Die Handreichungen zum Thema Medienbildung, Unterrichtsmaterial und Linkvorschläge

Wie zitiere ich richtig?

Stufe 3 - höchster Schwierigkeitsgrad - Langfassung

 Über dieses Dokument

Die folgenden Hinweise sind für die Arbeit in den Klassen 10 bis 13 gedacht. Sie können für die Ausarbeitung von Texten verwendet werden, die von Hand geschrieben werden (z.B. Prüfungsarbeiten wie Abituraufsätze oder Hausaufgaben) oder die mit einem Textverarbeitungsprogramm erstellt werden.

Es gibt auch eine Kurzversion dieses Dokuments. Versionen dieses Textes in anderen Dateiformaten finden Sie am Fuß dieser Seite.

Einfachere Fassungen der Zitierregeln: Wer dieses Blatt zu kompliziert findet, der sollte das Blatt der Stufe 1 oder Stufe 2 anschauen. Diese Blätter sind rechts oben verlinkt. Dort ist auch ein Link zur Übersichtsseite.

Ziel dieser Einführung ins Zitieren

Die hier vorgestellten Zitierregeln stellen nicht die einzige korrekte Zitierweise dar, aber wer sich an diese Regeln hält, ist auf der sicheren Seite: Man kann sicher sein, dass niemand einem ein Plagiat vorwirft. Ein Plagiat ist die unerlaubte und heimliche Übernahme fremder Texte.

Für die Schule reichen die folgenden Vorschläge aus. Im Studium, d.h. für Zitate in Seminararbeiten, können andere Zitierregeln gelten. Daher sollte man sich vorab bei der jeweiligen Dozentin oder dem Dozenten erkundigen. Ein Beispiel für Regeln zum wissenschaftlichen Zitieren findet man beim Institut für Kunstgeschichte der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Rechtschreibung

Einige der Regelungen, die hier vorgestellt werden, sind in der "Amtlichen Regelung der deutschen Rechtschreibung" festgeschrieben worden, die vom Institut für Deutsche Sprache herausgegeben wird. Hier besteht also kein Ermessensspielraum, denn diese Regeln müssen z.B. in Abituraufsätzen angewandt werden. Diese Regeln sind in der Übersicht zur Rechtschreibung zusammengestellt. Innerhalb der folgenden Darstellung wird auf diese Regeln mit dem Hinweis Rechtschreibregeln § xyz hingewiesen.

1. Grundlagen

Dies sind die Grundideen und Ziele des korrekten, d.h. aus der Sicht der Wissenschaft akzeptablen Zitierens:

  • Jedes wörtliche Zitat muss als solches erkennbar sein.
  • Der Sinn des Zitats darf nicht verfälscht werden, denn es dient dazu, die Aussage des zitierten Textes korrekt und neutral wiederzugeben.
  • Jede Quelle, sei sie nun direkt oder indirekt zitiert, muss so präzise angegeben werden, dass jeder, der den Ursprungsort des Zitats aufsuchen will, den zitierten Text finden kann. Dies ist für den Fall nötig, dass eine Leserin oder ein Leser zweifelt, ob der Text korrekt zitiert wurde.

Grundregeln:

