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Quoi de neuf – Nouvelles du bilingue

 
Liebe Leserin, lieber Leser,

die Arbeitsgemeinschaft der Gymnasien mit zweisprachig deutsch-französischem Zug (AG Franz-Biling) und das Deutsch-Französische Institut freuen sich, Ihnen die neue elektronische Ausgabe von "Quoi de neuf - Nouvelles du bilingue", dem Informationsdienst zum bilingualen Sachfachunterricht in der Zielsprache Französisch, präsentieren zu können.

In dieser Ausgabe werden mehrere Aktivitäten zur Unterstützung des bilingualen Unterricht, wie z.B. das "Koffer-Projekt" des Deutsch-Französischen Instituts oder das "Wasserprojekt 2011" des Goethe-Instituts vorgestellt. Außerdem weisen wir auf verschiedene Fortbildungsangebote für bilingual unterrichtende Lehrer hin. Im Beitrag Schule unter Palmen - Wie "funktioniert" Unterricht in Französisch-Guyana? berichtet Falko Steinert über eine zweiwöchige Hospitation am Lycée Melkior Garré in Cayenne.

Wir hoffen, dass sich die Lektüre für Ihre eigene Arbeit als gewinnbringend erweisen wird.

Wir wünschen Ihnen noch nachträglich einen guten Start ins neue Schuljahr!

 

Paul Palmen Martin Villinger  
   
(Vorsitzender der AG Franz-Biling) (Deutsch-Französisches Institut)
 
 
 
 

 

Inhalte dieser Ausgabe



Neue Unterrichsmaterialien


Logo AG Franz-Biling

Dr. Volker Wacker unterrichtet Französisch, Geschichte und Geschichte bilingual, ist stellvertretender Schulleiter des Hans-Furler-Gymnasiums in Oberkirch und in dieser Funktion auch für den bilingualen Zug Französisch zuständig.
(Quelle: Hans-Furler-Gymnasium, Oberkirch)


Ausstellung Erbfeinde - Erbfreunde im Französisch- und Geschichtsunterricht

Interview mit Dr. Volker Wacker, stellvertretender Schulleiter des Hans-Furler-Gymnasiums in Oberkirch, zur Präsentation im Heimat- und Grimmelshausen-Museum in Oberkirch

Herr Wacker, für welche Klassenstufen ist die Ausstellung geeignet?

Vom Lehrplan her passt die Ausstellung gut in den Geschichtsunterricht für die achte Klasse, in der das 19. Jh. Thema ist. Für Achtklässler ist die Umschau über die deutsch-französischen Beziehungen zwischen 1870 und 1963 meiner Meinung nach aber noch etwas zu komplex. In der neunten Klasse bietet sich ihr Einsatz vor allem bei der Behandlung des Zeitabschnitts "Europa in der Zeit nach 1945" an.

Außerdem kann die Ausstellung sehr gut in den Kursstufenunterricht in den Fächern Französisch und Geschichte, vor allem im bilingualen Geschichtsunterricht, eingebunden werden.

Wie haben Sie einen Besuch der Ausstellung mit Schülern gestaltet?

Begonnen haben wir mit einem gemeinsamen Rundgang durch die Ausstellung. Danach bildeten wir Kleingruppen, die sich jeweils näher mit einem Zeitabschnitt - z.B. der Zwischenkriegszeit zwischen 1919 und 1939 - beschäftigen sollten. Am Ende des Ausstellungsbesuchs oder in der nächsten Unterrichtseinheit stellte jeder Schüler ein Exponat seiner Wahl vor und ordnete dieses in den Zeitkontext ein.

War der Besuch für Schüler interessant?

Auf jeden Fall! Durch die Verbindung von zeitgenössischen Zitaten, Karikaturen und Illustrationen entsteht ein lebendiger Eindruck von den wechselseitig voneinander bestehenden Meinungen, deren Ursachen und deren Veränderungen im Laufe der Zeit. In Oberkirch erfreulich war außerdem, dass die Museumsleiterin anlässlich der Ausstellung einige Tafeln und Exponate zusammengestellt hatte, die die Verbindung zwischen großer Geschichte und lokalem Geschehen ermöglichten.




Deutsch-Französische Beziehung zum Jubiläum in Aachen - Martin Klinsmann zur Präsentation der Ausstellung im Rhein-Maas-Gymnasium in Aachen

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Schüler des Rhein-Maas-Gymnasiums besichtigen die Ausstellung. (Quelle: Martin Klinsmann, Rhein-Maas-Gymnasium).

Anlässlich seiner beiden Schuljubiläen, 175-jähriger Schulgeburtstag und 40 Jahre bilingualer Sachfachunterricht, stellte das Aachener Rhein-Maas-Gymnasium die wechselhafte Beziehung zwischen Franzosen und Deutschen anhand der Ausstellung "Erbfeinde-Erbfreunde - Die deutsch-französischen Beziehungen im Spiegel zeitgenössischer Literatur" aus.

Doch die Ausstellung hing nicht nur zum Anschauen im Schulgebäude, sondern war in diesen Wochen Bestandteil und Grundlage für den Unterricht der bilingualen Geschichtsklassen sowie der Oberstufenkurse in Französisch geworden. Zum Schuljahresende hin sahen die Schüler und Lehrer die Ausstellung als willkommene Alternative zum Schulbuch, um das Thema der deutsch-französischen Beziehungen zu entdecken.

Vor der Arbeit mit der Ausstellung stellten die Schüler Fragen an die Geschichte beider Staaten und an das Verhältnis zwischen Deutschland und Frankreich. Anschließend dienten die 20 Schautafeln des Deutsch-Französischen Instituts Ludwigsburg als Informationsquelle und gaben den Schülern Antworten auf ihre Fragen. Die Schautafeln gliedern das wechselhafte Verhältnis in sechs Epochen und bieten somit eine gut überschaubare chronologische Darstellung für die Schüler.

Dank der Unterstützung und Beratung durch Herrn Villinger vom dfi und des Engagements des Geschichtslehrers Herrn Klinsmann konnte die Ausstellung als besonderes Medium für den Unterricht und als besonderer Bestandteil für das Schulfest nach Aachen geholt werden. Die positiven Reaktionen der Schüler des bilingualen Geschichtskurses der Jahrgangsstufe 11 und ihre Neugierde auf diese Präsentation können als Erfolg der Ausstellung gesehen und als Empfehlung für viele andere Schulen verstanden werden.

 

Martin Klinsmann ist Lehrer für Französisch und Geschichte am Rhein-Maas-Gymnasium in Aachen.

Einige Reaktionen der Schüler des Rhein-Maas-Gymnasiums:

"Ich finde, dass die ausgestellten Plakate die (nicht immer einfache) Beziehung zwischen Frankreich und Deutschland sehr klar und verständlich darstellen. Heutzutage nehmen wir die Dinge viel zu oft ganz einfach hin, ohne sie zu hinterfragen oder die Gründe dafür zu suchen. Und die Plakate helfen einem genau diese Gründe zu finden und zu verstehen."

"Die Ausstellung ist sehr ansprechend gestaltet und für alle Jahrgangsstufen gut verständlich. Außerdem bereichert die kleine Galerie das positive Bild unserer Schule."

"Mir hat besonders gut gefallen, dass die Schautafeln kurz und knapp die wichtigsten Ereignisse zusammenfassen und erklären und man dadurch in kurzer Zeit einen guten Einblick in die deutsch- französischen Beziehungen zwischen 1870 und 1945 gewinnt.
Gut fand ich auch die kritische Auseinandersetzung mit dem Thema, die zum Beispiel durch die Postkarten von dem Elsässer Künstler Hansi, welche mir vorher unbekannt waren, weiter erläutert wurde."

