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Stuttgarter Symposion über Kolonialismus und der Südwesten - Haus der Geschichte Baden-Württemberg

Das Stuttgarter Symposion widmet sich am Freitag, 29. November 2019, im Rathaus in Stuttgart dem Thema „Die vergessene Ausbeutung - Kolonialismus und der Südwesten“.

Es fragt nach der regionalgeschichtlichen Verankerung des Kolonialismus. Wie waren Baden und Württemberg in das System der kolonialen Ausbeutung verstrickt? Welche Rolle spielte der schwäbische Pietismus bei der Eroberung kolonialer Gebiete? Wie und wo zeigte sich Kolonialismus im südwestdeutschen Alltag? Und wie lässt sich die koloniale Geschichte heute vermitteln? Das Symposion geht von 13 bis 21 Uhr.

Mit dem ersten Vortrag gibt Prof. Dr. Andreas Eckert um 13.30 Uhr einen Überblick über die Kolonialgeschichte. Es folgt um 14.15 Uhr Prof. Dr. Gesine Krüger mit dem Thema „Eine kurze lange Zeit. Der deutsche Kolonialismus in Namibia“. Prof. Dr. Bernd-Stefan Grewe spricht um 15 Uhr über „Freiburg und der Kolonialismus“. Nach der Kaffeepause um 16.15 Uhr referiert Dr. Carsten Gräbel über „Universität und Kolonialismus – Das Beispiel der Landesuniversität Tübingen“. Um 17 Uhr sprechen Dr. Wolfgang M. Gall und Anne Junk M. A. über „Kolonialismus heute ausstellen“. Im letzten Vortrag referiert Prof. Dr. Rebekka Habermas über „Kolonialismus jenseits der Metropole, Frauenkolonialvereine und Ethnographicahändler“. Um 20 Uhr folgt die Lecture Performance „Schädel X“ im Württembergischen Kunstverein. Dort geht es um die künstlerische Auseinandersetzung mit Schädeln aus ehemaligen Kolonien, die einem Unrechtskontext entstammen.

Das Stuttgarter Symposion ist eine Kooperation von Haus der Geschichte Baden-Württemberg, Stadtarchiv Stuttgart und Württembergischen Kunstverein. Der Eintritt ist frei. Die Abendveranstaltung "Schädel X" kostet 10 €. Um Anmeldung wird gebeten unter veranstaltungen@hdgbw.de. Tickets für die Abendveranstaltung gibt es bei reservix.