  1. Der Sinn der zitierten Textstelle darf nicht verändert werden. Für wörtliche Zitate gilt: Jede Auslassung aus dem Text muss mit drei Punkten angezeigt werden ... und jede Anfügung mit eckigen Klammern [ ]. Ansonsten darf das Zitat nicht verändert werden.
  2. Die Quelle des Zitats muss auf der Seite, auf der das Zitat steht, vollständig vermerkt sein (zur Methode: siehe unten Abschnitt 3) und ferner noch einmal am Ende der Arbeit in der Literaturliste. Anhand der Quellenangabe muss es möglich sein, den Ursprungsort der Information zurückzuverfolgen.
  3. Zitate werden durch Anführungszeichen vor und hinter dem Zitat gekennzeichnet. Die Regelungen hierzu findet man in der Übersicht zur Rechtschreibung.
    Zusätzlich kann man bei längeren Zitaten den ganzen zitierten Satz nach rechts einrücken, um die Seite übersichtlicher zu gliedern. Das wird aber durch die Rechtschreibregeln nicht vorgeschrieben. Ob man weitere Auszeichnungen wie eine andere Schriftart oder -größe verwendet, das ist eine Geschmacksfrage.
  4. Der Aufsatz muss immer ganze Sätze enthalten, d.h. der Satzbau darf durch Zitate nicht zerstört werden.
  5. Zitate, die selbst wieder Zitate enthalten (Rechtschreibregeln § 95): Ist innerhalb eines Zitats ein weiteres Zitat oder eine wörtliche Rede enthalten (z.B bei Zitaten aus erzählenden Werken), so verwendet man für das Zitat im Zitat statt der regulären Anführungszeichen (" ... ") so genannte halbe Anführungszeichen ('…'). Das folgende Beispiel zeigt ein Zitat aus Theodor Fontanes Roman "Effi Briest" in einem Schulaufsatz über die Ehe zwischen Effi Briest und ihrem Mann Baron von Innstetten:
    Am Anfang ihrer Ehe war Effi Briest noch ganz von ihrer neuen Umgebung angetan. So liest man bei der Schilderung ihrer Ankunft in Kessin: "Sie nahm ihren Arm aus dem seinigen und hob sich auf die Fußspitzen, um ihm einen herzlichen Kuss zu geben. 'Ich armes kleines Ding, wie Du mich verwöhnst.'"
    Quelle: Theodor Fontane: Effi Briest, Berlin 1896, S. 79.
  6. Hervorhebungen: Wenn ein zitierter Text Hervorhebungen enthält, dann gehören diese zum Text und müssen im Zitat enthalten sein. Diese Hervorhebungen durch das Schriftbild kommen in Frage:
    • fett
    • kursiv
    • Unterstreichung
    • S p e r r u n g
    Im Zitat muss man diese Schriftauszeichnungen also nachmachen. Andererseits kann es sein, dass Sie selbst ein oder mehrere Wörter in einem Zitat, das Sie aus einem anderen Text übernommen haben, hervorheben möchten, z.B., weil es für Sie das entscheidende Wort des Satzes ist. Um diese beiden Arten von Hervorhebungen zu unterscheiden, sollte man bei jeder Hervorhebung deren Urheber angeben. Das kann man folgendermaßen machen: Entweder "Hervorhebung von der Verfasserin/dem Verfasser [X.Y.]" oder "Hervorhebung im Original". [X.Y.] steht dabei für die Initialen (die Anfangsbuchstaben) der Verfasserin/des Verfassers des Referats oder der Hausarbeit, also für den Zitierenden – damit auch wirklich kein Missverständnis mehr möglich ist, wer für die Hervorhebung verantwortlich ist.
  7. Auch wenn man nicht wörtlich zitiert, sondern nur den Sinn eines fremden Textes in eigenen Worten wiedergibt, sollte man dies anzeigen, z.B. durch Formulierungen wie diese:
    Im Folgenden gebe ich die Gedanken des Textes "Abc" der Autorin X.Y. wieder.
    Danach fügt man die Quellenangabe ein, wie das in den folgenden Absätzen gezeigt wird.
  8. Folgezitate: Wenn aus derselben Quelle mehrmals zitiert wird, dann gelten folgende Regeln:
    • Folgen zwei Zitate aus derselben Seite eines Buches oder Aufsatzes unmittelbar aufeinander, so reicht beim zweiten Zitat die Angabe "ebd." (für "ebenda").
    • Zitiert man eine andere Seite desselben Buches oder Aufsatzes oder folgen weitere Zitate an späterer Stelle, so sollte man nur noch den Autor und die Seite nennen, also etwa "Müller S. 17". Zitiert man vom selben Autor mehrere Werke, so fügt man das Jahr an, also: "Müller 2007, S. 17". Hier ist es wichtig, dass die Leserin oder der Leser die Literaturangabe im Literaturverzeichnis findet.

2. Wie fügt man den zitierten Text in den eigenen Aufsatz ein?

Für das Einfügen des zitierten Texts gibt es drei Möglichkeiten:

  1. Zitat eines ganzen Satzes oder mehrerer Sätze: Dieses ist meistens die einfachere Lösung, da es dann keine Probleme mit dem Satzbau geben kann. Die einzelnen Zitate sollten nicht mehr als drei bis vier Zeilen umfassen, weil sonst der zitierte Text ein Übergewicht über den eigenen Text erhält.
  2. Zitat eines Satzteils: Hier muss man darauf achten, dass insgesamt ein korrekter Satz entsteht. Das ist oft nicht einfach.
  3. Zitat eines einzelnen Wortes: Das ist nur dann sinnvoll, wenn dieses Wort von der Autorin oder dem Autor des Textes neu geprägt oder erfunden wurde.

