Biographisches Lernen am Beispiel der Judenverfolgung in Creglingen und Bad Mergentheim in Klasse 9
Hintergrund
Bedeutung
Die Judenverfolgung im Dritten Reich ist für die heutigen Schülerinnen und Schüler nur schwer greifbar. Zeitgemäßer Unterricht steht jedoch vor der Aufgabe, anschaulich zu sein. Diese Anschaulichkeit kann durch die Einbindung der Regional- und Lokalgeschichte in den Geschichtsunterricht gefördert werden.
Das regionalgeschichtliche Arbeiten entspricht den Vorgaben des Bildungsplans 2016 für das Gymnasium im Fach Geschichte. Dort wird die Arbeit an Beispielen vor Ort festgeschrieben. An einem lokalgeschichtlichen Beispiel sollen genuine Merkmale herausgefiltert, verallgemeinert und auf die Geschichte übertragen werden. Dadurch erwerben die Schülerinnen und Schüler historische Kompetenzen.
Ferner ermöglicht das vertraute regionale Lebensumfeld den Schülerinnen und Schülern, zu erkennen, dass sie unmittelbar von der Geschichte betroffen sind. Es fällt ihnen leichter, einen Bezug zu der Zeit und den Menschen herzustellen, wenn sie erkennen, dass diese in der unmittelbaren Nachbarschaft gelebt und sogar den gleichen Schulweg wie sie selbst hatten.
- Kompetenzzentrum für Geschichtliche Landeskunde im Unterricht -
Herausgeber: Landesbildungsserver Baden-Württemberg
Quelle: https://www.schule-bw.de
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