Weitere Informationen zu dieser Ausstellung finden Sie unter http://www.dfi.de/de/projekte_ausstellung.shtml.

Martin Villinger, (villinger@dfi.de), Leiter der Frankreich-Bibliothek, Deutsch-Französisches Institut Ludwigsburg





Die beste Geschichtsstunde - Koffer zu Themen der Anfänge der europäischen Einigung

Die vom dfi zusammengestellten Koffer zu Themen der Anfänge der europäischen Einigung sind unterwegs in den Schulen am Oberrhein.

Manfred Kaut

Manfred Kaut erzählt den Schülern von den deutsch-französischen Beziehungen. (Quelle: dfi)

So haben sich Schüler aus Colmar und Dierdorf jeweils mit den Themen "Tübingen und die Franzosen-Zeit" und "Die de Gaulle Rede in Ludwigsburg 1962" befasst. Anschließend begegneten die Schüler Zeitzeugen und konnten das Gelernte mit den persönlichen Erfahrungen ergänzen. In Tübingen wurde die Klasse am 26. Mai im Institut Français von Herrn Kroymann, dem ehemaligen Bürgermeister Tübingens, und Herrn Hartweg, ehemaliger Professor an der Universität Straßburg, empfangen. Mit ihnen konnten sie die Stadt und alle Spuren dieser Zeit, wie z.B. die alten Kasernen, entdecken.

Am 16. Juni erwartete Herr Kaut, ehemaliger Gymnasiallehrer, die Schüler aus Dierdorf im Schlosshof Ludwigsburg. Neben dem Brunnen, an dem er 1962 de Gaulle zuhörte, erklärte er die Bedeutung der Worte des französischen Staatsmanns für die deutsche Jugend. Die Klasse konnte anschließend die im Unterricht vorbereiteten Fragen stellen. Zusammen mit Frau Braun, die als 17-jährige die Rede auch hörte, teilte Herr Kaut seine Eindrücke mit und reflektierte die Entwicklung der deutsch-französischen Beziehungen.

Das Projekt stellt eine lebendige und präzise Ergänzung zum bilingualen Unterricht dar. Interessierte Schulen erhalten kostenlos einen Koffer mit pädagogischem Inhalt zu verschiedenen Themen wie Baden-Baden, das Saarland, die Rede de Gaulles oder auch der Schuman-Plan.

Weitere Informationen zu diesem Projekt finden Sie unter http://www.dfi.de/de/projekte_ausstellung.shtml.

Für weitere Informationen: Bénédicte Weste, (weste@dfi.de), Projektverantwortliche beim Deutsch-Französischen Institut





Arbeitsmittel: Geschichte und Erdkunde in Multikultureller Perspektive

MIH - Multicultural Interdisciplinary Handbook - Comenius Multilateral Project

Das MIH-Projekt entwickelt Materialien und ICT-basierte Inhalte, die sich für die interdisziplinäre und multikulturelle Schulbildung eignen. Neue Arbeitsmittel helfen LehrerInnen und SchülerInnen dabei - anhand von Geschichte und Geographie - tiefer in die Kultur eines anderen europäischen Landes einzutauchen.

Darüber hinaus ist es die Absicht des Projektes, die Europäische Identität zu fördern, indem es eine europäische Perspektive in den Fächern Geschichte und Erdkunde stärkt, die normalerweise national geprägt sind.

Das Programm entwickelt Arbeitsmittel, wie z.B. ein Handbuch, digitale Module und einen Trainingskurs für Lehrer und Lehrerinnen. Sie alle bieten einen strukturierten Weg durch die zeitgenössische europäische Geschichte und Geographie, wobei das Augenmerk auf den Ländern der teilnehmenden Projektpartner liegt.

Ziele

  • Die Weiterentwicklung einer gemeinsamen europäischen Identität, indem Schulen an der Kultur anderer Länder teilhaben und sich dabei sowohl deren Sprache bedienen als auch ihrer kollektiven Symbole.
  • Den Nutzen des Content Language Integrated Learning (CLIL) vorzustellen.
  • Die Implementierung digitaler Inhalte an Schulen.
  • Einen Beitrag zur Entwicklung einer neuen Generation von ICT-basierten Inhalten zu leisten, die solche Lehrer und Lehrerinnen unterstützen, die bereits Erfahrungen mit CLIL haben.

Resultate

  1. Handbook und Digitale Materialien sind abrufbar unter www.mihproject.eu in Englisch, Deutsch, Französisch, Spanisch, Italienisch und Polnisch. Sie beschäftigen sich mit vielen historischen und geographischen Themen.
  2. Trainingskurs, der sich an aktuelle und zukünftige Lehrer und Lehrerinnen richtet. Der Kurs behandelt die Themen des Handbuchs und erklärt die Methode.

Für weitere Informationen: Prof. Dr. Bärbel P. Kuhn, Universität Siegen, baerbel.kuhn@uni-siegen.de




 





Logo Wasserprojekt

© Goethte-Institut


Mettez-vous en résEAU - Das Wasserprojekt 2011

Das Wasserprojekt 2011 des Goethe-Instituts Frankreich besteht aus vier Teilen:

  • dem frankreichweiten Schulwettbewerb Mettez-vous en résEAU - Das Wasserprojekt 2011
  • der Kombi-Ausstellung
    - Wasser ist Zukunft: EAU - AVENIR!? (interaktive Mitmachausstellung)
    - Zwischen Chaussée und Gärten - europäische Wasserstädte (Fotoausstellung)
  • dem zweisprachigem BLOG
  • einem thematischen Veranstaltungskalender der Goethe-Institute in Frankreich

Das Projekt steht unter der Schirmherrschaft des deutschen Bundesumweltministers Norbert Röttgen, der französischen Umweltministerin Nathalie Koscuisko-Morizet und des französischen Bildungsministers Luc Chatel.

Für weitere und aktuelle Informationen zum Wasserprojekt: www.goethe.de/mettez-vous-en-reseau
Ansprechpartnerin: Dagmar Osterloh: osterloh@paris.goethe.org, Attachée linguistique






Deutsch-französische Ausbildung mit Doppelabschluss in Paris

doppelabschluss doppelabschluss

Quelle: Industrie- und Handelskammer Aachen

Die Industrie- und Handelskammer Aachen und die Ecole Franco-Allemande de Commerce et d'Industrie (EFACI) bieten schon seit 1987 eine zweisprachige kaufmännische Ausbildung in Paris an:

Industriekaufmann/Industriekauffrau
Brevet de Technicien Supérieur (BTS) Comptabilité-Gestion

Diese Ausbildung ermöglicht es jungen Deutschen und Franzosen, ihre berufliche Zukunft nach dem dualen System zu gestalten und gleichzeitig zwei anerkannte Abschlüsse zu erwerben.

In zwei Jahren werden die Auszubildenden zum Industriekaufmann bzw. zur Industriekauffrau ausgebildet und bereiten gleichzeitig den französischen Abschluss des Brevet de Technicien Supérieur (BTS) Comptabilité/Gestion vor. Die deutsche Prüfung wird von der IHK Aachen abgenommen. Der Ausbildungsvertrag wird mit einem in Paris ansässigen deutschen oder französischen Unternehmen abgeschlossen. In Anlehnung an das deutsche duale System verbringen die Auszubildenden die Hälfte der Ausbildungszeit im Unternehmen, die andere Hälfte in der Schule.

