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Neues BNE Bildungsprogramm

Das neue Freiburger Bildungsprogramm StartUp17 möchte Lehrpersonal und Schüler*innen nützliche Werkzeuge an die Hand geben, um nachhaltige und soziale Ideen in die Umsetzung zu bringen und das Thema Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) an Schulen voranzutreiben.

„Was hätte mein Leben wohl für einen Lauf genommen, wenn ich diese Methoden früh genug vermittelt bekommen hätte?“ Diese Frage stellt sich Vivien Riener, Initiatorin von StartUp17, einem neuen Bildungsprogramm aus Freiburg. Es möchte junge Schüler*innen um die 17 Jahre dabei unterstützen, Ideen, die sich für die 17 Nachhaltigkeitsziele einsetzen, in die Tat umzusetzen.

Je früher man dieses Empowerment, also die Selbstbefähigung, durch sein Umfeld zugesprochen und vermittelt bekäme, desto besser. Gemeinsam mit ihrem Kollegen Leandro Heitz hat Vivien Riener die Idee für das StartUp17 Programm 2021 ausgearbeitet. Heitz hat Lehramt studiert und ist inzwischen Standortleiter von Social Entrepreneurship Education, kurz SEEd, in Baden-Württemberg, einem Bildungsangebot für Schulen im Bereich Social Entrepreneurship Education.

 Und genau diese beiden Bereiche wollen Vivien Riener und Leandro Heitz beim StartUp17 Programm zusammenbringen: BNE gepaart mit dem etablierten Wissen des sozialökologischen, -ökonomischen und sozialen Unternehmertums. Beides würde sich wunderbar ergänzen. „Ich sehe hier viele Synergien“, sagt Leandro Heitz. „Die Social-Entrepreneurship-Ansätze haben den Anspruch, möglichst schnell ins Machen zu kommen und Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen zu liefern.“

Die Vernetzung dieser „So wird’s gemacht“-Methoden mit dem schulischen Bildungsauftrag soll es vor allem den jungen Schüler*innen einfacher machen, von der gelernten Theorie in die erfolgreiche Praxis zu kommen. Empowerment ist auch hier das Stichwort. Also die Freiheit, das Recht und den Anspruch zu bekommen, im besten Fall die Welt ein kleines Stückchen besser zu machen.

Bei einem zweitägigen Bildungsfestival im Juli sollen Lehrer*innen und Schüler*innen die Möglichkeit erhalten, im Freiburger Kreativpark Lokhalle mit der sozialökologischen Gründerszene in Kontakt zu kommen und von ihren Arbeitsweisen zu lernen. Dem interessierten Lehrpersonal werden bei einem Workshop am 15. Juli die wirkungsvollen Social-Entrepreneurship-Methoden für einen nachhaltigen und spannenden Unterricht vermittelt.

Am 16. Juli stellen sich insgesamt acht soziale und nachhaltige Innovateure*innen den Schulklassen vor, teilen ihre Erfahrungen und zeigen, was sie mit ihrer Arbeit konkret verändern wollen und welche Nachhaltigkeitsziele sie dabei verfolgen. „Sie sollen gute Beispiele sein und aufzeigen, dass man durch eigenen Einsatz die Gesellschaft mitgestalten kann“, sagt Vivien Riener. „Momentan herrscht so viel Ohnmacht, wir wollen zeigen, dass es möglich ist, etwas zu verändern.“

Unterstützt wird das Bildungsprogramm Startup17 vom Lehrstuhl für Entrepreneurship der Uni Freiburg, von der Stabstelle Bildungsmanagement der Stadt Freiburg, von der Freiburger Wirtschaft Touristik und Messe (FWTM) sowie von der Landeszentrale für politische Bildung. Förderer sind die Landesanstalt für Umwelt durch Mittel der Glücksspirale des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg und die Haufe Group. Bei einem von der FWTM initiierten, parallel stattfindenden Netzwerktreffen am Samstag, den 16. Juni, können zudem Bildungsorganisationen mit den Schüler*innen und den jungen Sozialunternehmen vor Ort in Austausch und Kontakt treten.

 

Weitere Informationen unter:

https://social-innovation-lab.org/startup17/

Anbieter:

Social Innovation Lab
ein Projekt des Grünhof e.V.  
Paul-Ehrlich-Straße 7
79106 Freiburg
social-innovation.lab.org


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Herausgeber: Landesbildungsserver Baden-Württemberg
Quelle: https://www.schule-bw.de

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