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Leseförderung

Ziel der Leseförderung ist, Schülerinnen und Schüler zum kreativen „Selbsttun“ anzuleiten und zu motivieren; dabei steht nicht die Anzahl der vorhandenen Bücher im Vordergrund, sondern der Umgang mit Texten und Bildern. Die Anleitung und das Gespräch zwischen Lehrkräften, Eltern und den Jugendlichen ist dabei von besonderer Bedeutung.

Auf den folgenden Seiten sollen einige Beispiele der Leseförderung erläutert werden:

Leseförderung kann im Unterricht durch Lesebegleithefte, Lesetagebücher, Leseversammlungen, Lesekisten, Spiele zu Büchern, Austausch von Lesetipps, Vorstellung von Literatur oder Literaturpräsentationen geschehen. Autorensteckbriefe und Autorenrätsel erweitern das literarische Weltwissen der Kinder und Jugendlichen. Auch Schreibkonferenzen, kreatives Schreiben und Schreibwerkstätten bis hin zum Erarbeiten und Binden eigener Bücher wirken sich positiv auf das Lesen und Leseverstehen aus.
Alle kreativen Formen des Umgangs mit Texten wie Rollenspiele, Tischtheater, Puppenspiel, Theaterstücke, Schattentheater, Klanggeschichten tragen implizit zur Leseförderung bei.
Weitere kreative Zugänge zu Büchern bieten Wandzeitungen, Objekte, die den Inhalt des Buches repräsentieren. Aber auch die mediale Bearbeitung von Büchern wie in Hörspielen oder kurze Videosequenzen fördern die Lesebereitschaft.
Wenn schulische Lesecurricula Elemente enthalten, in denen der Frederick Tag, der Bundesweite Vorlesetag, Lesenächte, Leseprojekte und Leseclubs zum Tragen kommen, ist bereits der organisatorische Rahmen gegeben, durch den Leseförderung fest verankert und ritualisiert in den schulischen Alltag einfließt.
Ist die Lesekompetenz jedoch nicht so gut ausgeprägt, wie sich das Schule und Elternhaus wünschen, steht die Frage nach Lesefördermöglichkeiten im Raum.

Vom Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur, Österreich, wurde ein Be-richt über die wissenschaftlich überprüfte Wirksamkeit von Programmen und Komponenten, die in der Lese -und Rechtschreibförderung zum Einsatz kommen, veröffentlicht.
" Um effektive Förderansätze und Fördermethoden auch objektiv nachvollziehbar zu machen, sollten sie theoretisch fundiert und modellgeleitet sein und es sollte ihre Wirksamkeit durch kontrollierte empirische Evidenz belegt sein.

Wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind, kann von einem evidenzbasierten Förderprogramm gesprochen werden."

Die Broschüre "Evidenzbasierte LRS-Förderung" kann unter:   www.schulpsychologie.at  bestellt werden. Sie steht auch als Download unter   www.schulpsychologie.at zur Verfügung.

Autorenlesungen
 
Schreibwerkstätten
 
Poetry Slam
 
Lesenächte
 
Tägliches Vorlesen unterstützt Kinder nachweisbar in ihrer Entwicklung
 
Buchpräsentationen  
Lesespiel
 
Geschichten spielerisch umsetzen  

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