Die Ausbildung richtet sich an Abiturienten/innen mit guten Französisch- und Mathematikkenntnissen. Die Industrie- und Handelskammer Aachen bietet Interessenten ausführliche Beratungsgespräche an und betreut sie während der gesamten Bewerbungsphase.

Die Zweisprachigkeit der Ausbildung, die praktische Erfahrung und das internationale Arbeitsumfeld führen erfahrungsgemäß zu hervorragenden Berufsperspektiven sowohl auf dem deutschen als auch auf dem französischen Arbeitsmarkt, zumal die an der EFACI erzielten Prüfungsergebnisse deutlich über dem französischen Landesdurchschnitt liegen.

Seit Bestehen der Ausbildung haben bereits mehr als 700 Auszubildende diesen Doppelabschluss erworben, und jedes Jahr werden aus einer Vielzahl von Bewerbern 20 weitere Abiturientinnen und Abiturienten ausgewählt.

Das in Frankreich erworbene Wissen in sprachlicher, interkultureller, aber auch fachlicher Hinsicht, das sie auch in die hiesige Wirtschaft einbringen können, macht sie zu gesuchten Arbeitskräften in einem Europa, in dem Deutschland und Frankreich als enge Wirtschaftspartner eine wichtige Rolle spielen.

Informationsmaterial und weitere Auskünfte über diese Doppelqualifikation erhalten Sie bei:
Industrie- und Handelskammer Aachen
Dr. Angelika Ivens
Theaterstraße 6 -10
52062 Aachen
Telefon 0241 4460-352
Telefax 0241 4460-314
E-Mail angelika.ivens@aachen.ihk.de
www.ausbildunginternational.de






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© Carolus-Magnus-Kreis


Deutsch-Französischer Kongress des Carolus-Magnus-Kreises


Vom 03. - 07. November 2011 wird in Rostock ein Deutsch-Französischer Kongress des Carolus-Magnus-Kreises stattfinden. Dieser steht in diesem Jahr unter dem Motto


Ouvrons les portes à la vie !
Interkulturelles Lernen und bilinguale/fachübergreifende Module im Französischunterricht


Der Kongress wird vom Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommerns als Fortbildung anerkannt. Die Fortbildungsveranstaltungen des CMK sind von der KMK/PAD besonders empfohlen, der CMK ist von 2009-2014 als Anbieter von Fortbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen vom Institut für Qualitätsentwicklung des KM Hessen unter der IQ-Veranstalter-Nr. F005557 akkreditiert.


Die Veranstaltung wird im InterCityHotel Rostock, Herweghstraße 51, 18055 Rostock, Tel.: 0381/4950-0, www.rostock.intercityhotel.de stattfinden. Das komplette Programm der Veranstaltung finden Sie hier.

Für weitere Fragen: Kristian Raum, (kristian-raum@web.de), Lehrer am Romain-Rolland-Gymnasium, Dresden.






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© Carolus-Magnus-Kreis


Regionalseminar in Dresden für Fremdsprachenassistenten, Studenten und Lehrer
"Kreative Ansätze im Französischunterricht mit Chansons, Spielen, Kunst & Poesie"
18.-20. November 2011


Der Carolus-Magnus-Kreis (CMK) lädt herzlich zu seinem Regionalseminar in Dresden ein. Erleben Sie eine interessante Veranstaltung in der schönen sächsischen Landeshauptstadt!

Einige unserer Themen:

  • Moderne Chansons: Von der Rezeption zur kreativen Umsetzung
  • Spiele und kurze Gedichte: Vom Erkennen der Struktur zur Eigenproduktion
  • Kunst im Französischunterricht: Ansätze für künstlerisch-kreatives Arbeiten
  • Kommunikative Übungen: von langweiligen Lehrbuchtexten zum freien Sprechen

Unsere Ziele:

  • Kennenlernen und Ausprobieren kreativer Ideen für den Französischunterricht
  • Kontakte knüpfen, Wiedersehen und Erfahrungsaustausch mit anderen französischen Assistenten und deutschen Französischlehrern (eventuell eigene Ideen mitbringen!)

Unsere Dozenten:

  • Kristin Protze, Kristian Raum, Alexander Schröer, Anja Taschenberger (Französischlehrer aus Leipzig, Dresden, Mainz)


Die Veranstaltung wird im Jugendgästehaus Dresden, Maternistraße 22, Dresden stattfinden. Weitere Informationen und Anmeldung.

Für weitere Fragen: Kristian Raum, (kristian-raum@web.de), Lehrer am Romain-Rolland-Gymnasium, Dresden.





Deutsch-französischer Tag für Französischlehrer und -referendare

Karlsburg

Tagungsort Schloss Karlsburg, Quelle: Stadt Karlsruhe, http://www.karlsruhe.de/b4/stadtteile/osten/durlach/geschichte/karlsburg

Das Deutsch-Französische Institut Ludwigsburg (dfi), das Institut Français Stuttgart und das Staatliche Seminar für Didaktik und Lehrerbildung Karlsruhe veranstalten am Freitag 27. Januar 2012 von 14:00 bis 18:00 einen Deutsch-Französischen Tag für Französischlehrer und -Referendare.

Bei dieser Veranstaltung wird das pädagogische Projekt "Die Anfänge der europäischen Einigung", das das dfi gemeinsam mit dem Staatlichen Seminar für Didaktik und Lehrerbildung in Karlsruhe und Dank der Unterstützung der Robert Bosch Stiftung und der Fondation Entente Franco-Allemande initiiert hat, vorgestellt werden. Michel Boiron, Generaldirektor des Centre d'Approches Vivantes des Langues et des Médias (Cavilam) in Vichy wird einen Vortrag zum Thema "Courts métrages, une nouvelle voie pour faire entrer le cinéma en classe" (weitere Informationen zum Vortrag s.u.) halten.

Veranstaltungsort wird der Festsaal der Karlsburg in Karlsruhe Durlach sein. Das Programm der Veranstaltung und der Link zu einem Anmeldeformular werden demnächst an alle Empfänger unseres Newsletters verschickt werden.

Courts métrages, une nouvelle voie pour faire entrer le cinéma en classe - Conférence interactive

Les courts métrages sont tout d'abord des ouvres cinématographiques destinées à �tre projetées dans une salle de cinéma. Nous allons les faire entrer dans le contexte de l'apprentissage du français tout en cherchant le plus possible à faire découvrir aux élèves les caractéristiques constitutives et artistiques de chaque film.

Nous travaillerons dans les quatre domaines de compétence : la compréhension et l'expression orales et écrites aux niveaux A1 (niveau de découverte), A2 (élémentaire) et B1 (intermédiaire) à partir d'exercices et de t�ches qui intégreront le plus possible une démarche de compréhension de l'univers cinématographique.

Le défi pédagogique consiste à définir des activités à la fois intéressantes et adaptées à l'�ge et aux connaissances en langue cible des élèves / apprenants et en m�me temps d'utiliser les films dans leur authenticité d'ouvre cinématographique.

La priorité est de créer l'envie de rencontrer des films (français et en français) et de placer les élèves en situation de spectateurs conscients.

Cette conférence sera illustrée par des films extraits de DVD de courts métrages réalisés par le ministère français des Affaires étrangères et européennes et l'Institut français en coopération avec le CAVILAM et l'Agence du Court Métrage.