In den folgenden Beispielen wird gezeigt, wie man Quellenangaben mittels Fußnoten anfügt. Wie das mit gängigen Textverarbeitungsprogrammen funktioniert, erfährt man im folgenden Abschnitt. In dieser HTML-Seite werden die Fußnoten technisch nicht umgesetzt, weil das Ziel dieses Arbeitsblattes darin besteht, bei der Erstellung von Referaten mit Textverarbeitungsprogrammen zu unterstützen. Die entsprechenden Dateien im Word- und OpenOffice-Format sind am Fuß dieser Seite verlinkt.

Am Beispiel a) kann man nicht nur erkennen, wie eine Quellenangabe zu gestalten ist, sondern auch, wie man mittels eckiger Klammern [ ] notwendige Ergänzungen anfügt; dies wird oben erläutert.

 Der Schriftsteller Theodor Fontane schildert in seinen "Wanderungen durch die Mark Brandenburg", wie die Gegend zwischen Tegel und Berlin in den Jahren um 1860 aussah. Er beschreibt seine Wanderung von Tegel aus in Richtung Berlin:

"Die erste Hälfte [der Reise] führt durch die volkreichste und vielleicht interessanteste der Berliner Vorstädte, durch die sogenannte O r a n i e n b u r g e r Vorstadt, die sich, weite Strecken Landes bedeckend, aus Bahnhöfen und Kasernen, aus Kirchhöfen und Eisengießereien zusammensetzt." (Fußnote 1)

 Aus dieser Schilderung kann man erkennen, dass die Industrialisierung langsam aber sicher Deutschland zu prägen begann.

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Fußnote 1: Theodor Fontane: Wanderungen durch die Mark Brandenburg, Bd. 1: Die Grafschaft Ruppin. Der Barnim. Der Teltow, Berlin 1862, S. 189. Hervorhebung im Original. Hinweis zu diesem Zitat: Als Quelle wurde das Deutsche Textarchiv verwendet. Die Autoren setzen ihre Texte unter eine Creative-Commons-Lizenz.

 

In der Quelle kann man erkennen, dass das Wort O r a n i e n b u r g e r gesperrt gedruckt ist. Nach der oben angegebenen Regel muss diese Sperrstellung im Zitat wiedergegeben werden. Falls man eine neuere Ausgabe eines Werkes zitiert, muss man diese angeben, d.h. es ist für schulische Arbeiten nicht nötig, jeweils die älteste Ausgabe zu suchen.

Beispiel b)

Der Sozialwissenschaftler Michael Opielka plädiert für das bedingungslose Grundeinkommen. Er meint in seiner Stellungnahme auf der Website der Bundeszentrale für politische Bildung, dass ein bedingungsloses Grundeinkommen eine gerechtere Gesellschaft vorbereiten könnte:

"Ein Grundeinkommen ist das Recht auf ein existenzsicherndes Einkommen, das jedes Mitglied einer Gesellschaft unabhängig von Leistung und Herkunft beanspruchen kann. Eine Gesellschaft mit Grundeinkommen ist eine andere Gesellschaft als die heutige. Sie ist eine Gesellschaft für Alle."

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Fußnote: Michael Opielka: Was für ein Grundeinkommen spricht, März 2015, Bundeszentrale für politische Bildung, URL: https://www.bpb.de/dialog/netzdebatte/217822/was-fuer-ein-grundeinkommen-spricht, zuletzt gesichtet am 20.05.2016. Dieser Text steht unter einer Creative-Commons-Lizenz.

3. Wie fügt man die Quellenangaben ein?

Es gibt zwei Methoden, mit denen man Quellenangaben einfügt:

  1. Mittels Fußnoten:
    1. Word 2003: Einfügen >> Referenz >> Fußnote;
    2. Word 2010 bis 2016: Verweise >> Fußnote einfügen (oder Alt+Strg+F);
    3. Open Office 4/Libre Office 5.0: Einfügen >> Fuß-/Endnote >> automatisch

