"
Eine Zusammenstellung von Hinweisen auf entsprechende spanischsprachige Seiten gibt es ebenfalls.

Icon externer Link Landesbildungsserver Baden-Württemberg: Link of the Month
The Winnenden Gun Rampage covered by the BBC and other media

Icon externer Link Deutsche Welle DW-World.de
Hier äußern sich Leser/innen der Deutschen Welle Online weltweit


Linklisten, weitere Informationen


Icon externer Link Bildungsserver Berlin-Brandenburg
Der Bildungsserver hat zum Amoklauf von Winnenden Informationen zu Hilfsangeboten, Notfällplänen, Materialien zur Gewaltprävention und weitere Hinweise zusammengestellt.

Icon interner Link Landesbildungsserver Baden-Württemberg: Gewaltprävention
Auf unserem Server gibt es eine separate Rubrik zur Gewaltprävention.

Icon externer Link Deutscher Bildungsserver: Gewaltprävention
Die Themen in der Materialsammlung des Deutsche Bildungsservers reichen von Anti-Gewalt-Trainings über Mediation und Streitschlichtung bis zu praktischen Handreichungen, die Lehrerinnen und Lehrern Hilfestellung geben beim Umgang mit Gewalt an Schulen und in der Auseinadersetzung mit solch unvorstellbaren Ereignissen wie in Winnenden.

Icon externer Link Kultusportal Baden-Württemberg: Gewaltprävention
Seit dem Schuljahr 2003/04 kommen in allen vier Regierungsbezirken Baden-Württembergs für alle Schularten so genannte Gewaltpräventionsberaterinnen und -berater zum Einsatz. Ihre Tätigkeit erstreckt sich vor allem auf die Beratung im Umgang mit Konflikten und Gewalt in der Schule.


Berichte


Icon externer Link SWR 4 Baden-Württemberg
Nachrichten und Informationen

Icon externer Link tagesschau.de - Die Nachrichten der ARD
Mit nur wenigen Stunden Abstand haben Amokläufer im US-Staat Alabama und an einer baden-württembergischen Realschule Blutbäder angerichtet. Zwei derartige Amokläufe innerhalb so kurzer Zeit gab es zuvor noch nicht. Ein Überblick über die schwersten Fälle.

Icon externer Link ZEIT ONLINE
Splitter einer Schreckenstat - Amoklauf in einer Winnender Schule mit vielen Toten: Ein schwäbisches Städtchen steht unter Schock

Icon externer Link General-Anzeiger online
16 Tote bei Amoklauf in Baden-Württemberg - Sieben Jahre nach dem Amoklauf in einer Erfurter Schule steht Deutschland erneut unter Schock: Ein 17- jähriger ehemaliger Schüler hat in einer Realschule in Winnenden bei Stuttgart und auf seiner anschließenden Flucht 15 Menschen erschossen. Der Amokläufer soll bei einem Schusswechsel von einem Polizisten am Bein verletzt worden sein und sich dann selbst getötet haben. Angesichts des Massakers sprach Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) von einem "Tag der Trauer für ganz Deutschland".

Icon externer Link wissen.de
Sieben Jahre nach dem Amoklauf an einem Erfurter Gymnasium hat sich an einer Realschule in Baden-Württemberg ein ähnlich schweres Verbrechen abgespielt. In den vergangenen zehn Jahren kam es wiederholt zu blutigen Massakern an Schulen und Universitäten.

Icon externer Link Focus online
Chronologie: Amokläufe an deutschen Schulen - Der Amoklauf an einer Realschule in Winnenden bei Stuttgart erinnert an ähnliche blutige Gewalttaten an deutschen Schulen.


Ergänzende Informationen


Icon externer Link Stadt Winnenden
Homepage der Stadt Winnenden, Rems-Murr-Kreis


Schreiben des Kultusministers
Schreiben des Ministers für Kultus, Jugend und Sport an die Schulen in Baden-Württemberg
... zum Download
Kultusportal BW
Auf der Einstiegsseite des Kultusportals Baden-Württemberg finden Sie unter "Aktuelles" weitere Hinweise, insbesondere eine Hotline-Telefonnummer und Informationen zur schulpsychologischen Betreuung.
... zum Kultusportal
Presseerklärungen
Das Regierungspräsidium Stuttgart hat mehrere Presseerklärungen heraus gegeben.
... zu den Presseerklärungen

Logo Bildungsserverblog

Eine wichtige Diskussion um die Ereignisse in Winnenden wird im bildungsserverBLOG mit dem Hinweis auf die Presseerklärung des Deutschen Lehrerverbandes aufgeworfen. Darin wird vor allem darauf hingewiesen, dass nicht jetzt der vorschnelle Anspruch entstehen sollte, es sei allein Aufgabe der Lehrerinnen und Lehrer, solchen Ereignissen vorzubeugen. Es besteht eine gesamtgesellschaftliche Verantwortung.
... zur Presseerklärung des Deutschen Lehrerverbades
... zum bildungsserverBLOG
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