Für weitere Informationen: Martin Villinger, (villinger@dfi.de), Leiter der Frankreich-Bibliothek, Deutsch-Französisches Institut Ludwigsburg





Deutschlehrertag Paris 2011
Tagung für Deutsch-, Sachfach- und Primarschullehrer

Samstag, 3. Dezember 2011, 9 Uhr - 19 Uhr 30
Goethe-Institut Paris, 17, av. d'Iéna, 75016 Paris
Eintritt frei

Poster GI


Die Schule befindet sich in einem Prozess des Wandels, in Deutschland ebenso wie in Frankreich. Die Kompetenzförderung rückt immer stärker in den Fokus der Unterrichtsentwicklung. Damit ändert sich nicht zuletzt auch das Rollenverständnis des Lehrers: Er wird mehr und mehr zum Lernmoderator und Coach. Zum Deutschlehrertag möchten wir einige bereits erprobte Beispiele für innovative Lehr- und Lernmodelle präsentieren und zum Erfahrungs- und Gedankenaustausch anregen. Dazu haben wir Spezialisten aus Frankreich, Deutschland und Österreich eingeladen, die über Entwicklung und Perspektiven des Deutschunterrichts berichten:

  • Welche Möglichkeiten bieten neue Medien wie interaktive Lernplattformen oder elektronische Tafeln für den Deutschunterricht?
  • Welche Vorteile bieten fächerübergreifende Projekte (z.B. für Deutschunterricht in Verbindung mit Geschichte-Geografie, Mathematik, Biologie, Kunst oder Musik) und wie lassen sie sich in den Schulalltag integrieren?
  • Wie können Deutsch- und Englischlehrer in den classes bilangues kooperieren?
  • Wie kann man Motivation und Kreativität der Schüler durch Einbeziehung der Künste fördern (z.B. durch Theater, Film, Musik, Slam, Graphic Novels)?

Diese und weitere Fragen wollen wir beim Deutschlehrertag durch Ideen und Beispiele aus der Praxis erörtern und beleuchten. Die Vorträge und Diskussionsrunden werden ergänzt durch Workshops sowie Informationsstände von Verlagen, Vereinen und anderen deutschen Mittlern. Mit einem Konzert von Jasper, einem jungen Sänger, dessen witzige und kluge Texte Deutschlehrern gefallen dürften, beenden wir den Tag.
Sie sind herzlich eingeladen teilzunehmen! Neben Deutschlehrerinnen und Deutschlehrern möchten wir insbesondere auch (DNL-) Lehrkräfte ansprechen, die ihr Sachfach in deutscher Sprache unterrichten. Ebenso herzlich sind auch wieder Lehrkräfte aus dem Primar- und Vorschulbereich eingeladen.

Ansprechpartnerin: Dagmar Osterloh: osterloh@paris.goethe.org, Attachée linguistique



 

Berichte über Veranstaltungen



 

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Bevollmächtigte der Bundesrepublik Deutschland für die kulturellen Angelegenheiten im Rahmen des Vertrages über die deutsch-französische Zusammenarbeit Annegret Kramp-Karrenbauer


Grußwort der Bevollmächtigten der Bundesrepublik Deutschland für kulturelle Angelegenheiten im Rahmen des Vertrages über die Deutsch-Französische Zusammenarbeit, Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer, für die Website der Arbeitsgemeinschaft der Gymnasien mit zweisprachig deutsch-französischem Zug in Deutschland (AG Franz-Biling)

Liebe Lehrer, Liebe Eltern und Liebe Freunde und Förderer der Gymnasien mit zweisprachig deutsch-französischem Zug,

kürzlich habe ich das Amt der Bevollmächtigten der Bundesrepublik Deutschland für die kulturellen Angelegenheiten im Rahmen des Vertrages über die deutsch-französische Zusammenarbeit übernommen. Über diese neue Aufgabe freue ich mich sehr. Der Dialog mit den verschiedenen Akteuren der deutsch-französischen Zusammenarbeit ist für mich dabei von größter Bedeutung.

Ganz besonders am Herzen liegen mir die bildungspolitischen Fragen und Chancen in der deutsch-französischen Zusammenarbeit sowie die Förderung des Erlernens der französischen Sprache in Deutschland. Das Beherrschen der französischen Sprache eröffnet jungen Menschen im zusammenwachsenden Europa viele Möglichkeiten auf dem deutschen und europäischen Arbeitsmarkt und hinsichtlich Frankreich Zugang zu einem der bedeutendsten Investitions-, Forschungs- und Technologieräume in Europa.

Angesichts der engen Verflechtung zwischen Deutschland und Frankreich ist die Kenntnis der Partnersprache ein unschätzbarer Vorteil. Darüber hinaus gilt: wer die Sprache eines Landes beherrscht, kann auch die Menschen in dem anderen Land und seine Kultur erst begreifen. Dies trägt dazu bei, interkulturelle Probleme zu überwinden, Vorurteile zu durchschauen, einen wachen Sinn für Unterschiede und Gemeinsamkeiten zu fördern und die Lern- und Dialogfähigkeit zu stärken.

Eine herausragende Rolle spielen in diesem Zusammenhang die Gymnasien mit zweisprachig deutsch-französischem Zug. Mit dem Konzept des bilingualen Bildungsgangs werden nicht nur sprachliche, sondern darüber hinausgehend auch bikulturelle Kompetenzen gefördert. Dadurch erlangen junge Menschen besondere Qualifikationen, die ihnen den Weg auf den europäischen Arbeitsmarkt ebnen.

Als Bevollmächtigte für die deutsch-französische Zusammenarbeit in kulturellen Angelegenheiten steht die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen Frankreich und Deutschland in der schulischen Bildung im Mittelpunkt meiner Tätigkeit. In diesem Zusammenhang wünsche ich mir eine besonders enge und fruchtbare Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft der Gymnasien mit zweisprachig deutsch-französischem Zug in Deutschland. Gemeinsam können wir auch fast 50 Jahre nach der Unterzeichnung des Elysée-Vertrages noch substantielle Fortschritte für junge Deutsche und Franzosen erreichen.

gez. Annegret Kramp-Karrenbauer
(Ministerpräsidentin)



 


Colloque » Enseigner l'Histoire et la Géographie dans la langue du partenaire �
Tagung "Geschichts- und Geographieunterricht in der Partnersprache"
30. März bis 1. April 2011 in Lunéville

Schloss Lunéville

Tagungsort Schloss Lunéville, Quelle: Goethe-Institut Paris

Die diesjährige bilinguale Lehrerfortbildung hatte als Thema die "Leistungsmessung und -bewertung im bilingualen Sachfachunterricht". Mehr als 100 deutsche und französische Kollegen und Kolleginnen waren vom 30. März bis 1. April 2011 der Einladung der "Arbeitsgemeinschaft der Gymnasien mit zweisprachig deutsch-französischem Zug in Deutschland (AG Franz Biling) und des Goethe-Instituts Paris ins lothringische Lunéville gefolgt. Tagungsort war das im 18. Jahrhundert erbaute und von König Stanislas erweiterte Schloss, ein wahrhaft fürstlicher Rahmen. Nachdem das Schloss durch einen Großbrand vor einigen Jahren schwer in Mitleidenschaft gezogen worden war, war unsere Tagung die erste Großveranstaltung im wieder hergestellten Schloss, was sowohl von der Schlossverwaltung als auch später beim Empfang im Rathaus immer wieder hervorgehoben wurde.

