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Wirtschaft und Realschulen bringen digitale Bildung auf ein neues Level

VR Business Club startet mit Verband Deutscher Realschullehrer ein Virtual Reality-Pilotprojekt an bayerischen Realschulen

München, 29. Juli 2021. Der VR Business Club, die größte Dialog- und Matchmaking-Plattform zum Thema Virtual Reality, Augmented Reality und Mixed Reality in Deutschland, und der Verband Deutscher Realschullehrer (VDR) haben mit den ersten Erprobungsvorhaben zu Virtual und Augmented Reality (VR und AR) im Unterricht an Realschulen begonnen. In ausgewählten Top-Digital-Realschulen in Erlangen, Neunburg vorm Wald und Neu-Ulm Pfuhl probieren Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 bis 10 sowie Lehrkräfte eine Woche lang aus, wie digitaler Unterricht in der virtuellen Realität funktioniert. Sie erhalten VR-Brillen und ausgewählte VR- und AR-Anwendungen, mit deren Hilfe Wissen, aber auch Kompetenzen erworben und trainiert werden können.  VR und AR sind bislang noch nicht im regulären Unterricht im Einsatz. Das professionelle VR-Pilotprojekt wird komplett privatwirtschaftlich finanziert. 

 

„Während der Corona-Pandemie haben alle namhaften Großkonzerne, aber auch viele mittelständische Unternehmen VR- und AR-Anwendungen als festen Bestandteil ihrer Unternehmensprozesse in den verschiedensten Bereichen etabliert“, erklärt Maren Courage, Geschäftsführerin des VR Business Clubs. „Wir freuen uns, gemeinsam mit der Power unserer Mitglieder und dem VDR das deutschlandweit erste Pilotprojekt für VR/AR im Unterricht an Realschulen umzusetzen, um Schüler:innen spielerisch und mit tollen Inhalten zu zeigen, welche Potentiale in immersiven Technologien stecken und was für großartige Möglichkeiten des Lernens es bereits gibt.“ Für Jürgen Böhm, Vorsitzender des VDR, geht es nicht nur darum, den Schüler:innen die notwendigen Digitalkompetenzen zu vermitteln, sondern auch das Potenzial von VR/AR im Unterricht auszuschöpfen: „Die neuen Technologien können durch den immersiven Erlebnisansatz Unterrichtsinhalte eindrucksvoll vermitteln und die Lehrkräfte unterstützen. VR/AR im Lernplan zu verankern, verbessert nicht nur die Medienkompetenz der Realschüler:innen und damit auch die Berufschancen, sondern erlaubt neue Wege und Inhalte beim Lernstoff.“

Die Initiative wurde von den Gründern des VR Business Club ins Leben gerufen, von seinen zum Projekt passenden Mitgliedern und Lösungsanbietern umgesetzt und vom Verband Deutscher Realschullehrer unterstützt. Das VR Business Club SparX Lab “Digitale Bildung K12” fungiert als Verbindungselement zwischen Bildung und Wirtschaft und unterstützt den Austausch beider Seiten (https://sparx.vrbusiness.club/virtual-classroom-bayern).

Von virtuellen Zeitreisen über interaktive Reisen in den Körper bis hin zu neuen Einblicken auf Kunst- und Bauwerke sowie KI-basiertes Präsentationstraining und die Kreuzigung Christi

 

Den Schüler:innen stehen im Rahmen des Pilotprojekts 14 VR Standalone Headsets von Pico Interactive und von Kabetec zur Verfügung, mit denen die Schüler:innen sofort loslegen können. Die in München ansässige VRdirect GmbH hat drei VR Experiences für das Realschulprojekt entwickelt: die virtuelle Erforschung des Kölner Doms, die Besichtigung der Wartburg in 360° sowie die interaktive Reise durch den Körper. Der Verlag DasHöfer stellt mit EasySpeech eine VR-Anwendung zur Verfügung, die mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz das Training für Präsentationen und Vorträgen möglich macht. T-Systems Multimedia Solutions verspricht dank einer Augmented Reality-Anwendung eine komplett neue Erfahrung der „Kreuzigung Christi“, die auf Max Klingers gleichnamigem Gemälde basiert.

