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Podiumsdiskussion zu den NSU-Morden

Termin und Ort: 9. Mai 2019 im Haus der Geschichte Stuttgart

Mit der Aufarbeitung der NSU-Morde beschäftigt sich unter dem Titel „Vertrauen in den Rechtsstaat?“ eine Veranstaltung im Haus der Geschichte Baden-Württemberg. Am Donnerstag, 9. Mai 2019, um 19.30 Uhr diskutieren darüber Mehmet Daimagüler (Nebenklage-Anwalt im NSU-Prozess), Clemens Binninger (Obmann des 2. NSU-Untersuchungsausschusses des Deutschen Bundestags) sowie Dr. Maria Alexopoulou (Historikerin an der Universität Mannheim und Aktivistin, Moderatorin NSU-Tribunal Mannheim). Es moderiert Gabriele Renz (Pressesprecherin des Landtags von Baden-Württemberg). Kooperationspartner ist das Deutsch-Türkische-Forum Stuttgart.

Die Podiumsdiskussion dreht sich um historische Lehren und aktuelle Zukunftsperspektiven für den demokratischen Rechtsstaat: Was lernen Politik und Gesellschaft aus dem Prozess zu der rassistischen Mordserie des sogenannten Nationalsozialistischen Untergrunds? Welche Konsequenzen sollten Institutionen und Zivilgesellschaft ziehen? 

Die Veranstaltung ist Teil des Begleitprogramms zur Großen Landesausstellung „Vertrauensfragen. Der Anfang der Demokratie im Südwesten 1918-1924“. Zur Zeit der Weimarer Republik wie auch in der Gegenwart gehören ein unabhängiger Rechtsstaat sowie unparteiisch und zuverlässig arbeitende Untersuchungsbehörden zu den Säulen der Demokratie. Zweifel an Aufdeckung und Aufarbeitung von politischen Morden erschüttern gestern wie heute das Vertrauen in die Demokratie.

Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei. Anmeldung: veranstaltungen@hdgbw.de oder 0711/212-3989.

 

 

Kontakt:

Haus der Geschichte Baden-Württemberg

Kommunikation

Ausstellung: Konrad-Adenauer-Straße 16

Verwaltung: Urbansplatz 2, 70182 Stuttgart

Tel.: 0711 212 39 65

Fax:  0711 212 39 88

www.hdgbw.de