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Buchpräsentation "Der überforderte Frieden"

Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) und die Stadtbibliothek Stuttgart - Lesung und Gespräch in der Stadtbibliothek Stuttgart am Mittwoch, 14. November 2018, 19.30 Uhr Stadtbibliothek am Mailänder Platz, 70173 Stuttgart

Der Erste Weltkrieg war ein industrialisierter Massenkrieg. Je länger er dauerte, desto mehr veränderte er die Gesellschaften, die ihn führten, und desto rasanter entwertete er das Wissen der Politiker. Wie sollte man ihn beenden? Zwischen 1918 und 1923 wurde in Paris und an anderen Orten um eine neue Friedensordnung gerungen. Dabei wurden die hochfliegenden Erwartungen und die teils widersprüchlichen Versprechen ebenso deutlich wie die erdrückenden Probleme bei der Umsetzung und die Unterschiede zwischen den Annahmen der Staatsmänner und Diplomaten in Paris und den Realitäten vor Ort. Ob im Blick auf untergehende Reiche und neue Staaten, ethnische Minderheiten oder das neue Massenphänomen von Flucht und Vertreibung: Die Art und Weise, wie dieser Weltkrieg zu Ende ging, schuf Enttäuschungen und Konflikte, die das 20. Jahrhundert begleiteten.
 
Mit dem Blick für die globalen Zusammenhänge erzählt der Freiburger Historiker Prof. Dr. Jörn Leonhard in seinem neuen Werk „Der überforderte Frieden“, wie die Welt vom Krieg in den Frieden schlitterte und was diese Zeitenwende für den weiteren Verlauf des 20. Jahrhunderts bedeutete. Bei unserer Veranstaltung in der Stuttgarter Stadtbibliothek stellt er sein Buch vor – und wird zugleich verdeutlichen, welch schwieriges Erbe aus dem vor hundert Jahre zu Ende gehenden Krieg erwuchs – bis in unsere Zeit. 
 
Eintritt:           5 Euro, ermäßigt 3 Euro
Karten:            Telefon 0711.216-91100/-96527, karten.stadtbibliothek@stuttgart.de  www.stuttgart.de/stadtbibliothek