Eröffnet wurde die Tagung vom Leitenden Regierungsschuldirektor Paul Palmen als Vorsitzendem der bilingualen Arbeitsgemeinschaft und Dagmar Osterloh vom Goethe-Institut Paris, Expertin für bilingualen deutsch-französischen Unterricht in Frankreich. Begrüßt wurden die Teilnehmenden auch wie schon im vorletzten Jahr vom deutschen Generalkonsul aus Straßburg, Herrn Dr. Dr. Seidel, und Didier Francfort von der Universität Nancy.

Impulsreferate von Maik Böing, dem stellvertretenden Vorsitzenden der AG Franz Biling, Paul Palmen und Martine Knauer, IPR/IA sowie Jean-Marc Saum vom Lycée Ernest Bichat in Lunéville führten in die Thematik der Leistungsmessung ein, bevor die Teilnehmenden zunächst in mononationalen Gruppen ihre Erfahrungen austauschten. Dabei gab es so manche Überraschungen, sowohl wegen der unterschiedlichen Praxis der Bewertung als auch wegen der in anderen Bereichen großen Übereinstimmungen.

Mit einem Empfang des Conseil Régional de Meurthe-et-Moselle begannen die abendlichen Programmpunkte, begleitet von einer coupe de Champagne, offert par le Conseil régional.

Professor Etienne François war aus Berlin angereist, um in einem engagierten Vortrag zum Thema "L'Histoire au musée : à la recherche de nouveaux modes de présentation en France et en Allemagne", seine durchaus kritische, aber auch sehr unterhaltsame Expertensicht zu diesem Thema wiederzugeben.

Bis spät in die Nacht wurde im Gewölbekeller des Schlosses getafelt, auf Einladung des deutschen Generalkonsuls. Wie immer schätzten die Teilnehmenden die besondere ambiance, die sich immer dann einstellt, wenn Deutsche und Franzosen bei Wein und gutem Essen zusammen sind!

Der nächste Fortbildungstag begann mit einem Zwiegespräch zwischen Didier Francfort und Yves Ravailler, dem "Schlossherren". Beiden gelang es in wunderbarer Weise, die Geschichte des Schlosses und seines Parks, begleitet von exzellentem Dokumentationsmaterial, zu präsentieren. Spätestens danach war jedem klar, an welch historisch bedeutsamen Ort die Veranstaltung stattfand.

Nach einem kurzen Spaziergang durch den Park erreichten die Teilnehmenden das Lycée Bichat, wo es Jean-Marc Saum gelungen war, für alle Gäste Unterrichtsbesuche bzw. ateliers zu organisieren und einen fruchtbaren Austausch über das Gesehene und Erlebte in Gang zu setzen. Das Mittagessen wurde in der vorzüglichen Schulkantine eingenommen.

Der Nachmittag begann mit thematisch unterschiedlichen Besichtigungen in Lunéville. Zur Wahl standen die Altstadt und die �glise St.Jacques, die Synagoge und die Broderie de Lunéville. Jacques Lamblin, Bürgermeister von Lunéville, hatte zum anschließenden Empfang ins Rathaus eingeladen und die deutschen und französischen Gäste in einer sehr herzlichen Atmosphäre willkommen geheißen.

Binationale Arbeitsgruppe

Eine binationale Arbeitsgruppe bei der gemeinsamen Arbeit, Quelle: Goethe-Institut Paris

Der Rest des Nachmittags stand im Zeichen der binationalen Arbeitsgruppen. Julia Heinemann, Elisabeth Mandl-Behnke, Maik Böing, Jean-Marc Saum und Jean Yves Pennerath diskutierten mit gemischten Teilnehmergruppen über die Korrektur von Klausuren, über die Nutzung von Karikaturen als Möglichkeit der Leistungsüberprüfung, über neue Formen der Wortschatzüberprüfung im Fach Géographie, über die évaluation de l'épreuve orale au bac und die évaluation en section Abibac.

Für die deutschen Teilnehmer schloss sich die Neuwahl des Vorsitzenden und seiner beiden Stellvertreter an. Sowohl Paul Palmen als auch Maik Böing aus Köln und Robert Prekel aus Berlin wurden einstimmig für eine Zeit von drei Jahren in ihren Ämtern bestätigt.

Bis spät in die Nacht dauerte das gemeinsame Abendessen im Restaurant "Le petit comptoir" und erneut diente dieser Abend vielfältigen Formen der deutsch-französischen Verständigung.

Der Freitagmorgen begann mit der Vorstellung der von deutschen und französischen Lehrkräften und dem Deutsch-Französischen Institut in Ludwigsburg gemeinsam erarbeiteten CD zum Thema "Migration und Integration in Frankreich und Deutschland". Martin Villinger war eigens aus Ludwigsburg angereist, um das Ergebnis dieser fruchtbaren Zusammenarbeit vorzustellen. Die CD kann aufgrund einer Subvention durch die bilinguale Arbeitsgemeinschaft und der Unterstützung durch die Robert-Bosch-Stiftung und die Dr. Karl Eisele und Elisabeth Eisele-Stiftung kostenlos auf Anforderung beim Deutsch-Französischen Institut bestellt werden und wurde mit großem Beifall bedacht.

Am Nachmittag wurden die Ergebnisse der Diskussionen in den Arbeitsgruppen vorgestellt und natürlich kräftig weiter diskutiert.

Moderiert von Dagmar Osterloh und Paul Palmen schloss sich eine Plenumsdiskussion des Tagungsthemas an, wobei gleichzeitig eine Evaluation stattfand.

Das Ergebnis zeigte einerseits hohe Zufriedenheit mit der Tagung, ihrer Organisation, dem Veranstaltungsort, den Arbeitsgruppen, andererseits aber auch die Verwunderung darüber, wie schwierig es ist, in dieser wichtigen Frage der Leistungsmessung zu einem Konsens zu kommen.

Im Rahmen der Diskussion wurde eindeutig festgestellt, dass bilingualer Unterricht eine Angelegenheit der Sachfächer und nicht der Sprachen ist. Die Diskussion über diesen Punkt wurde geführt, weil offensichtlich von verschiedenen Ebenen das erprobte Konzept des bilingualen Unterrichts in Frage gestellt wird.

Die beiden Veranstalter der Tagung, Dagmar Osterloh und Paul Palmen, wünschten allen Teilnehmenden eine gute Heimfahrt und drückten ihren Wunsch aus, möglichst viele Interessenten im kommenden Jahr wieder zu sehen.

Denn die Tradition der bilingualen und binationalen Lehrerfortbildungen wird fortgesetzt werden, mit ziemlicher Sicherheit im saarländischen Otzenhausen in der Europäischen Akademie im März 2012.

Paul PALMEN, (paul.palmen@t-online.de),
Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Gymnasien mit zweisprachig deutsch-französischem Zug in Deutschland



 


Gewinnerbeiträge des Wettbewerbs Bleu blanc rouge I Schwarz rot gold online

Jugendkunstschule Atrium Gymnasium im Schloß

Die Gewinner des Wettbewerbs: Die Schüler der Jugendkunstschule Atrium (links) und die Schüler des Gymnasiums im Schloß. (Quelle: Le grand méchant loup).

"Le grand méchant loup", in Berlin ansässiger Verein und eEducation masterplan-Projekt am französischen Gymnasium, der deutsche und französische Kinder und Jugendliche zum aufeinander Zugehen einlädt, schrieb am 22.01., dem Deutsch-Französischen Tag in den Schulen, bundes- und frankreichweit einen Wettbewerb für Schülerinnen und Schüler aus.

