12.04.2024 Pflanzen
08.04.2024 Wirbeltiere
26.05.2023 Biologie

Informationen und Materialien zum Fach Biologie in allen Schulformen und für alle Schulstufen


Evolutive Anpassungen von Ameisen

Der Hinterleib von Ameisen sitzt beweglich auf einem stielartigen Segment.
Der Hinterleib von Ameisen sitzt beweglich auf einem stielartigen Segment.
  • Propriorezeptive Härchen an der Basis der Fühler: damit registriert die Ameise die Stellung der Fühler zum Kopf

  • Der Hinterleib (Gaster) sitzt auf einem stielförmigen Segment, dem Petiolus: das ermöglicht eine hohe Beweglichkeit des Hinterleibs. Bei Arten der Unterfamilie Myrmicinae ist dieser Stiel sogar zweigliedrig, dadurch noch größere Beweglichkeit (z.B. rotgelbe Knotenameise Myrmica rubra)

  • Stachel mit Giftdrüse an der Hinterleibsspitze bei den Unterfamilien der Urameisen (Ponerinae) und der Knotenameisen (Myrmicinae)

  • Giftdrüse ohne Stachel bei den Unterfamilien Schuppenameisen (Formicinae) und Drüsenameisen (Dolichoderinae)

  • Kropf (Erweiterung des Vordarmes im Hinterleib) zur Speicherung von Nahrung: dieser Brei kann wieder hervorgewürgt werden.