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Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik „alle für EINE WELT für alle“

Schülerinnen und Schüler sind dazu aufgerufen, sich mit Themen globaler Entwicklung und ihren Vorstellungen von einem zukunftsfähigen Zusammenleben in unserer EINEN WELT auseinanderzusetzen.
Wieso schwimmt immer mehr Plastikmüll in unseren Weltmeeren? Welche Folgen hat die Erderwärmung für unsere Lebenswelt? Welche Auswirkungen hat unser Konsumverhalten weltweit? Und wie können junge Menschen dazu beitragen, die EINE WELT nachhaltiger zu gestalten? Diese und weitere Fragen rücken bei Kindern und Jugendlichen immer mehr in den Fokus. „Meine, deine, unsere Zukunft?!“ Lokales Handeln – globales Mitbestimmen lautet daher das Thema der neuen Wettbewerbsrunde. Gesucht werden vielfältige, ideenreiche Projekte, Konzepte und Handlungsideen in jeder denkbaren Form. Einsendeschluss für die Beiträge ist der 2. März 2020.
Dass die Auseinandersetzung mit globalen Themen und das aktive Engagement für die Zukunft der EINEN WELT gerade in der heutigen Zeit von großer Bedeutung sind, weiß auch Moderator Ralph Caspers. Als prominenter Unterstützer der neunten Runde des Schulwettbewerbs bestärkt er junge Menschen darin, sich für den EINE WELT-Gedanken einzusetzen. „Mut ist stärker als Angst. Trotzdem wird uns oft – mal offensichtlich, mal ganz subtil – gesagt, dass wir vor allem und jedem Angst haben sollten. Das ist ziemlich bescheuert. Denn wer nicht komplett Bio und Erdkunde verschlafen hat, weiß: Was man sät, wird größer. Wenn man Angst sät, wird Angst größer, wenn man dagegen Reis sät, wird Reis größer. Und was macht wohl einen Großteil der Menschen satter? Deshalb finde ich es großartig, dass es den Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik gibt. Angst wird man los, indem man mutig ist, in die Welt rausgeht und Sachen macht. Und ich freue mich schon jetzt auf die Preisverleihung, um zu sehen, was da alles gewachsen sein wird“, so Caspers.
 
Großes Finale mit Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller in Berlin
Alle eingereichten Beiträge werden von einer fachkundigen Jury in einem zweistufigen Verfahren bewertet und so die Preisträgerinnen und Preisträger bestimmt. Diese können sich über attraktive Preisgelder im Gesamtwert von über 50.000 Euro freuen. Dabei werden Schulen, die sich erfolgreich für den Schulpreis bewerben, mit Geldpreisen im Gesamtwert von mehr als 25.000 Euro ausgezeichnet. Delegationen der Gewinnerteams werden zur großen Preisverleihung im Juni 2020 nach Berlin eingeladen, um ihren Preis persönlich von Bundesminister Dr. Gerd Müller entgegenzunehmen. Zudem erhalten alle Teilnehmenden eine namentliche Urkunde.
 
Themen nachhaltiger Entwicklung in Schulunterricht und -alltag integrieren
Immer mehr Schülerinnen und Schüler wollen im Rahmen der weltweiten Klimabewegung „Fridays for Future“ darauf aufmerksam machen, dass sie sich um ihre Zukunft sorgen und bei wichtigen gesellschaftlichen Fragen mitbestimmen möchten, um einen stärkeren Einfluss auf die Gestaltung ihrer eigenen Zukunft zu haben. Mit dem Thema „Meine, deine, unsere Zukunft?!“ Lokales Handeln – globales Mitbestimmen nimmt die neunte Runde des Schulwettbewerbs zur Entwicklungspolitik genau diesen Wunsch in den Blick und bietet Kindern und Jugendlichen eine Plattform für ihre Gedanken und Ideen. Lehrerinnen und Lehrer haben durch die Teilnahme am Wettbewerb die Möglichkeit, den Lernbereich Globale Entwicklung in ihrem Unterricht zu verankern, die komplexen Zusammenhänge der EINEN WELT altersgerecht zu vermitteln und Kinder und Jugendliche für eine aktive Auseinandersetzung mit ihrer Lebenswelt zu motivieren.
 
Alle Informationen zum Schulwettbewerb, den Teilnahmebedingungen und Bewertungskriterien finden Sie auf der Webseite. Außerdem stehen Lehrkräften thematisch passende Unterrichtsmaterialien für die Klassenstufen 1–6 sowie 7–13 kostenlos zur Bestellung und zum Download zur Verfügung.