Die Schüler waren aufgerufen, um die Farben der französischen bzw. der deutschen Flagge herum kreativ zu werden: einen Film, einen Fotoroman oder einen Comic zu erstellen. In der Ausgestaltung waren die Ausführenden völlig frei, einzige Bedingung für die Deutschen war, alles in französischer Sprache abzufassen.

Viele der Beiträge (insgesamt aus ca. 100 Schulen), Gemeinschafts- oder individuelle Arbeiten, beeindruckten die achtköpfige deutsch-französische Fachjury aus Journalisten, Filmemachern und Mitarbeitern des Deutsch-Französischen Jugendwerks, des Institut Français sowie des Berliner Senats (http://www.boeser-wolf.schule.de/wettbewerb/2011/danke.html): Sie sprach schließlich einen Hauptpreis in den Kategorien Comic-Zeichnungen IText-Buch IFilm" und "Powerpoint - Blog zu, jeweils in Deutschland und Frankreich . Die Gewinnerbeiträge sind jetzt online und überzeugen durch ihre Qualität - Bonne découverte !: http://www.mechant-loup.schule.de/wettbewerb/2011/ausstellung.html.

Unser nächstes Wettbewerbsthema steht im übrigen schon fest. Stichwort: les mots transparents. Mehr dazu am nächsten Deutsch-Französischen Tag.

Bei Fragen, Anregungen oder Tipps : Telefon 030 / 80 57 59 98 oder boeserwolf@mail.schule.de

Christiane Baumann, (info@boeserwolf.eu)



 


Französischlehrertag in Dresden - "Le Québec en classe"

Der Französischlehrertag "Le Québec en classe" versuchte vieles zu sein - Impulsgeber für den Unterricht, Informationsforum für interessierte Französischlehrerinnen und -lehrer und auch ein Tag des kollegialen Beisammenseins. Organisiert in Kooperation zwischen dem CIFRAQS der TU Dresden und den Fachberatern für Französisch der SBAD fand er Anklang bei 92 Kolleginnen und Kollegen, die sich trotz des Wochenendes und der z.T. recht weiten Anreisen anmeldeten und denen unserer ganz besonderer Dank gilt.

Kolboom Referenten

Prof. Dr. Dr. h.c. Ingo Kolboom vom CIFRAQS bzw. Lehrstuhl Frankreichstudien/Frankophonie der TU Dresden. Quelle: Kristian Raum

Galina Putjata, Ingo Kolboom, Ulrike C.Lange, Anne-Christine Loranger, Martine Paquin-Lienig, Kristian Raum, Manfred Overmann (v.l.n.r.). Quelle: Kristian Raum

Einen Überblick über Geschichte und Gesellschaft Québecs gaben Frau Dr. Martine Paquin-Lienig und Herr Prof. Dr. Dr. h.c. Ingo Kolboom vom CIFRAQS bzw. Lehrstuhl Frankreichstudien/Frankophonie der TU Dresden.

Ihren Vorträgen im Plenum der Teilnehmer schlossen sich didaktisch und thematisch vertiefende Ateliers an, in denen über den Einsatz von Literatur (Anne-Christine Loranger) und neuen Medien (Dr. Manfred Overmann) im Unterricht, aber auch über Möglichkeiten kompetenzorientierten Arbeitens unter dem Motto ,Québec, c'est l'fun !' (Ulrike C. Lange) und schülerorientierte Herangehensweisen an die Acadie, eine weitere frankophone Kultur Nordamerikas, (Kristian Raum) gesprochen wurde.

Das Atelier zum Modul "Le Québec en classe" (Galina Putjata) sollte zeigen, dass interessierte Kollegen mit überschaubarem Aufwand dieses Thema in den Unterricht der Sek. I integrieren - und hierfür sogar Dozenten des CIFRAQS einladen können.

Ziel des Québec-Tags war es darüber hinaus, eine Verbindung zwischen Wissenschaft und Praxis herzustellen und dabei zu zeigen, wie wichtig die Kulturwissenschaft und ihre Erkenntnisse für den schulischen Französischunterricht und vor allem auch die Lehrerausbildung sind. Die Zukunft des CIFRAQS und des Lehrstuhls für Frankreichstudien/Frankophonie ist allerdings nach der Emeritierung von Herrn Prof. Kolboom im Frühjahr 2012 mehr als ungewiss.

Kolboom Referenten

Musikalische Eröffnung durch Schülerinnen des Romain-Rolland-Gymnasiums (Dresden). Quelle: Kristian Raum

Frankophone Suppenspezialitäten - serviert vom freundlichen Küchenteam aus Schülern und Assistenten. Quelle: Kristian Raum

Dafür, dass der Französischlehrertag auch zu einem geselligen Ereignis werden konnte, sorgten neben frankophonen Suppenspezialitäten und französischen Weinen zum Mittag auch ein libanesisches Büffet und der magische Auftritt des Zauberkünstlers Matthieu Anatrella am Abend.

Die studentischen Hilfskräfte des CIFRAQS und die Schülerinnen des Romain-Rolland-Gymnasiums sorgten als helfende Hände hinter den Kulissen für einen reibungslosen Ablauf.

Dank gilt außerdem unseren Kooperationspartnern, dem Institut Français, der Vereinigung der Französischlehrer (VdF), der Délégation Générale du Québec und - für ihre persönliche und finanzielle Unterstützung - dem Ernst-Klett-Verlag und dem Carolus-Magnus-Kreis (CMK).

Wir laden alle Kollegen ein, die Anregungen zum Thema Québec im Unterricht auszuprobieren und bereits nach Ideen für einen kommenden Französischlehrertag 2012 zu suchen. Wir freuen uns auf Ihre Vorschläge und über Ihre Unterstützung unseres Organisationsteams.

Kristian Raum, (kristian-raum@web.de), Lehrer am Romain-Rolland-Gymnasium, Dresden, Galina Putjata, Martine Paquin-Lienig

 


 


Tandemseminare des Goethe-Instituts - Lehrerfortbildungen in Leipzig und Berlin

Im Juli und August 2011 fanden zwei deutsch-französische Tandemseminare in den Räumlichkeiten des Institut Francais Berlin und des Institut Francais Leipzig statt, an denen 40 Lehrer und Lehrerinnen der Sekundarstufe I und II (collège et lycées) aus Frankreich und Deutschland teilnahmen.

Tandemsprachkurs

Quelle: Dagmar Osterloh, Goethe Institut Paris

Organisiert wurden die beiden Lehrerfortbildungsveranstaltungen im Auftrag des französischen Bildungsministeriums durch das Goethe-Institut Paris in Kooperation mit den Instituts Francais Deutschland. Die deutschen Teilnehmer/innen wurden von den Bildungsministerien Brandenburg (Berlin) und Thüringen (Leipzig) sowie den Landesinstituten für Schule und Medien Berlin-Brandenburg und Thüringen sowie vom deutsch-französischen Jugendwerk (Leipzig) unterstützt.

