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25.04.2021 Immunbiologie
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Informationen und Materialien zum Fach Biologie in allen Schulformen und für alle Schulstufen


Blauflügelige Ödlandschrecke (Oedipoda caerulescens)
Blauflügelige Ödlandschrecke (Oedipoda caerulescens)

Blauflügelige Ödlandschrecke (Oedipoda caerulescens)

Achtung: Die Blauflügelige Ödlandschrecke ist nach der Bundesartenschutzverordnung eine besonders geschützte Art!

Verwandtschaft

Die Blauflügelige Ödlandschrecke gehört zu den Kurzfühlerschrecken (Caelifera) und dort zu den Feldheuschrecken (Acrididae).

Merkmale

Die Männchen werden bis 22 mm, die Weibchen bis 30 mm lang. Die Blauflügelige Ödlandschrecke ist graubraun marmoriert und in ihrem Habitat hervorragend getarnt. Die Vorderflügel haben zwei oder drei dunkle Querbinden auf hellerem Grund. Die Hinterflügel sind hellblau und mit einer dunklen Querbinde am Flügelrand gefärbt. Diese Färbung sieht man erst, wenn die Heuschrecke wegfliegt. Das Halsschild hat einen deutlichen Rückenkiel, der durch eine oder mehrere Querfurchen unterbrochen wird. Der Oberschenkel des Hinterbeins hat am oberen Rand eine deutliche Stufe (auf dem Foto gut erkennbar!).

Lebensraum

Die Blauflügelige Ödlandschrecke lebt auf Trocken- und Halbtrockenrasen, kann aber auch auf kiesigen Parkplätzen gefunden werden. Sie kommt v.a. im Oberrheingraben von Mannheim bis Lörrach vor. Erwachsene Tiere findet man von Mitte Juli bis Ende Oktober, die Larven ab Ende Mai.

Verbreitungskarte von Deutschland bei der Deutschen Gesellschaft für Orthopterologie

Ernährung

Die Tiere ernähren sich von Gräsern und Kräutern.

Fortpflanzung

Die Männchen produzieren kaum Balzgesang, um die Weibchen anzulocken. Die Eier werden in den Boden gelegt und die Jungen schlüpfen im nächsten Frühjahr.