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30 Jahre Tagungszentrum der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB)

Anlässlich seines 30. Jubiläums als Tagungszentrum der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) öffnet das Haus auf der Alb auch virtuell seine Türen. Eine digitale Fotoausstellung lädt dazu ein, das denkmalgeschützte Gebäude in Bildern von damals und heute zu erleben. In Küche, Speisesaal und Gästezimmer kann eingetreten und die von der Bauhaus-Schule inspirierte Architektur besichtigt werden. Das Haus auf der Alb ist heute eines der bedeutendsten Denkmäler des „Neuen Bauens“ in Baden-Württemberg.

Mit den Gebäudebereichen Küche, Speisesaal und Gästezimmer öffnet das Haus auf der Alb weitere Teile seines Innenlebens für die Öffentlichkeit. Bereits seit dem 6. Februar, dem Jahrestag seiner Eröffnung 1992 als Tagungszentrum der Landeszentrale, ist die virtuelle Ausstellung zugänglich. Sie bietet Einblicke in die bereits über 100jährige Geschichte des Gebäudes und die von Aktualität geprägte politische Bildungsarbeit heute vor Ort.
 
In seiner wechselvollen Geschichte spiegeln sich die Ereignisse des vergangenen Jahrhunderts wider. 1916, mitten im Ersten Weltkrieg, erfolgte die Grundsteinlegung. Krieg, Inflation und wirtschaftliche Not verhinderten zunächst die Ausführung, erst 1930 konnte das Haus als Kaufmannserholungsheim fertiggestellt werden. Im Zweiten Weltkrieg diente es als Lazarett, danach u. a. als Krankenhaus für Kriegsversehrte. Von 1950 bis 1974 war es erneut im Besitz der „Deutschen Gesellschaft für Kaufmannserholungsheime“. Mitte der 1980er Jahre übernahm das Land Baden-Württemberg das zwischenzeitlich abrissgefährdete Haus, das 1983 unter Denkmalschutz gestellt worden war.
 
Nach einer aufwendigen Sanierung erfolgte 1992 die Schlüsselübergabe an die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg. Das „HadA“ versteht sich seither als Ort der Demokratie und Begegnung. Ob große Tagungen oder kleine Arbeitsgruppentreffen, ob Lesungen, Musikdarbietungen oder Ausstellungen – die Räumlichkeiten bieten mit moderner Tagungstechnik auf neuestem Stand einen ebenso angemessenen wie ansprechenden Rahmen für Austausch und Dialog.
 
Im Laufe des Jubiläumsjahres werden nach und nach alle Bereiche des Hauses digital zugänglich: im ersten Abschnitt sind Bilder aus der Geschichte des Hauses zu sehen und Informationen über den Architekten Adolf Gustav Schneck und den Bauherren Georg Goldstein erhältlich. Zudem sind Einblicke in die modernen Seminar- und Tagungsräume möglich. Im nun zweiten geöffneten Abschnitt lassen sich virtuell die Küche, der Speisesaal und exemplarische Gästezimmer begehen.
 
Beim virtuellen Rundgang können Sie sich auf eine geführte Tour begeben oder die Ausstellung selbst erkunden. Mit dem Tag der Offenen Tür am Sonntag, den 11. September 2022, erreicht das Jubiläumsjahr seinen Höhepunkt.
 
Den Zugang zur virtuellen Fotoausstellung zur Geschichte und Gegenwart des Hauses mit vielen weiteren Informationen, auch zu Veranstaltungen und Buchungsmöglichkeiten erhalten Sie unter https://www.hausaufderalb.de  

 


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Herausgeber: Landesbildungsserver Baden-Württemberg
Quelle: https://www.schule-bw.de

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