"Sehr gut! Endlich mal wieder intensiven Kontakt mit Muttersprachlern - Neues Vokabular! Sicherer Sprachgebrauch. Tolles Kulturprogramm!" Dies war die einhellige Meinung am Ende der zweiwöchigen Fortbildung, in der aktiv zusammen mit den jeweiligen Tandempartnern gearbeitet wurde. Gemäß den "goldenen Regeln" der Tandemarbeit, u.a. das Eingehen auf die Lernwünsche des Tandempartners, das Verfolgen der selbst gesteckten Lernziele, tauschten sich morgens die ,Tandempärchen' angeregt über "différences surprenantes" oder über "perceptions croisées", über Geschichte oder konkrete Wortfelder aus, während sie nachmittags gemeinsam verschiedene Stadterkundungen zu Fuß oder im Bus unternahmen, Museen wie das Deutsche Historische Museum in Berlin oder das Museum Bauhaus in Dessau oder abends Konzerte oder Theateraufführungen standen auf dem Programm. Einer der Höhepunkte in Leipzig war ein extra für die Teilnehmer/innen organisierter Liederabend, auf dem junge ambitionierte Gesangsschülerinnen aus den Musikhochschulen Paris und Leipzig ein musikalisches Potpourri gestalteten.

Referenten wie Frau Prof. Dr. Hirschfeld führten einen Workshop zu Anregungen zur Aussprachenschulung von Schülern (Deutsch, Französisch) durch oder es wurden Materialien zum Einsatz von Whiteboards im Unterricht präsentiert. Viel gelacht, viel kennen gelernt und gut gegessen haben die Teilnehmer/innen auf den organisierten Ausflügen in die nähere Umgebung : so fuhr das Berliner Tandemseminar nach Potsdam und Wittenstadt, das Tandemseminar Leipzig nach Halle, Dessau und Wörlitz.

Auch 2012 werden wieder zwei deutsch-französische Tandemseminare stattfinden:
Vom 15.7.-28.7. in Berlin (insbesondere für Französisch-Unterrichtende) und in Kassel zur Zeit der documenta vom 8.7.-21.7.(insbesondere für bilingual Unterrichtende).

Dagmar Osterloh: osterloh@paris.goethe.org, Attachée linguistique



 


Schule unter Palmen - Wie "funktioniert" Unterricht in Französisch-Guyana?

Erfahrungsbericht von Falko Steinert über eine zweiwöchige Hospitation am Lycée Melkior Garré in Cayenne (im Rahmen eines Programms des Pädagogischen Austauschdienstes) Beobachteter Unterricht: Histoire/Géo und Français in der Seconde, Première und Terminale

Lycée Melkior Garré

Quelle: Falko Steinert

Zugegeben: Wenn man sich in eine Region Südamerikas begibt, die zwar zu Frankreich gehört und in der auch mit dem Euro gezahlt wird, die aber zu 90 Prozent aus tropischem Regenwald besteht, kommen einem schon Zweifel auf, ob hier gute Rahmenbedingungen für effizienten Unterricht zu finden sind. Wenn man dann auch noch erfährt, dass im speziellen Fall das Lycée Melkior Garré im letztjährigen Ranking aller Schulen Frankreichs die zweitschlechtesten Ergebnisse erzielte, dann liegt die Vermutung nahe, dass die Schule in etwa genauso weit von europäischen Bildungsstandards entfernt ist wie der 1.FC Köln vom Einzug in die Champions League. Der völlig baufällige Altbau des Lycées, in dem aus Sicherheitsgründen kein Unterricht mehr stattfindet, untermalt noch diesen tristen ersten Eindruck. Wie so oft relativiert sich das Bild allerdings bei genauerem Hinsehen.

Die Unterrichtsbedingungen unterscheiden sich nicht sehr stark von den Voraussetzungen, die man auch an deutschen Schulen vorfindet: Die Klassenstärke liegt im Schnitt bei etwa 25 Schüler/innen, die Unterrichtsräume sind in der Regel genauso groß wie bei uns (verfügen zusätzlich noch über Deckenventilatoren) und auch die technische Ausstattung ist besser als man vielleicht vermutet (Beamer, Flatscreen-Fernseher und DVD-Player kommen nicht selten zum Einsatz, auch ein Internetraum ist vorhanden).

Im Gegensatz zu den Schüler/innen kommt die Mehrzahl aller Lehrer/innen aus der "Métropole" (französisches Mutterland). In der Schülerschaft sind verschiedene Ethnien Französisch Guyanas vertreten (Amérindiens, Bushinengués, Créoles, Hmongs und Chinesen), Schüler/innen von kontinentaleuropäischer Herkunft sind eher die Ausnahme. Die Disziplin und der Respekt vor den Lehrkräften sind gegeben, zu Unterrichtsstörungen kommt es in der Regel nur selten, wenn überhaupt lässt sich eine gewisse Trägheit der Schüler/innen feststellen. Letzteres lässt sich aber mitunter dadurch erklären, dass die Schule schon um 7 Uhr beginnt und einige Schüler/innen eine Anfahrt von bis zu zwei Stunden haben.

Sicherlich lässt sich feststellen, dass Unterricht in Französisch Guyana anders abläuft als in Deutschland, dies liegt aber in erster Linie daran, dass in Frankreich generell und nicht nur in den französischen Überseedepartements anders unterrichtet wird als bei uns. Der Sprechanteil eines französischen Lehrers/Lehrerin vor seiner Klasse ist deutlich höher als der eines/einer deutschen. Frontalunterricht ist der Regelfall, den Lernenden obliegt es in erster Linie aufzuschreiben, was der Unterrichtende ihnen erzählt, getreu dem Motto: "Alles schweigt, einer spricht, das ist guter Unterricht!"

Lycée Melkior Garré

Quelle: Falko Steinert

Dennoch treten die Lehrer/innen am Lycée Melkior Garré freundlich vor ihrer Schülerschaft auf, öfters werden auch Fragen gestellt, die dann in der Regel kurz und knapp durch Zuruf - ohne vorheriges Melden - beantwortet werden. Selten gibt es längere Diskussionen, die Schüler/innen sind hieran nicht gewöhnt, fordern es aber auch nicht ein, sondern sind im Unterricht ohnehin eher zurückhaltend. Eine Rolle hierbei spielt sicher auch die Tatsache, dass sie in der Regel keine mündliche Mitarbeitsnote erhalten. Ausschlaggebend für die Endnote sind fast ausschließlich die Leistungen im Schriftlichen. Schülerpräsentationen oder -referate vor der Klasse werden selten durchgeführt. Häufiger zu beobachten sind Stillarbeitsphasen, die fast immer in Einzelarbeit durchgeführt werden. Gruppenarbeitsphasen und generell Wechsel der Sozialformen finden nur äußerst selten statt. Öfters werden den Lernenden Sätze auch nur diktiert.

Wie sind nun die schlechten Ergebnisse der guyanischen Schüler/innen im gesamtfranzösischen Vergleich zu erklären, wenn die Unterrichtsprinzipien und -methoden sich nicht signifikant von denen in der "Métropole" unterscheiden? Besonders vor dem Hintergrund, dass die Arbeitslosigkeit in Französisch Guyana bei über 20% liegt, sollte man davon ausgehen, dass ein hoher Leistungsdruck auf den Jugendlichen lastet.

Die Realität ist allerdings eine andere. Für Schüler/innen am Lycée Melkior Garré sind gute Noten und schulischer Erfolg nur von sehr überschaubarer Wichtigkeit. Wenige von ihnen haben Interesse daran, eine akademische Laufbahn einzuschlagen und hierfür in die "Métropole" zu gehen. Die Abwesenheitsrate der Schüler/innen ist beträchtlich, am letzten Tag vor den Ferien begibt sich kaum noch jemand ins Lycée, würde es keine Schulpflicht geben, wären die Unterrichtsräume wahrscheinlich fast menschenleer.