Die Fußnoten sollten immer vom Textverarbeitungsprogramm automatisch erstellt werden. Nur so ist gewährleistet, dass die Nummern der Fußnoten in der richtigen Reihenfolge geführt werden. Statt der Fußnote kann man auch eine Angabe von Autorin bzw. Autor, Erscheinungsjahr und Seite in Klammern hinter dem Zitat anfügen. Beispiel: (Opielka 2015). Die vollständige Quellenangabe muss dann im Literaturverzeichnis am Ende des Aufsatzes stehen. Siehe hierzu unten den Punkt 5: Literaturverzeichnis. Das zuvor genannte Beispiel a) sieht mit einer Quellenangabe in Klammern so aus:

Der Schriftsteller Theodor Fontane schildert in seinen 'Wanderungen durch die Mark Brandenburg', wie die Gegend zwischen Tegel und Berlin in den Jahren um 1860 aussah. Er beschreibt seine Wanderung von Tegel aus in Richtung Berlin:

Die erste Hälfte [der Reise] führt durch die volkreichste und vielleicht interessanteste der Berliner Vorstädte, durch die sogenannte O r a n i e n b u r g e r Vorstadt, die sich, weite Strecken Landes bedeckend, aus Bahnhöfen und Kasernen, aus Kirchhöfen und Eisengießereien zusammensetzt." (Fontane 1862, S. 189) Aus dieser Schilderung kann man erkennen, dass die Industrialisierung langsam aber sicher Deutschland zu prägen begann.

In der Literaturliste muss nun diese Literaturangabe stehen, damit die Leserin oder der Leser weiß, was mit (Fontane 1862) gemeint ist:

Literaturverzeichnis
...
Theodor Fontane: Wanderungen durch die Mark Brandenburg, Bd. 1: Die Grafschaft Ruppin. Der Barnim. Der Teltow, Berlin 1862

4. Die Quellenangabe bei den einzelnen Typen von Publikationen/Texten

Für jede Quelle gelten andere Zitierregeln. Unterscheiden Sie Monographien, Aufsätze aus Aufsatzsammlungen, Lexika, Aufsätze aus Zeitschriften und Internetquellen.

4.1. Zitate aus einer Monographie (Buch eines einzigen Autors):

  • Autorin oder Autor des Buches
  • Titel mit allen Untertiteln
  • Übersetzerin oder Übersetzer, falls es sich um ein Buch handelt, das aus einer anderen Sprache übersetzt wurde
  • (Reihe, falls das Buch zu einer Reihe gehört; in Klammern)
  • (Auflage, falls es mehr als eine gibt, ohne Klammern)
  • Stadt
  • Jahr
  • zitierte Seite

Beispiele:

  • Heinz Bonfadelli: Medieninhaltsforschung. Grundlagen, Methoden, Anwendungen, Konstanz 2002, S. 48
  • Markus Fauser: Eine Einführung in die Kulturwissenschaft (Einführungen Germanistik), Darmstadt 2003, S. 44.

4.2. Zitat aus einem Aufsatz, der in einer Aufsatzsammlung erschienen ist:

  • Autorin oder Autor des Aufsatzes
  • Titel des Aufsatzes
  • in: [Name der Herausgeberin/des Herausgebers] (Hg.):
  • Titel der Aufsatzsammlung
  • (Reihe, falls die Aufsatzsammlung zu einer Reihe gehört; in Klammern)
  • Stadt
  • Jahr
  • Seite (S. 12-55, hier S. 14), d.h. zuerst die Gesamtseitenzahl des Aufsatzes, dann die einzelne zitierte Seite, sofern man nicht den Aufsatz als ganzen zitiert, sondern eine bestimmte Textstelle.

Beispiele:

Maren Lorenz: Wikipedia als Wissensspeicher der Menschheit – genial, gefährlich oder banal? in: Meyer, Erik (Hg.): Erinnerungskultur 2.0: Kommemorative Kommunikation in digitalen Medien (Interaktiva, Schriftenreihe des Zentrums für Medien und Interaktivität, Gießen), Frankfurt a. M. 2009, S. 207-236, hier S. 209.

Herfried Münkler: Die Strategie des Terrorismus und die Abwehrmöglichkeiten des demokratischen Rechtsstaats, in: Thorsten Gerald Schneider (Hg.): Salafismus in Deutschland. Ursprünge und Gefahren einer islamistisch-fundamentalistischen Bewegung, Bielefeld 2014, S. 373-386, hier S. 377.

4.3. Zitat aus einem Lexikon:

Fall a: Der Name der Autorin/des Autors ist angegeben. Dann folgt man dem Muster des Zitates aus einer Aufsatzsammlung. Wenn auf der Titelseite des Lexikons ein Herausgeber genannt ist, kann man diesen auch angeben.