Die Vielfalt der VR-/AR-Anwendungen macht den Einsatz in den Fächern Geschichte, Religion, Kunst (Architektur), Deutsch, Englisch, Biologie und Sport möglich.

Umfangreiche Unterstützung für das Vorhaben

Viel Unterstützung und ein hohes finanzielles Engagement der Unternehmen sind für die Realisierung dieses Pilotprojekts erforderlich. Der Verband Deutscher Realschullehrer konnte die beteiligten Schulen zum Mitmachen überzeugen, die Lehrbeauftragten und Direktoren stellen die räumlichen und zeitlichen Kapazitäten im Unterricht zur Verfügung. Für VR- und AR-Anwendungen sind darüber hinaus Hard- und Software erforderlich, dazu gehört auch die logistische Unterstützung sowie die zur Verfügungstellung und Vorbereitung der Geräte, die Anlieferung sowie das Sicherstellen einer Reinigung der Geräte; in Corona-Zeiten unerlässlich. Die Einführung in die Technik und die Nutzung der Inhalte gehören ebenfalls dazu. Nicht zuletzt soll eine digitale begleitende Evaluation dazu beitragen, Technik und Inhalt noch besser auf den Bedarf im Unterricht abzustimmen.

Das Projekt wird seit dem 12.7.2021 unterstützt und umgesetzt von:

  • Frank J. Richter, Direktor Bildungskommunikation bei ressourcenmangel, mit seiner Funktion als Coach des SparX Labs „Digitale Bildung K12“ www.ressourcenmangel.de/bildung
  • Oliver Wöhler, Sales Director Nord Europa von Pico Interactive, mit den VR Headsets Pico Neo 2, mit denen völlig autarke VR-Erfahrungen ohne PC oder weiteres Zubehör möglich ist: www.pico-interactive.com
  • Dr. Rolf Illenberger, Geschäftsführer von VRdirect, mit dem VRdirect Studio, einer Lösung, mit der Anwender einfach ihre VR-Projekte ohne Vorkenntnisse selbst umsetzen können: https://vrbusiness.club/vrdirect
  • Lars Vogel, Leiter T-Systems Multimedia Solutions GmbH, mit der Plattform des Entwicklungspartners Arilyn, über die markerbasierte AR Experiences kinderleicht über ein Webinterface erstellt werden können: https://vrbusiness.club/t-systems-multimedia-solutions-gmbh
  • Bernd Kaltenbach, Geschäftsführer von Kabetec, mit „modicap“ angepassten VR-Headsets Pico Neo 2, und dem Cleanbox-Hygienekonzept.  .
    https://vrbusiness.club/kabetec-volle-hygiene-und-virtual-reality-equipment-aus-einer-hand
  • Fabian Friedrichs, Geschäftsführer bei Verlag DasHöfer mit VR EasySpeech, mit einer KI-gestützten Virtual-Reality-Anwendung, mit der Nutzer Schritt für Schritt im geschützten Raum ihre Redeangst reduzieren können: https://vrbusiness.club/verlag-dashoefer
  • Kerstin Bazin, Master VR-Trainerin, Coach und Mediatorin, mit didaktischer Aufbereitung und Anpassung der VR-Inhalte, so dass die Usability für die Schüler:innen und für die entsprechende Altersgruppe passend war
  • Nicole Noack, Geschäftsführerin von TaiVR, mit ihren strategischen und Moderationskompetenzen beim Erfassen der Anforderungen des Pilotprojektes
  • Jürgen Böhm, Bundesvorsitzender des VDR und Waldtraud Erndl Pressesprecherin des VDR, mit der Herstellung der Kontakte zu den Schulen https://www.vdr-bund.de/default.aspx
  • Oliver Autumn und Maren Courage, GF des VR Business Club, mit der Koordination bei der Umsetzung des Projektes https://vrbusiness.club/

Über VR Business Club

Der VR Business Club ist deutschlandweit in Berlin, München, Frankfurt, Hamburg, Köln, Leipzig und Karlsruhe aktiv, nutzt die Möglichkeiten des Treffens und Arbeitens im virtuellen Raum und arbeitet darüber hinaus mit einem internationalen Kontaktnetzwerk.

 

Pressekontakt

Maren Courage

+49 171 700 8006

Courage@vrbusiness.club