Die Schule versucht dem entgegenzuwirken und erlaubt nur das Gelände zu verlassen, wenn die Hinausgehenden ihren Stundenplan vorzeigen. Auch die Eltern werden über die Abwesenheit ihrer Kinder stets informiert, deren Interesse an Schule ist allerdings auch nicht viel größer: An Elternsprechtagen finden sich kaum Besucher/innen im Lycée ein. Hausaufgaben werden folglich auch nur selten angefertigt, nicht wenige Unterrichtende geben deshalb auch keine mehr auf, sondern lassen längere schriftliche Aufgaben im Unterricht durchführen. Sehr idealistische oder sehr autoritäre Lehrer/innen würden es in Französisch Guyana nicht leicht haben, viele sehen sich gezwungen, sich den Gegebenheiten vor Ort anzupassen. Lehreräußerungen wie "Mal aufzeigen, wer kommt am letzten Schultag überhaupt noch? Keiner? Okay, dann weiß ich Bescheid!" können kaum noch überraschen.

Lycée Melkior Garré

Quelle: Falko Steinert

Das fehlende Pflichtbewusstsein der Schülerschaft sollte allerdings nicht als Provokation oder als Missachtung der Lehrkraft wahrgenommen werden, im Gegenteil das Verhältnis zwischen ihnen ist zumeist problemlos, zum Teil freundschaftlich (zumindest im Lycée, in �coles primaires (= Grundschulen) soll dies nicht immer der Fall sein). Für viele hat ein guter Schulabschluss v.a. deshalb keinen hohen Wert, weil sie nicht beabsichtigen, ihre familiären Strukturen und ihr gewohntes Umfeld zu verlassen. Da es in Französisch Guyana kaum große Arbeitgeber gibt, durch die man zu höherem Wohlstand gelangen könnte, begnügen viele sich mit den Arbeitsplätzen, die sie vor Ort vorfinden (z.B. Aushilfskraft in Restaurants oder in kleineren Hotels).

Dem französischen Staat ist es in jedem Fall wichtig, Schulausbildung auch in Französisch Guyana zu gewährleisten und eine große Zahl an Schulabsolventen zu erreichen. Da die Geburtenrate hier sehr hoch ist, sollte es keine Nachwuchssorgen geben und die Schulen auf lange Sicht nicht über zu wenig Arbeit klagen müssen.

Französisch Guyana hat in der "Métropole" keinen sehr guten Ruf, seine Vergangenheit als Strafgefangenenkolonie, das nicht leicht erträgliche tropische Klima, Angst vor Krankheiten und den "b�tes" des Urwalds (Insekten, Spinnen etc.) spielen hierbei eine Rolle. Auf der Grundlage des nationalen Regionsbewertungssystems Frankreichs braucht man als Lehrer/in, um nach Französisch Guyana zu kommen, keinen einzigen Punkt. Damit stehen die guyanischen Schulen in ihrer Beliebtheit bzw. Attraktivität auf der gleichen Stufe wie Problemschulen in sozialen Brennpunkten Frankreichs wie z.B. der Pariser Banlieue.

Gelangt man als Lehrkraft und auch als Reisender nach Französisch Guyana findet man sicher nicht direkt einen gedeckten Tisch vor, wie das vielleicht im touristischen Guadeloupe oder Martinique in der französischen Karibik der Fall ist, allerdings lernt man schon bald seine Reize z.B. als einmaliges Naturparadies kennen und kommt sehr wahrscheinlich zum Schluss, dass es zu Unrecht in einem schlechten Ansehen steht.

Falko Steinert, (steinert@kreuzgasse.de), Lehrer am Gymnasium Kreuzgasse, Köln



 


Les germanistes de Terminale L et ES LV2 du Prytanée Nationale Militaire au DFI à LUDWIGSBURG

Quatre élèves de ces deux groupes ont manifesté leur volonté de s'entra�ner pour la préparation de leur baccalauréat. Mme Bats, leur professeur d'allemand, les a donc mis en situation : du 14 au 17 février 2010 elle leur a proposé de faire des recherches au DFI( Deutsch-Französisches Institut Aspergerstr.30 Ludwigsburg) sur le thème » Les relations franco-allemandes entre les deux guerres mondiales �.

Arbeit in der Bibliothek 2 Arbeit in der Bibliothek 1

Schüler aus la Flèche bei der Arbeit in der Frankreich-Bibliothek. (Quelle: Claudine Bats).

Le directeur de la Frankreich-Bibliothek du DFI, Monsieur Martin VILLINGER et sa collègue Madame BINDER avaient facilité leurs recherches et Monsieur Christoph KODRON, Sociologue en retraite du DIPF (Deutsches Institut für Pädagogische Forschung ) à Frankfurt/Main les a assistés de ses conseils et de son aide pratique.

Outre ces recherches un programme de découverte de la culture allemande et de cette région avait été mis en place :

Le dimanche 14 septembre une visite guidée de la ville leur a été proposée sous une averse de neige et une température glaciale. L'église ( Garnisonkirche) a retenu toute notre attention et le pasteur nous a régalés d'un grand nombre d'histoires et d'informations à la suite de quoi nous nous sommes réconfortés avec un repas de spécialités ( Käsespätzele entre autres) L'arrivée prévue à l'auberge de jeunesse s'est effectuée sans encombres.

Le lundi matin les élèves se sont consacrés à leur recherches et à réaliser leur objectif( une brochure dans les deux langues). L'après-midi une longue marche nous a amené au ch�teau Monrepos , une splendide demeure du duc de Wurtemberg qui abrite sa propriété viticole. Nous avons visité les chais et pour finir dégusté différents crus. Pour la soirée était prévue une soirée carnaval, en effet le lundi et le mardi re présentait le point d'orgue de la vie carnavalesque en Allemagne. Cependant Ludwigsburg étant une région protestante, la soirée fut un peu décevante, les protestants s'investissent peu dans ce genre de manifestation.

Le mardi les recherches se sont poursuivies au DFI et l'après-midi nous sommes allés à Stuttgart distante de 15 kms pour visiter le musée Mercédes, d'une architecture et d'une conception impressionnante.

Le mercredi nous avons réalisé l'enregistrement de Monsieur Kodron, un réfugié des régions allemandes du troisième Reich qui se sont retrouvées polonaises après la redistribution à l'issue de la conférence de Potsdam. Les questions avaient été préparés en amont, des exercices de prononciation avaient permis un enregistrement de qualité et pour finir un film leur a permis de voir que même entre les deux guerres la solidarité entre nos deux peuples a existé. Une visite guidée d'une brasserie ("zum Rossknecht") puis une dégustation nous ont permis de juger de la qualité de cette bière, puis nous avons pu déguster des spécialités gastronomiques.

Deux étudiants, stagiaires au DFI ont consacré toute leur matinée aux élèves. La fin de l'après-midi a été consacrée à une visite libre de Stuttgart. Le retour ne se faisait en effet qu'à la fin de l'après-midi.

Ce séjour a été très enrichissant, il a rempli nos attentes, un petit bémol toutefois, on peut regretter que l'auberge de jeunesse se soit trouvée assez éloignée du centre ville de Ludwigsburg, rendant les déplacements difficiles et longs.

Un grand merci au Prytanée qui a rendu possible la réalisation de ce projet !

Claudine Bats, (claudine.bats@wanadoo.fr), Prytanée National Militaire


 


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Hier finden Sie in Form einer kommentierten Bibliographie Hinweise auf unterrichtsgeeignete Lehr- und Lernmittel für den bilingualen Sachfachunterricht in der Zielsprache Französisch.