Fall b: Der Name der Autorin/des Autors ist nicht angegeben. Dann sieht die Quellenangabe so aus:

  • Artikel: Titel des Artikels, in: Name des Lexikons, Anzahl der Bände (falls es mehr als einen Band gibt)
  • Auflage, falls es mehr als eine gibt, ohne Klammern
  • Stadt
  • Jahr
  • Band-Nummer
  • Spalte oder Seite

Bei manchen Lexika, so auch bei der Ausgabe des ‚Neuen Kindler‘ aus dem Jahr 1988, findet man nach jedem Artikel zu einem einzelnen Werk eines Autors bestimmte Abkürzungen für die Autoren. Im Autorenregister kann man dann nachlesen, welche Personen sich hinter diesen Abkürzungen verbergen.
Für Schul-Referate ist es aber nicht nötig, diese Artikel nach den Autoren zu zitieren.

Beispiele:

Artikel Heinrich Heine, in: Kindlers Neues Literaturlexikon, München 1988, Bd. 7, S. 557-584, hier S. 567.

 Artikel Vakuumpumpe, in: Meyers großes Taschenlexikon in 26 Bänden, 9. Aufl. Mannheim 2003, Bd. 24, Sp. 7877 f.

 William D. Furley: Eintrag Hymnos, in: Der Neue Pauly, Stuttgart/Weimar 1998, Bd. 5, Sp.788-794

4.4. Zitat aus einem Zeitschriften- oder Zeitungsartikel:

  • Autorin oder Autor (falls angegeben)
  • Titel des Aufsatzes
  • in: Name der Zeitschrift
  • Jahrgangsnummer (falls angegeben), Nummer des Heftes, Jahr
  • Erste und letzte Seite des Aufsatzes, falls er mehr als eine Seite umfasst
  • zitierte Seite

Beispiele:

Cristóbal Macías/José Manuel Ortega: Mitología clásica, didáctica e internet, in: Faventia 25 (1.2003), S. 97-124, hier S. 98.
Johann Grolle: Der klügste Affe, in: DER SPIEGEL (38.2015), 12.9.2015, S. 102-110, hier S. 104.

4.5. Zitat aus einer Internetseite

  • Autorin/Autor (falls Artikel genannt, sonst der Titel des Internetauftritts, z.B. "SPIEGEL ONLINE" oder "ZEIT ONLINE" oder "Landesbildungsserver Baden-Württemberg").
  • Titel des zitierten Artikels oder Texts
  • Erscheinungsdatum (falls angegeben)
  • URL/Internetadresse (die aus der Adressleiste des Browsers in die Fußnote oder das Literaturverzeichnis kopiert wird).
  • Datum des letzten Seitenaufrufs [„zuletzt gesichtet am…“] – ohne Uhrzeit! Der Grund für diese Angabe liegt darin, dass sich Internetseiten ständig verändern können.

Beispiel:

Chrissie Wilkens/Bundeszentrale für politische Bildung: Südeuropas Herkulesaufgabe, 16.11.2016, URL: http://www.bpb.de/politik/innenpolitik/flucht/236883/suedeuropas-herkulesaufgabe, zuletzt gesichtet am 02.04.2017

Auch für alle aus dem Internet entnommenen und in die Arbeit eingefügten Bilder müssen Quellenangaben gemacht werden. Wenn möglich, sollte man daher Bilder selbst herstellen, z.B. indem man die Gegenstände, um die es im Aufsatz geht, selbst fotografiert oder selbst zeichnet und diese Zeichnung dann einscannt.

5. Literaturverzeichnis

Für Literaturverzeichnisse gilt: Alle Werke, aus denen im Text zitiert wurde, müssen noch einmal wie oben unter 4 (voriger Abschnitt) angegeben werden, aber diesmal ohne die Angabe der Seite, die zitiert wurde.

Das erste Beispiel (oben 4.1.) sieht also in der Literaturliste so aus:

Bonfadelli, Heinz: Medieninhaltsforschung. Grundlagen, Methoden, Anwendungen, Konstanz 2002.

Literaturverzeichnisse sollten alphabetisch nach den Nachnamen der Autorinnen und Autoren geordnet sein und maximal zwei Abteilungen haben:

  1. Verwendete Bücher und Zeitschriftenartikel
  2. Internetquellen

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